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BSE-Fall im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Wie das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum am Freitag (5. Dezember) mitteilte, hat die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere auf der Insel Riems / Ostsee (Mecklenburg-Vorpommern) einen BSE-Fall im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bei einer im Jahr 1997 geborenen Kuh bestätigt. Das Ministerium und die betroffenen Unteren Verwaltungsbehörden haben die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich eingeleitet. In Baden-Württemberg ist dies der 32. BSE-Fall. Bestätigte BSE-Fälle nach Bundesländern:

Bundesland

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Klassische Schweinepest: Neuer Test zugelassen

Die Europäische Kommission hat am 05-12-2003 eine Entscheidung über die Zulassung eines neuen Tests erlassen, der nach erfolgter Impfung gegen die klassische Schweinepest (KSP) eingesetzt werden soll. Mit diesem Test lassen sich künftig bei Notimpfungen unter Verwendung von Marker-Impfstoffen geimpfte Schweine von Schweinen unterscheiden, die durch natürliche Infektion an KSP erkrankt sind.. Bei Verwendung herkömmlicher Impfstoffe ist eine solche Unterscheidung nicht möglich.

Die von der Europäischen Union festgelegten Maßnahmen zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest (KSP), die in einer Richtlinie des Rates aus dem Jahr 2001 verankert sind [1]  , sehen u.a. vor, dass in Dringlichkeitssituationen Notimpfungen durchgeführt werden können. Allerdings wird die Verwendung von Impfstoffen ernsthaft dadurch erschwert, dass im Falle einer KSP-Infektion Schweine selbst dann, wenn sie geimpft sind, noch zur weiteren Verbreitung der Seuche beitragen können und sich nicht von Schweinen, die zwar geimpft, aber nicht infiziert sind, unterscheiden lassen.

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Müller fordert BSE weiter auf allen Ebenen zu bekämpfen

Tagung des Arbeitskreises BSE

Eine Vielzahl verschiedener, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhender Maßnahmen stellt derzeit den größtmöglichen Schutz für die Verbraucherin/den Verbraucher vor BSE sicher. Dazu gehören das Verbot der Tiermehlverfütterung, die Entfernung und Vernichtung von spezifiziertem Risikomaterial aus der Nahrungsmittelkette und die Pflicht, alle Rinder über 24 Monate, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind auf BSE zu testen. So ein Fazit des Arbeitskreises BSE, der am 3. Dezember unter Leitung von Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, in Bonn zusammenkam. "Das Rind" so Müller "ist durch diese Vielzahl an Schutzmaßnahmen umzingelt".

Eine Lockerung einzelner Regelungen, wie der Untersuchungsverpflichtung von Tieren im Alter zwischen 24 und 30 Monaten, sei derzeit verfrüht, wie die jüngsten BSE-Fälle in Japan mit Tieren im Alter von 21 und 23 Monaten zeigten, so der Staatssekretär. Gesicherte Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung müssten auch hier die Grundlage für den vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutz bilden. Nur durch einen intensiven und kontinuierlichen Gedankenaustausch werde es auch in Zukunft möglich sein, die größtmögliche Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu gewährleisten und - wie die Zahlen der BSE-Fälle über die letzten drei Jahre deutlich zeigten - die BSE erfolgreich zu bekämpfen.

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Lachszucht besser als ihr Ruf: verbesserte Haltung schont Tiere und Umwelt

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Zuchtlachs galt lange Zeit als minderwertig. Dank intelligenter Haltungsmethoden hat sich das gründlich geändert, schreibt die Zeitschrift natur&kosmos in ihrer Januar-Ausgabe.
   
"Im Lachsfarming hat sich in den letzten Jahren eine Revolution vollzogen", bestätigt Harald Rosenthal, Aquakultur-Experte vom Institut für Meereskunde der Universität Kiel. Zahlen belegen das: Kippte Norwegen, Lachs-Exporteur Nummer eins, 1987 noch 50000 Kilo Antibiotika in die Fischgehege, waren es 2002 bei fünffach gestiegener Produktion noch ganze 500 Kilo. Das Zauberwort heißt "Besatz-Reduzierung". Wo sich früher 50 Kilo Lachse pro Kubikmeter Wasser drängten, sind es heute zehn bis 25 Kilo - das vermindert Stress und damit Infektions-Anfälligkeit.

