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Aus festlichem Anlass: Köstliche Gänsegerichte

Neue CMA-Broschüre macht Appetit auf Gänseschmau

Die traditionelle Weihnachtsgans ist auch heute noch in über zwei Drittel der deutschen Haushalte zum Fest der Feste nicht wegzudenken. Denn wenn es heißt, mit Freunden und Familie zu feiern und kulinarisch zu schlemmen, ist das Beste gerade gut genug. Zur bevorstehenden festlichen Zeit hat die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH kreative und pfiffige Variationen des traditionellen Gänsebratens in der neuen 16-seitigen Broschüre "Aus festlichem Anlass: Köstliche Gänsegerichte" zusammengestellt. Nicht nur Kenner und Könner kommen hier auf den Gänse-Geschmack.

Gans mit Rotwein im Teigmantel, Gänsekeulen mit Zwiebel-Holunderbeer-Sauce oder geschmorte Gänseschenkel auf Bohnen-Bete-Gemüse sind nur einige Beispiele der insgesamt 18 köstlichen Schlemmerrezepte in der Broschüre. Die Zubereitung dieser Tafelfreuden wird anschaulich erklärt. Rezeptfotos machen Appetit auf die leckeren Gerichte. Ungeübte Hobbyköche erhalten eine Schritt für Schritt-Anleitung zum richtigen Umgang mit der Gans: Was man unter Tranchieren und Dressieren versteht, wird ebenso erklärt wie das richtige Auftauen und Zerteilen des Saisongeflügels. 
Darüber hinaus gibt es wertvolle Informationen zum Einkauf im Einzelhandel. Wer sich für das heimische Angebot entscheidet, sollte auf den Herkunftsnachweis DDD achten. Denn er steht dafür, dass das Geflügel in Deutschland geschlüpft, in bäuerlichen Betrieben herangewachsen und unter strengen hygienischen Bedingungen unter Aufsicht von Amtsveterinären geschlachtet wurde.

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Winterliche Bierspezialitäten

Begehrte Biere in der kalten Jahreszeit

Wenn es kühler wird, steigt die Lust auf den aromatischen, malzbetonten Geschmack der dunklen und kräftigeren Biere. Die deutsche Biervielfalt wartet auch in der kühlen Jahreszeit mit Spezialitäten auf. Besonders begehrt sind nun wieder Fest -und Bockbiere. Adventszeit - Festbierzeit

Zu Advent, Nikolaus und Weihnachten, aber auch zu festlichen Anlässen wie Erntedank, Kirchweihfeste oder traditionellen Anlässen wie Volksfeste werden spezielle Festbiere gebraut. Der geschmackliche Charakter der meist regionalen Spezialitäten ähnelt im Süden oft dem Märzenbier. Der Stammwürzegehalt von Festbieren liegt in der Regel zwischen 13 und 14 Prozent, der Alkoholgehalt zwischen 5,5 und 6 Prozent. Die Farbe der zum größten Teil untergärigen Biere reicht von goldgelb und bernsteinfarben bis malzig-dunkel. Meistens werden aromatische Spezialmalze benutzt, um den Bieren eine besonders blumige Note zu verleihen. Im Allgemeinen sind Festbiere besonders mild, süffig und süßlicher.

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Bayern will keine Verlängerung der Übergangsfrist für die Käfighaltung von Legehennen

Bayern wird sich im Bundesrat dafür aussprechen, dass es bei der bestehenden Übergangsfrist für die Zulassung der konventionellen Käfighaltung für Legehennen bis 2006 bleibt und die Frist nicht bis 2009 verlängert wird. Dies teilte Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf heute mit.

Schnappauf: "Bayern hat immer betont, dass die konventionelle Käfighaltung keine tiergerechte Haltungsform darstellt und dem Tierschutz widerspricht. Deshalb hat sich Bayern stets für einen möglichst frühzeitigen Ausstieg eingesetzt, aber auch betont, dass eine nationale Übergangsfrist nicht zu einer Abwanderung der Käfighaltungen ins Ausland führen dürfe. Dieses Problem hat Bundesministerin Künast mit dem geltenden Recht nicht überzeugend gelöst. Gleichwohl muss gesehen werden, dass die Übergangsfrist bis 2006 erst vor zwei Jahren beschlossen wurde. Eine Änderung dieser Frist nach einem so kurzen Zeitraum führt zu Planungsunsicherheit und Wettbewerbsverzerrungen. Betriebe, die im Hinblick auf die Übergangsfrist bis 2006 bereits auf die kostenintensiveren alternativen Haltungssysteme umgestellt haben, würden gegenüber ihren Mitbewerbern wirtschaftlich benachteiligt. Die Marktteilnehmer sollen sich auf einmal getroffene Entscheidungen verlassen können. Kurzfristige Änderungen der Rahmenbedingungen nützen niemand."

