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Angela Merkel zum Tod von Ignaz Kiechle

Zum Tode von Ignaz Kiechle, Bundesminister a.D., erklärt die Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Angela Merkel MdB:

Mit Ignaz Kiechle ist eine der großen politischen Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte von uns gegangen. Als leidenschaftlicher Parlamentarier und langjähriger Bundeslandwirtschaftsminister hat er über viele Jahre die Agrarpolitik Deutschlands wie auch der Europäischen Union maßgebend geprägt und mitgestaltet. Er stand wie wenige fest für eine am Leitbild des bäuerlichen Familienbetriebes orientierte Landwirtschaft und hat in schwieriger Zeit richtungsweisende Erfolge für die Bauern in Deutschland erzielt. Ignaz Kiechle war ein Vollblutpolitiker im besten Sinne des Wortes, dessen unverbrüchliche Heimatverbundenheit und unverwechselbare Art uns unvergessen bleiben.

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Ignaz Kiechle gestorben

Der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle (CSU) ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Kiechle ist am Dienstag, den 2. Dezember, einer „langen, schweren Krankheit“ erlegen, teilte die CSU-Landesleitung in München mit. Kiechle wurde am 23. Februar 1930 bei Kempten (Oberallgäu) geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Nach Landwirtschaftslehre und Auslandspraktikum in den USA absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum landwirtschaftlichen Lehrmeister und übernahm 1958 den elterlichen Bauernhof, den er bis zu seinem Eintritt in den Deutschen Bundestag selbst führte.

Seit 1953 engagierte sich Kiechle in der Christlich-Sozialen Union. Der Agrarexperte war von 1969 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 1983 bis 1993 hatte Kiechle das Amt des Bundeslandwirtschaftsministers inne.

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Neue Verwendungen für Lebensmittelzusatzstoffe und verbesserte Bestimmungen für Aromen

Kommissar Byrne begrüßt Zustimmung des Rates

Der Rat hat beschlossen, die Richtlinie 95/2/EG über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel zu ändern. Gegenstand der Änderung ist die EU-weite Harmonisierung der Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen in Aromen, um einen unfairen Wettbewerb in diesem Bereich zu vermeiden und die Verbraucherinteressen besser zu schützen. Gleichzeitig werden der Einsatz eines neuen Lebensmittelzusatzstoffs sowie neue Verwendungen von bereits zugelassenen Zusatzstoffen genehmigt, während die Zulassungen für andere Zusatzstoffe, die kaum noch Verwendung finden, widerrufen werden. Die geänderte Richtlinie tritt zwanzig Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Mitgliedstaaten müssen innerhalb von 18 Monaten sicherstellen, dass alle neu in den Handel gelangenden Erzeugnisse den Bestimmungen der Richtlinie entsprechen.

„Lebensmittelzusatzstoffe sind für die Lebensmittelerzeugung wichtig. Sie erhalten den Nährwert, verlängern die Haltbarkeit und verbessern den Geschmack und die Textur von Lebensmitteln. Da die Lebensmittelsicherheit für uns an erster Stelle steht, erfordert die Zulassung ihrer Verwendung eine wissenschaftliche Sicherheitsbewertung“, erklärte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar David Byrne. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass die Rechtsvorschriften für Lebensmittelzusatzstoffe in Aromen jetzt harmonisiert werden, so dass in allen Mitgliedstaaten ein gleich hohes Verbraucherschutzniveau sowie ein fairer Wettbewerb zwischen den Herstellern gewährleistet ist.“

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Sonnleitner würdigte Lebenswerk von Bundesminister a.D. Ignaz Kiechle

Mit großer Trauer hat der Deutsche Bauernverband (DBV) den Tod des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Ignaz Kiechle aufgenommen. "Ein großer Agrarpolitiker mit Herz und feinstem Gespür für die Bauern, von dessen unermüdlichem Einsatz die Landwirtschaft heute noch profitiert, ist nach langem Krankheits- und Leidensweg von uns gegangen", erklärte DBV-Präsident Gerd Sonnleitner. Der Berufsstand werde ihn nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Name Ignaz Kiechle sei untrennbar mit der Einführung der Milch-Garantiemengen-Regelung verbunden, die für die deutschen Milchviehbetriebe und die Milchwirtschaft Perspektiven gesichert habe. Als leidenschaftlicher Kämpfer für die bäuerliche Landwirtschaft habe sich Kiechle in der deutschen und europäischen Politik großen Respekt und Anerkennung erworben. Ihm sei es gelungen, den tiefgreifenden Strukturwandel der deutschen Landwirtschaft unter anderem auch mit einer effizienten Agrarsozialpolitik für die Betroffenen erträglicher zu gestalten.

