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Lasalocid-Skandal erfordert Reaktionen

Minister Backhaus fordert Konsequenzen im Futtermittelrecht: Einheitliche Regelungen auf europäischer Ebene notwendig.

In Mecklenburg-Vorpommern können inzwischen acht der insgesamt 12 gesperrten Legehennenbetriebe ihre Eier ausliefern. "Wir rechnen damit, in den nächsten Tagen auch die restlichen Betriebe frei geben zu können", sagt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). Insgesamt waren die Eier von 21 Betrieben beprobt worden, nachdem der Wirkstoff Lasalocid-Na in Hühnereiern gefunden worden war. Lasalocid-Na darf gegen Darmparasiten in der Mastgeflügelhaltung eingesetzt werden, ist als Futterzusatz bei Legehennen jedoch nicht zulässig.

Es wird davon ausgegangen, dass der Wirkstoff durch Verschleppung in der Futtermittelproduktion in das Futter der Legehennen gelangt ist. Zur Verschleppung kann es kommen, wenn wie allgemein üblich, in der Produktion Futtermittel für unterschiedliche Tierarten nacheinander produziert werden. Lasalocid-Na Rückstände waren in Eiern von konventionell wie ökologisch wirtschaftenden Betrieben sowie in allen Betriebsgrößen gefunden worden.

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WISO greift zur Flasche - ZDF-Magazin testet Sektsorten

 Auf dem zweiten Platz folgt "Nobile Blanc Brut" aus der badischen Bezirkskellerei Markgräflerland, Platz drei belegt "Kupferberg Gold". Das Schlusslicht bildet der alkoholfreie Sekt "Light Live".

Es prickelt und perlt – Sekt ist in Deutschland die beliebteste Feierbrause. Das ist Grund genug für WISO, in der absatzstärksten Jahreszeit zur Flasche zu greifen und den moussierenden Wein einer Blindverkostung zu unterziehen. Dabei mussten fünf Vorstände konkurrierender Kellereien herausfinden, wer den besten Sekt produziert. Unterstützt wurden sie durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, Gundula Rapsch, Hauptdarstellerin der neuen ZDF-Serie "SOKO Köln" und Marie-Luise Schneider, bayerische Milchkönigin. Ebenfalls am Tisch saßen Wein-Kritiker Stuart Pigott und Gastgeber Jürgen Preiss vom Radisson SAS Hotel in Erfurt.

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Bayern-Stars grillten Würstchen für Afrika-Hilfe

Bayern-Manager Uli Hoeneß und Mehmet Scholl haben auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt für die Hilfsaktion «Gemeinsam für Afrika» Nürnberger Würstchen gegrillt und verkauft. Zur Unterstützung bei der Aktion hatten die beiden auch noch den Münchener Starkoch Alfons Schuhbeck mitgebracht.

"Ich habe im ,Stern' von der Aktion ,Gemeinsam für Afrika' gelesen und war sofort entschlossen, da mitzumachen", sagte Hoeneß: Rund 10.000 Würstchen brachten die Manager, der Kicker und der Starkoch unter die Leute. Die echten Nürnberger Bratwürstchen hatte Hoeneß natürlich aus seiner seiner eigenen Fleischwarenfabrik (Howe) mitgebracht.

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Spanien bald die Nummer eins?

Die meisten EU-Schweine erzeugt noch Deutschland

Spanien könnte mittel- bis langfristig der größte Schweineproduzent und Schweinefleischexporteur der erweiterten EU werden. Darauf wiesen Fachleute während einer Erzeugerveranstaltung des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching hin. Noch ist Deutschland Spitzenreiter der Schweineproduktion in der Union, der Abstand zu Spanien verringert sich aber zunehmend.

In Spanien werden derzeit genauso viele Schweine gehalten wie in Dänemark und den Niederlanden zusammen. Der spanische Schweinesektor wird in den nächsten zehn Jahren deutlich wachsen – trotz der Konkurrenz aus Brasilien, den USA und möglicherweise Osteuropa. Innerhalb der letzten 40 Jahre hat sich der Gesamtschweinebestand bereits vervierfacht, die Zahl der Zuchtsauen in Spanien ist sogar noch stärker gestiegen.

