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KIN-Lebensmittelinstitut kürt herausragende Abschlussprojekte

Insgesamt 30 Absolventen der KIN-Fachschule für Lebensmitteltechnik erhielten ihre Urkunden zum Staatlich geprüften Lebensmitteltechniker. Auch in diesem Jahr wurden drei besonders innovative Abschlussarbeiten prämiert:  Eine neuinterpretierte Currywurst, eine zusatzstofffreie Grundsauce sowie ein Planspiel mit Tutorials für ein Warenwirtschaftssystem. Sponsor der Innovationspreise war der Hamburger Hersteller von Gesundheitsprodukten für die Selbstmedikation, Pharma Peter.

Den ersten Innovationspreis bei der Abschlussfeier des KIN-Lebensmittelinstituts am 31. März 2017 ergatterte das Absolventen-Team Felix Weck, Heiko Pagel und Michael von Leesen für ihren „Currytender“: Sie interpretierten den Fast Food-Klassiker Currywurst mit Pommes neu und entwickelten eine zarte Grillwurst, die mit weniger Zucker und Fett auskommt und bereits im Brät eingearbeitete Sauce enthält. Das „Team Snibury´s“ überzeugte mit einer standardisierten, sterilisierten Bratensauce ohne Zusatzstoffe mit zwei zusätzlichen Geschmacksvarianten. Die Haltbarkeit ihrer cleanen Kreationen stellten Linda Keller, Benjamin Molnar, Salim Adoura und Sven Hitzemann durch 250-ml-TWO-Glasgebinde sicher und statteten sie darüber hinaus mit einem ansprechenden Verpackungsdesign aus. „Beta EDV“ lautete der Titel des dritten preisgekrönten Abschlussprojektes von Katrin Albrecht und Kay Winkelmann. Sie wählten den Gaming-Ansatz, um ein realitätsnahes Planspiel mit Unterrichtseinheiten für die Warenwirtschaft einer führenden Branchen-Software-Lösung zu entwerfen.

„Die Projektarbeiten zeigen, wie hervorragend es die Teilnehmer nach ihrer zweijährigen Weiterbildung verstehen, fachliches Know-how in einer fachpraktischen Anwendung umzusetzen“, sagt Schulleiterin Gudula Apfelt. „Unsere Teilnehmer sind erfahrene Fachkräfte aus dem Handel, Hotel- und Gastgewerbe, gelernte Köche, Bäcker oder Metzger. Sie begeistern sich für gesunde Produkte und sichere Prozesse. Mit hohem persönlichen Einsatz und Fleiß haben sie sich in über 2.500 Theoriestunden und in praktischen Projekten mit Kooperationspartnern aus der Industrie auf den nächsten Karriereschritt vorbereitet.“

Die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Lebensmitteltechniker kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Die Vollzeitmaßnahme dauert zwei Jahre und ermöglicht die Spezialsierung auf einen von zwei Schwerpunkten: Prozesstechnik oder Produktions- und Betriebsmanagement. Der 36-monatige berufsbegleitende Lehrgang mit  dem Schwerpunkt Prozesstechnik startet im Herbst 2017. Der Einstieg in die Vollzeit-Weiterbildung ist zweimal jährlich – am 1. April und am 1. Oktober – möglich.

Quelle und weitere Informationen

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