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Steigendes Interesse an Ziegenzucht in Deutschland

Ziegenzüchter-Statistik erschienen

In der Ziegenzucht sei die Zahl der in Deutschland gehaltenen Zuchttiere im Jahr 2002 im Vorjahresvergleich um 8 Prozent auf 13.584 Tiere angestiegen. Auch die Zahl der Ziegenzüchter sei nach 2001 wieder um 2,4 Prozent auf nunmehr 1.071 angewachsen. Das betonte die Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter (BDZ), Ulrike Höfken (MdB), vor Journalisten in Bonn-Röttgen. Mit der jetzt erschienenen Statistik 2003 werde nach 2001 die zweite vom BDZ selbst zusammengetragene Datenerfassung und -auswertung zur Ziegenhaltung veröffentlicht, nachdem diese von staatlicher Seite vor einigen Jahren eingestellt wurde. Die meisten Zuchttiere seien in Bayern mit 3.092 Tieren, gefolgt von Sachsen mit 2.285 Tieren und Baden-Württemberg mit insgesamt 2.215 Tieren gezählt worden.

Insgesamt würden in Deutschland schwerpunktmäßig 12 Rassen züchterisch betreut. Angaben der BDZ-Statistik zufolge ist in Deutschland bei den Zuchttieren die Rasse „Bunte Deutsche Edelziege“ im Jahre 2003 am stärksten mit 5.317 Tieren bzw. mit 38 Prozent aller Zuchttiere vertreten, gefolgt von der Rasse „Weiße Deutsche Edelziege“ mit 3.750 Tieren (28 Prozent) und der Rasse „Burenziege“ mit 2.120 Tieren (16 Prozent). Die Gesamtzahl aller in Deutschland gehaltenen Ziegen liegt zehnmal so hoch wie die Zahl der Zuchttiere und wird auf 136.000 Tiere geschätzt.

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Verbraucherverbände wollen Dialog mit der Landwirtschaft

Oberste Verbraucherschützerin besucht Bauernhof

Eine Lanze für Direktvermarkter und für die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft mittels Hofbesichtigung und Bauernmärkte brach die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale, Professor Dr. Edda Müller, bei einem Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes in Brandenburg vor den Toren Berlins. Als Vorsitzender der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft hatte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, Edda Müller zum 1. "Berliner Scheunengespräch" auf den Betrieb der Schmachtenhagener Agrar GmbH eingeladen. Die Scheunengespräche sollen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Landwirtschaft nahe bringen und im Berliner Umfeld stattfinden.

Siegfried Mattner, Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Unternehmens mit 80 Arbeitskräften und 30 Auszubildenden in 7 grünen Berufen, erläuterte sein Konzept der Direktvermarktung und der Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und informierte über die hohen Standards in der Tierhaltung und der Lebensmittelerzeugung. Sein Konzept eines Erlebniseinkaufs und eines Vollsortimentangebotes realisierte er mit 3,5 Millionen Euro Investitionen in den vergangenen zehn Jahren. Heute gelte für die Region, „auf dem Bauernmarkt trifft man sich“. Im vergangenen Jahr kamen 320.000 Besucher auf den landwirtschaftlichen Betrieb mit seinem Oberhaveler Bauernmarkt, dem eine Käserei und Metzgerei angeschlossen sind.

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Umweltorganisation BUND handelt vorschnell in aktueller Tierschutzdiskussion

Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung im Bundesrat zur Anpassung der Rechtsvorschriften zur Legehennenhaltung, präsentiert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz ein Gutachten der Universität Kassel. Dieses soll sich mit vermeintlich methodischen Fehlern und Mängeln einer Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (THH) zum Leistungsniveau und Gesundheitsstatus in verschiedenen Legehennenhaltungssystemen beschäftigen.
  