Viele Erzeuger haben aus Kostengründen umgestellt. Denn intelligent produzierter Lachs spart viele Ausgaben. So errechnen in Norwegen Computer-Modelle die optimale Futtermenge pro Gehege und Zuchttag - das spart Geld und schont die Umwelt. Profiteinbußen durch Besatzreduzierung vermeiden die Farmer, indem sie die Gehege vergrößern. Positiver Nebeneffekt: Die Fische können sich wieder bewegen und verfetten nicht, das Fleisch wird besser. Woran man guten Lachs erkennen kann, zeigt natur&kosmos: Fisch aus schlechter Zucht lagert infolge Bewegungsmangel breitere Fettsäume ein. Je schmaler die hellen Fettbänder, die das Fleisch durchziehen, umso besser. Auch "Rettungsringe" sind verräterisch - Fettansammlungen an den Bauchlappen, erkennbar an den unteren Filet-Enden.

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Ahrensburger Fleischer mit Gallowayfleisch

Landwirtschaftskammer unterstützt die Vertriebsidee

Zur Eröffnung gabs nen lebendigen Galloway-Bullen in der Ahrensburger Fußgängerzone. Der Bulle warb vor einem neu eröffneten Fleischerfachgeschäft für hochwertige Steaks von einem alten Weidekumpel. Gallowayfleisch erzeugt im Kreis  Stormarn gibt es ab sofort bei Stapff am Ahrensburger Rondeel. Ulrich Stapff ist nach eigenen Angaben der erste Einzelhändler in Schleswig-Holstein, der das Fleisch der zotteligen Hochlandrinder fest in sein Sortiment aufgenommen hat.

Landwirtschaftskammer und Galloway-Züchter sprechen von einem Durchbruch, gab es Galloway-Fleisch doch in Schleswig-Holstein es bislang nur direkt auf den Höfen der Erzeuger oder in der Spitzengastronomie. Für Stapff scheint die Rechnung aufzugehen, hat er doch nach eigenen Angaben innerhalb von vier Tagen sein erstes komplettes Galloway-Rind, das sind 280 Kilogramm, verkauft. Den Ochsen hatte der Firmenchef zusammen mit seinem Mitarbeiter Karl-Heinz Hein auf der Weide des Fischbeker Züchters Hans Tiedemann ausgesucht.

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Lasalocid-Skandal erfordert Reaktionen

Minister Backhaus fordert Konsequenzen im Futtermittelrecht: Einheitliche Regelungen auf europäischer Ebene notwendig.

In Mecklenburg-Vorpommern können inzwischen acht der insgesamt 12 gesperrten Legehennenbetriebe ihre Eier ausliefern. "Wir rechnen damit, in den nächsten Tagen auch die restlichen Betriebe frei geben zu können", sagt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). Insgesamt waren die Eier von 21 Betrieben beprobt worden, nachdem der Wirkstoff Lasalocid-Na in Hühnereiern gefunden worden war. Lasalocid-Na darf gegen Darmparasiten in der Mastgeflügelhaltung eingesetzt werden, ist als Futterzusatz bei Legehennen jedoch nicht zulässig.

Es wird davon ausgegangen, dass der Wirkstoff durch Verschleppung in der Futtermittelproduktion in das Futter der Legehennen gelangt ist. Zur Verschleppung kann es kommen, wenn wie allgemein üblich, in der Produktion Futtermittel für unterschiedliche Tierarten nacheinander produziert werden. Lasalocid-Na Rückstände waren in Eiern von konventionell wie ökologisch wirtschaftenden Betrieben sowie in allen Betriebsgrößen gefunden worden.

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WISO greift zur Flasche - ZDF-Magazin testet Sektsorten

 Auf dem zweiten Platz folgt "Nobile Blanc Brut" aus der badischen Bezirkskellerei Markgräflerland, Platz drei belegt "Kupferberg Gold". Das Schlusslicht bildet der alkoholfreie Sekt "Light Live".