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Filet für das Festmenü billiger

Ausreichendes Angebot und viele Sonderangebote

Das Filet als das edelste Teilstück von Rind und Schwein gehört zu den großen Favoriten auf der weihnachtlichen Festtafel und lässt sich in diesem Jahr günstiger erstehen als zur Vorjahreszeit. Denn bei einer durchweg gut ausreichenden Versorgung des deutschen Marktes mit Rind- und Schweinefleisch aus in- und ausländischer Erzeugung hatten die Schlachtviehpreise im laufenden Jahr keinen Spielraum nach oben. Jungbullen wurden zu ähnlichen Preisen gehandelt wie im Vorjahr und damit deutlich billiger als in früheren Jahren, Schlachtschweine gab es mehr als reichlich und preiswerter als 2002.

Die Ladenpreise spiegeln diese Entwicklung wider: Rindfleisch wird meistenteils zu Preisen wie im Vorjahr angeboten, das Filetstück ist derzeit sogar etwas günstiger als damals. Nach den repräsentativen Erhebungen der ZMP im deutschen Einzelhandel lag der durchschnittliche Kilopreis für Rinderfilet im November bei 24,44 Euro, 2002 waren hingegen im Schnitt 24,57 Euro je Kilogramm zu zahlen, 2001 kostete dieses Teilstück 24,77 Euro. Auch Roastbeef oder Rumpsteak ist zu Vorjahrespreisen erhältlich und kosten im organisierten Lebensmitteleinzelhandel meist zwischen zehn und 15 Euro je Kilogramm.

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Eier-Preise deutlich über Vorjahresniveau

Der Eiermarkt im November

Am deutschen Eiermarkt standen sich Angebot und Nachfrage in den vergangenen Novemberwochen ziemlich ausgeglichen gegenüber. In keiner Gewichtsklasse kam es zu Engpässen, und gravierende Überhänge waren ebenfalls nicht zu verzeichnen. Die Lieferungen aus dem Ausland fielen insgesamt nicht sehr drängend aus. Der Absatz auf Verbraucherebene lief stetig, eine Ankurbelung der Nachfrage im Zuge der privaten vorweihnachtlichen Backsaison ließ allerdings auf sich warten. Die Eiproduktenindustrie hielt sich mit Käufen zurück; die Verarbeitungsbetriebe nahmen nur sporadisch für den dringendsten Bedarf Ware aus dem Markt.

Vor diesem Hintergrund kam der rasante Preisanstieg des vorangegangenen Monats teilweise zum Stillstand; für die bevorzugt gefragten Gewichtsklassen ließen sich aber im Schnitt noch etwas höhere Forderungen durchsetzen. Für gehobene Markeneier der Gewichtsklasse M verlangten die deutschen Packstellen im November durchschnittlich 13,67 Euro je 100 Stück, das waren 16 Cent mehr als im Oktober und 2,03 Euro mehr als vor einem Jahr. Beim Verkauf an Discounter erhöhten sich die Preise für die gleiche Gewichtsklasse vom Oktober zum November um sechs Cent auf 9,28 Euro je 100 Stück; das Vorjahresniveau wurde damit um immerhin drei Euro übertroffen. Die Preise für niederländische Eier der Gewichtsklasse M kletterten ebenfalls weiter, und zwar um 18 Cent auf 8,89 Euro je 100 Stück. Der Vorsprung zum Vorjahr betrug hier 3,03 Euro.

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Mehr Hähnchen, weniger Puten in Großbritannien

Geflügelfleischproduktion gewachsen

Die Geflügelfleischerzeugung im Vereinigten Königreich übertraf in den ersten drei Quartalen 2003 mit knapp 1,17 Millionen Tonnen Schlachtgewicht das Vorjahresergebnis um 1,4 Prozent. Insbesondere im dritten Quartal gab es deutliche Steigerungen, nachdem die Produktion im ersten Halbjahr noch um 0,8 Prozent unter Vorjahr gelegen hatte.

Während die Hähnchenfleischproduktion bis September 2003 um 2,5 Prozent auf 927.000 Tonnen zunahm, lag die erzeugte Menge an Putenfleisch mit 168.000 Tonnen um 3,5 Prozent niedriger als in der Vorjahreszeit. An Suppenhennen wurden mit 37.000 Tonnen 2,1 Prozent weniger produziert.