Der BUND versucht offensichtlich die fundierte wissenschaftliche Argumentation für eine jetzt notwendige Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben zur Hennenhaltung grundsätzlich in Frage zu stellen. Der Bundesverband Deutsches Ei e.V. weist darauf hin, dass Basis der politischen Diskussion die unter der Koordination von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst, Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA), eine rund 250-seitige Ausarbeitung mit 11 Beiträgen von 24 Wissenschaftlern aus ganz Deutschland ist. Diese ganzheitliche Dokumentation mit Einbindung der Studie der THH, kurz "Dossier Legehennenhaltung" genannt, behandelt die Aspekte des Tierschutzes und der Tiergesundheit, des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der Ökonomie. Es zeigt auf, dass der deutsche Alleingang in Europa mit der Festlegung ausschließlich auf die Boden- und Freilandhaltung und der Nicht-Zulassung der "Kleingruppenhaltung" korrigiert werden muss und dabei alle Haltungsformen einer erweiterten Erprobung und Bewertung zu unterziehen sind.
  
Dabei sollten sich Wissenschaftler, Politiker, Tier- und Umweltschützer um eine Zusammenarbeit bemühen um Lösungen zu finden und nicht anfangen, auf der Basis von Emotionen oder methodischen Fehlern zu diskutieren und sich gegenseitig zu entwerten.
  
Dieses "Innehalten" macht es notwendig, die Übergangsfrist vom 31. Dezember 2006 auf den 31. Dezember 2009 zu verlängern.

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Tier- und Verbraucherschutz oberste Maxime bei Legehennenhaltung

Bauernverband und Geflügelwirtschaft fordern vorbehaltlose Prüfung der Alternativen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) stehen zur Abschaffung der herkömmlichen Käfighaltung. Umso dringlicher ist es, dass der Bundesrat am morgigen Freitag (28.11.203) die Weichen für eine dynamische Weiterentwicklung der Legehennenhaltung im Sinne des Tier-, Verbraucher- und Umweltschutzes stellt. Dies bekräftigten die Präsidenten des DBV, Gerd Sonnleitner, und des ZDG, Gerhard Wagner, in einem gemeinsamen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder im Vorfeld der Bundesratssitzung.

Mit der Novelle der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung müsse der Bundesrat eine Prüfung aller Alternativen zur Käfighaltung vorurteilsfrei auf wissenschaftlicher Basis zulassen. Hierzu gehören die Boden- und Freilandhaltung ebenso wie die in Erprobung befindliche Kleingruppenhaltung. Sonnleitner und Wagner betonten weiter, dass dabei tierschutz-, verbraucherschutz- und umweltschutzrelevante Kriterien einbezogen werden müssten.

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BUND-Studie zum Legehennenstreit

Eierproduzenten verpassen Marktchance - Bundesrat darf Tierschutz nicht auf Basis fragwürdiger Studie aufgeben

Durch ihre Blockade der geltenden Legehennenverordnung verbauen sich die deutschen Eierproduzenten den Einstieg in die Märkte der Zukunft. Das erklärte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf einer Pressekonferenz in Berlin. Allein beim größten Lebensmitteldiscounter sei der Anteil an Freilandeiern in den letzten fünf Jahren von zehn auf fast vierzig Prozent sprunghaft gestiegen. Trotzdem würden die hiesigen Eierproduzenten nichts unversucht lassen, um das Ende der tierquälerischen Käfighaltung hinauszuschieben.
  
Hubert Weiger, agrarpolitischer Sprecher des BUND: "Wenn der Bundesrat morgen über die Legehennenverordnung befindet, dient als Entscheidungsgrundlage eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die artgerechte Tierhaltungsformen als tierfeindlich denunziert. Die Studie basiert aber auf Datenmaterial, das weder repräsentativ noch wissenschaftlich seriös ist. Somit ist das Hauptargument für die Beibehaltung von Käfigen obsolet. Die Bundesländer müssen die Legehennenverordnung lassen wie sie ist, sonst missachten sie ihre Verantwortung für mehr Tierschutz, die ihnen vom Bundesverfassungsgericht zugewiesen wurde. Hühnerkäfige gehören ohne Wenn und Aber verboten."
  