Es prickelt und perlt – Sekt ist in Deutschland die beliebteste Feierbrause. Das ist Grund genug für WISO, in der absatzstärksten Jahreszeit zur Flasche zu greifen und den moussierenden Wein einer Blindverkostung zu unterziehen. Dabei mussten fünf Vorstände konkurrierender Kellereien herausfinden, wer den besten Sekt produziert. Unterstützt wurden sie durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, Gundula Rapsch, Hauptdarstellerin der neuen ZDF-Serie "SOKO Köln" und Marie-Luise Schneider, bayerische Milchkönigin. Ebenfalls am Tisch saßen Wein-Kritiker Stuart Pigott und Gastgeber Jürgen Preiss vom Radisson SAS Hotel in Erfurt.

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Bayern-Stars grillten Würstchen für Afrika-Hilfe

Bayern-Manager Uli Hoeneß und Mehmet Scholl haben auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt für die Hilfsaktion «Gemeinsam für Afrika» Nürnberger Würstchen gegrillt und verkauft. Zur Unterstützung bei der Aktion hatten die beiden auch noch den Münchener Starkoch Alfons Schuhbeck mitgebracht.

"Ich habe im ,Stern' von der Aktion ,Gemeinsam für Afrika' gelesen und war sofort entschlossen, da mitzumachen", sagte Hoeneß: Rund 10.000 Würstchen brachten die Manager, der Kicker und der Starkoch unter die Leute. Die echten Nürnberger Bratwürstchen hatte Hoeneß natürlich aus seiner seiner eigenen Fleischwarenfabrik (Howe) mitgebracht.

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Spanien bald die Nummer eins?

Die meisten EU-Schweine erzeugt noch Deutschland

Spanien könnte mittel- bis langfristig der größte Schweineproduzent und Schweinefleischexporteur der erweiterten EU werden. Darauf wiesen Fachleute während einer Erzeugerveranstaltung des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching hin. Noch ist Deutschland Spitzenreiter der Schweineproduktion in der Union, der Abstand zu Spanien verringert sich aber zunehmend.

In Spanien werden derzeit genauso viele Schweine gehalten wie in Dänemark und den Niederlanden zusammen. Der spanische Schweinesektor wird in den nächsten zehn Jahren deutlich wachsen – trotz der Konkurrenz aus Brasilien, den USA und möglicherweise Osteuropa. Innerhalb der letzten 40 Jahre hat sich der Gesamtschweinebestand bereits vervierfacht, die Zahl der Zuchtsauen in Spanien ist sogar noch stärker gestiegen.

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Eierpreise steigen ab

Ausreichendes Angebot für schwache Nachfrage

Die deutschen Verbraucher bekommen ihre Eier, die sich vor allem im Oktober und November stark verteuert haben, möglichweise bald wieder etwas günstiger. Im Großhandel jedenfalls schwächen die Forderungen der Anbieter bereits deutlich ab. Das liegt zum einen an der flauen Nachfrage, weil die derzeit milden Temperaturen offensichtlich die Weihnachtsbäckerei in den Privathaushalten bremsen; zum anderen bestehen keinerlei Engpässe mehr wie noch im Herbst, da die deutsche Erzeugung wieder verstärkt durch Zufuhren aus dem Ausland ergänzt wird.

Auf der Einzelhandelsstufe ist der Preisanstieg Ende November bereits zum Stillstand gekommen. Der Ladenpreis für eine Zehnerpackung Standardeier der Gewichtsklasse M, die meist aus Käfighaltung stammen, blieb bei durchschnittlich 1,29 Euro stehen. Im Vorjahresvergleich sind das 37 Prozent mehr. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass Standardeier über Jahre hinweg weniger als einen Euro kosteten.

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Mehr Hähnchen und Enten geschlachtet

Putenschlachtungen unter Vorjahresniveau

In deutschen Schlachtereien wird immer mehr Geflügelfleisch erzeugt. Von Januar bis September 2003 betrug die erschlachtete Fleischmenge nach Angaben des Statstischen Bundesamtes rund 688.200 Tonnen, ein Zuwachs von 8,2 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit. An dem positiven Ergebnis waren mit Ausnahme der Puten alle Geflügelarten beteiligt.

Die Hähnchenschlachtungen lagen im September um fast 21 Prozent höher als im Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg die Schlachtmenge um 16,2 Prozent auf 366.900 Tonnen. Und die Schlupfstatistik sowie die Bruteiereinlagen deuten in diesem Sektor auf weiteres Wachstum hin.

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