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Pestizid verzögert sexuelle Reifung

US-Studie: Endosulfan wirkt offensichtlich hormonstörend

 Männliche Schulkinder, die mit dem Pestizid Endosulfan in Berührung kommen, entwickeln erst später sexuelle Reife als gesunde Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des National Institute of Environmental Health Sciences. Die Forscher haben Kinder in Nord-Kerala/Indien untersucht, die nahe einer Cashew-Farm leben. Endosulfan ist zwar in einigen Staaten verboten, wird aber immer noch in vielen Ländern in der Landwirtschaft eingesetzt, berichtet das Fachmagazin Environmental Health Perspectives (EHP) [http://ehp.niehs.nih.gov] in seiner Dezember-Ausgabe.

Nach Angaben der Wissenschaftler setzt die sexuelle Reife bei Buben, die in Gegenden wohnen, in denen seit mindestens 20 Jahren das Pestizid eingesetzt wird, deutlich später ein. Allfällige Veränderungen der Hoden und andere Missbildungen an den Geschlechtsorganen konnten aufgrund der kleinen Gruppe der Probanden nicht signifikant festgestellt werden. Erschreckend war für die Forscher allerdings, dass das Pestizid auch nach zehnmonatiger Absetzung im Körper immer noch nachweisbar blieb.

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Tödlicher Biotofu mit Botulismus-Bakterien verseucht

Im Tessin sind mit Botulismus-Bakterien kontaminierte Bioprodukte aufgetaucht. Die Tofupasten und Sojaragouts der Firma Mediterranea aus dem italienischen Vicenza wurden inzwischen aus dem Verkauf gezogen, wie der Kantonschemiker den Medien mitteilte. Die Tessiner Behörden warnten die Bevölkerung mit Radiodurchsagen. Personen, die die Bio-Produkte verzehrt hatten, wurden aufgefordert, umgehend die Notaufnahme von Krankenhäusern aufzusuchen.

Botulismus-Bakterien können durch mangelhafte Konservierung in Lebensmitteln überleben und produzieren ein extrem starkes Gift. Bei Verzehr von vergifteten Lebensmittel können Lähmungen bis hin zu Todesfällen auftreten. Nach Angaben des Bundesamtes für Veterinärwesen ist das Gift etwa 30.000-mal giftiger als Dioxin und ist das stärkste bekannte Gift. Es wird auch als biologischer Kampfstoff eingesetzt. Gewarnt wurde der Tessiner Kantonschemiker von Bundesamt für Gesundheit der Schweiz. Dieses wiederum erhielt den Hinweis auf die giftigen Speisen von der EU: In Italien ist eine Person nach dem Verzehr von Mediterranea-Bio-Produkten an Botulismus erkrankt.

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Mehr als 700 Teilnehmer bei QS

Die Anzahl der Systemteilnehmer im QS-System steigt stetig an. Rund 730 Unternehmen mit über 46.500 Standorten haben sich schon für QS entschieden, mehr als 37.000 landwirtschaftliche Betriebe. Gut 10.000 Standorte befinden sich zurzeit im Anmeldeverfahren. Im folgenden finden Sie einen Überblick über die Zahl der Anmeldungen und Vertragspartner. Teilnahme im QS-System

(Stand: 27. November 2003)

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Bauern beklagen katastophale Schweinepreise

ISN: 37 € Verlust je Mastschwein - Preis von € 1,50 je Kilogramm erforderlich

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V., Damme (ISN) zeigt sich besorgt über den massiven Preisverfall am Schlachtschweinemarkt. ISN-Vositzender Franz Meyer zu Holte stellte fest, daß der Landwirt bei einem aktuellen Preis von 1,12 €/kg Schlachtgewicht nur noch 96 € für ein Schlachtschwein erhalte.

„Die Nerven liegen blank“, so der ISN-Vorsitzende weiter. Bei diesen Preisen könnten die Mäster nicht einmal mehr die Ferkel- und Futterkosten bezahlen; denn von dem Erlös müssten allein € 50 für das Futter und € 49 für das Ferkel bezahlt werden. Die Mischfutterindustrie habe massive Futterpreiserhöhungen angekündigt, die zum Jahreswechsel greifen würden. Energie-, Gebäude- und sonstigen Kosten schlügen mit weiteren 28 Euro zu Buche. „Die Schweinhalter bekommen Ihre Arbeit nicht bezahlt und verlieren außerdem zurzeit 37 € pro Mastschwein“, sagte Meyer zu Holte.

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