Der BUND hat die Studie über die angeblich negativen Wirkungen der artgerechten Hühnerhaltung analysieren lassen. Das Institut für Angewandte Nutztierethologie und Tiergerechte Nutztierhaltung der Universität Kassel kommt zu dem Ergebnis, dass wichtige Fragen der Tierernährung, der Vererbung und der Aufzuchtbedingungen unberücksichtigt blieben. Zudem sei die Stichprobenzahl in der Fragebogen-Studie viel zu gering um repräsentativ zu sein, basiere lediglich auf Selbstauskünften der Hühnerhalter und weise eine Reihe weiterer methodischer Fehler auf.
  
BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning: "Auch das Argument der Hühnerbarone, sie würden ihre Produktionsstätten wegen des Käfigverbots ins Ausland verlagern, zieht nicht. Jetzt schon importiert Deutschland 3,9 Milliarden Eier überwiegend aus EU- Staaten mit weit höherem Freilandhaltungsanteil als bei uns. Die angeblich für die Produktionsverlagerung in Frage kommenden Drittländer sind außerdem in Kürze ebenfalls Teil der EU, in der konventionelle Käfige ab 2012 verboten sind. Und wenn Käfigeier eindeutig als solche gekennzeichnet sind, werden die Verbraucher sie meiden. Deutschland muss hier seine Marktchancen nutzen. Der Bundesrat sollte die Hühnerbarone morgen an die Leine legen: Die Käfighaltung für Legehennen muss ab 2007 verboten bleiben."
  
Die BUND-Studie zur Tiergerechtheit von Haltungssystemen für Legehennen unter [www.bund.net]

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Schwarze Schafe im Berliner Fleischhandel?

Veterinärmediziner untersucht Lücken im Verbraucherschutz

Bestimmte Gewebe von Schafen sind seit der BSE-Krise durch die Europäische Union als Risikomaterial eingestuft worden und müssen unter amtlicher Aufsicht nach der Schlachtung entfernt und auf einer dafür zugelassenen Deponie entsorgt werden. Dass diese Vorschriften in bestimmten Bereichen lückenhaft durchgesetzt werden, zeigt eine kürzlich erschienene Dissertation an der Freien Universität Berlin. Der Veterinär Dr. Mostafa Bachari befragte 62 muslimische Fleischer, die Schaffleisch im Sortiment haben. Er fand heraus, dass 40 Geschäfte Lämmerköpfe inklusive Hirn verkaufen, in 32 Fällen wurde das Rückenmark der Tiere nicht entfernt und somit an den Verbraucher weitergegeben. Zwar ist das Risiko, sich mit einer TSE-Erkrankung durch Schaffleisch anzustecken, gering. Die Übertragungswege sind jedoch bislang nicht vollständig erforscht. Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes sollte eine eventuelle Ansteckung durch Präventionsmaßnahmen gänzlich ausgeschlossen werden.


Experimentell lassen sich Schafe mit BSE-Erregern infizieren. Bedenklich ist, dass die Verfütterung von Futtermitteln tierischer Herkunft erst 1994 verboten wurde. In den 80er und 90er Jahren wurden Schafe mit Futtermitteln, die Fleisch- und Knochenmehl enthielten, gefüttert. Darüber hinaus wurde das Verbot bis zum Herbst 2000, dem Zeitpunkt des ersten BSE-Falls bei einem Rind in Deutschland, nur unvollkommen durchgesetzt.

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Höhere Ferkelimporte

Zufuhren aus Holland und Dänemark gestiegen

Die Auslandslieferungen von Ferkeln an den hiesigen Markt haben zugenommen. Im Zeitraum Januar bis August dieses Jahres führte Deutschland insgesamt knapp 1,9 Millionen Ferkel ein, gut zehn Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Insbesondere die Importe aus den Niederlanden und Dänemark legten zu.

Nach Angaben der zuständigen Produktschap verkauften die Niederlande 2002 rund 3,3 Millionen Ferkel ins Ausland. Neben Spanien gehörte auch Deutschland zu den wichtigsten Abnehmern. Bis August 2003 lieferten die Niederländer bereits rund 1,05 Millionen Ferkel an den deutschen Markt, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und das trotz der Rückgänge bei den niederländischen Sauenbeständen.

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