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Eierpreise steigen ab

Ausreichendes Angebot für schwache Nachfrage

Die deutschen Verbraucher bekommen ihre Eier, die sich vor allem im Oktober und November stark verteuert haben, möglichweise bald wieder etwas günstiger. Im Großhandel jedenfalls schwächen die Forderungen der Anbieter bereits deutlich ab. Das liegt zum einen an der flauen Nachfrage, weil die derzeit milden Temperaturen offensichtlich die Weihnachtsbäckerei in den Privathaushalten bremsen; zum anderen bestehen keinerlei Engpässe mehr wie noch im Herbst, da die deutsche Erzeugung wieder verstärkt durch Zufuhren aus dem Ausland ergänzt wird.

Auf der Einzelhandelsstufe ist der Preisanstieg Ende November bereits zum Stillstand gekommen. Der Ladenpreis für eine Zehnerpackung Standardeier der Gewichtsklasse M, die meist aus Käfighaltung stammen, blieb bei durchschnittlich 1,29 Euro stehen. Im Vorjahresvergleich sind das 37 Prozent mehr. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass Standardeier über Jahre hinweg weniger als einen Euro kosteten.

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Mehr Hähnchen und Enten geschlachtet

Putenschlachtungen unter Vorjahresniveau

In deutschen Schlachtereien wird immer mehr Geflügelfleisch erzeugt. Von Januar bis September 2003 betrug die erschlachtete Fleischmenge nach Angaben des Statstischen Bundesamtes rund 688.200 Tonnen, ein Zuwachs von 8,2 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit. An dem positiven Ergebnis waren mit Ausnahme der Puten alle Geflügelarten beteiligt.

Die Hähnchenschlachtungen lagen im September um fast 21 Prozent höher als im Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg die Schlachtmenge um 16,2 Prozent auf 366.900 Tonnen. Und die Schlupfstatistik sowie die Bruteiereinlagen deuten in diesem Sektor auf weiteres Wachstum hin.

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Kein schlechtes Gewissen bei fetter Gans

Beilagen und Dessert mit weniger Kalorien dazu wählen

 Eine knusprig gebratene Gans steht in vielen Haushalten traditionell auf dem Menüplan an Weihnachten, und die sollten sich die Bundesbürger nicht vermiesen lassen – trotz des hohen Kalorien- und Fettgehaltes. Das raten die obersten Hüter einer gesunden Ernährung, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), die bekanntlich zehn Regeln über vollwertiges Essen und Trinken aufgestellt hat. Darin rät die DGE zwar zu geringem Fettverbrauch, aber sie ermuntert auch zur Lebensmittelvielfalt und ausdrücklich auch zum Genießen.

Guten Gewissens dürfe dann an Weihnachten auch einmal Gänsefleisch auf dem Tisch stehen, obwohl es mit 30 Prozent den höchsten Fettgehalt von allen Geflügelarten habe. Empfehlenswert, so die DGE, sei aber die Kombination mit weniger deftigen Beilagen und Vorspeisen sowie der Verzicht auf fett- und zuckerreiche Desserts. Also beispielsweise Salat oder Gemüsesuppe als Vorspeise, Salzkartoffeln statt Klöße als Beilage und zum Abschluss Obstsalat oder Joghurtmousse anstelle von Sahnecremedesserts.

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Fehlernährung häufige Sturzursache bei Senioren

Kostenlose DSH-Broschüre

Für Senioren sind Stürze mit Abstand die Unfallursache Nummer eins: Pro Jahr kommen in Deutschland rund 3.600 Menschen über 65 Jahre durch einen Sturz in den eigenen vier Wänden ums Leben. Insgesamt stürzen jährlich mehr als vier Millionen Senioren mindestens einmal in der vermeintlich sicheren Wohnung.

Neben Sturz- und Stolperfallen im Haus wie übereinander liegende Teppiche oder hohe Türschwellen begünstigen Fehl- oder Mangelernährung die Unfallgefahr. Rund 15 Prozent aller Senioren nehmen zu wenig lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine auf, weil sie keinen Appetit haben. Wird aber zu wenig oder nicht ausgewogen gegessen, beschleunigt sich der Abbau der Muskulatur, der Mensch verliert Kraft, bewegt sich seltener und dadurch unsicherer. Dadurch wiederum, dass er sich weniger bewegt, hat er auch weniger Appetit.

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'Rückverfolgbarkeit' war das Thema einer erfolgreichen Berliner Runde

Bereits zum vierten Mal lud das Informationsbüro der Niederländischen Fleischwirtschaft Experten aus Deutschland und den Niederlanden zu einer Diskussionsrunde nach Berlin ein. Das Thema der diesjährigen Berliner Runde lautete 'Rückverfolgbarkeit bei Schweinefleisch'. Ein Jahr vor dem Inkrafttreten der EU-Verordnung 178/2002 ('General Food Law') war dieses Thema von höchster Aktualität und sorgte damit für ausgesprochen lebhafte Diskussionen.

Ein zuverlässiges Rückverfolgungssystem muss vor allem als wichtiges Instrument für aktiven Verbraucherschutz und für die Schadensbegrenzung im Krisenfall angesehen werden. Die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit sind im General Food Law noch sehr global formuliert. Zur Vermeidung einer möglichen Wettbewerbsverzerrung sind weitergehende Erläuterungen der Anforderungen sehr wünschenswert. Auf diese Anforderungen können die Betriebe dann ihre eigenen Systeme gründen. Die näheren Erklärungen sollen sich nach dem Wunsch der Diskussionsteilnehmer vor allem auf die Festlegung von Zeitspannen und Chargengrößen beziehen. Für ein gut funktionierendes Rückverfolgungssystem ist es vor allem wichtig, dass die Betriebe mit vertrauenswürdigen Lieferanten zusammenarbeiten und dass sie die Herkunft der verwendeten Zutaten bei Erfordernis problemlos nachvollziehen können. Für Schlachthäuser bedeutet das beispielsweise, dass sie die Herkunft der Tiere kennen. Im niederländischen Schweinesektor wird das dadurch gewährleistet, dass alle Schweine kurz vor dem Transport zum Schlachthaus mit einer metallenen Ohrmarke versehen werden, auf der die Betriebsnummer und die laufende Nummer angegeben sind.

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Sonderdruck zur internationalen Runde-Tisch-Konferenz der Fleischwirtschaft

Das Informationsbüro der Niederländischen Fleischwirtschaft hat einen Sonderdruck  über die internationale Runde-Tisch-Konferenz am 18. Juli 2003 in Lattrop (Niederlande)  veröffentlicht. Dieser Sonderdruck steht in englischer, deutscher, französischer und italienischer Sprache zur Verfügung.

Die Runde-Tisch-Konferenz fand zum zweiten Mal statt. Die fleischeinkaufende Seite wurde dabei von Teilnehmern der Unternehmen McDonalds Europa, Metro Deutschland, Ahold und dem italienischen Fleischwarenproduzenten Levoni vertreten. Das Thema der Konferenz lautete: "Fortwährende Verbesserung der Lebensmittelsicherheit, internationale Qualitätssicherung und Kommunikation". Die fleischverkaufende Wirtschaft war vertreten durch Dumeco und Hendrix Meat Group.

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Qualitätssicherung im Rind- und Kalbfleischsektor

Die Qualitätssicherung im niederländischen Rind- und Kalbfleischsektor steht auf einem sehr hohen Niveau. Nahezu 100 % des Fleisches wird nach den Bestimmungen des IKB (Integrale Keten Beheersing - Integrales Kettensystem) produziert.  IKB ist mehr als nur eine Zusammenstellung der Anforderungen an alle Glieder der Produktionskette. IKB ist tatsächlich viel mehr: Qualitätssicherung unter IKB garantiert, dass die gestellten Anforderungen bei der Produktion wirklich erfüllt werden.

Das Informationsbüro der Niederländischen Fleischwirtschaft hat in einer in diesem Jahr durchgeführten internen Untersuchung die Qualitätssicherung nach IKB mit den  Anforderungen, die auf internationaler Ebene an die Produktion von Rind- und Kalbfleisch gestellt werden, verglichen.
 
Das geltende EU-Recht ist auf hohem Niveau auf den Verbraucherschutz ausgerichtet.  Das bedeutet unter anderem, dass die EU den Gebrauch von Hormonen bei Rindern verboten hat. In den Niederlanden gilt dieses Verbot bereits seit den 60er Jahren. Darüber hinaus hat der niederländische Rinder- und Kälbersektor intensive Kontrollprogramme eingesetzt, mit denen die gesetzlichen Kontrollen ergänzt werden. Somit sind die Kontrollen um ein Vielfaches intensiver, als von den EU-Richtlinien vorgeschrieben. In Europa ist vorgeschrieben, dass mindestens 0,25 % der geschlachteten Tiere untersucht werden müssen; in den Niederlanden werden jährlich rund 2 % der Tiere untersucht.

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