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Tiefgreifender Wandel am Rindermarkt

EU wird Nettoimporteur von Rindfleisch

Am europäischen Rindfleischmarkt vollziehen sich tiefgreifende Änderungen: Sorgten vor nicht allzu langer Zeit noch Käuferstreik und Überschüsse für tiefe Sorgenfalten bei den Produzenten, scheint sich die Lage 2003 komplett zu wandeln. Nach Einschätzung des Prognoseausschusses der EU-Kommission, der Mitte November in Brüssel tagte, wird die Rindfleischerzeugung der Europäischen Union in diesem Jahr erstmals geringer ausfallen als der Verbrauch. Einer Nettoproduktion von 7,27 Millionen Tonnen könnte ein Verbrauch von 7,4 Millionen Tonnen gege-überstehen.

Um den nach der BSE-Krise wieder gestiegenen Rindfleischbedarf in der Union zu decken, sind also Importe notwendig. So verwundert es denn auch nicht, dass die Rindfleischeinfuhren der EU in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 8,4 Prozent auf 296.000 Tonnen gestiegen sind. Dabei war Südamerika mit rund 80 Prozent der Einfuhrmenge die wichtigste Lieferregion.

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Mehr Eier aus Frankreich

Exporte legten deutlich zu

Frankreich exportierte in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 374,5 Millionen Schaleneier zum Konsum, das waren 16 Prozent mehr als in der entsprechenden Zeit 2002. Insbesondere die Lieferungen nach Deutschland, dem Hauptabnehmer für französische Eier, stiegen deutlich, und zwar um 29 Prozent auf 144,2 Millionen Stück. Zweitgrößter Empfänger war das Vereinigte Königreich mit 74,5 Millionen Eiern und einem Plus von sechs Prozent.

Trotz der gestiegenen Ausfuhren blieb Frankreich Netto-Importeur. Die Importe an Schaleneiern wuchsen von Januar bis Juni 2003 um neun Prozent auf 538,9 Millionen Stück. Vor allem Spanien lieferte mit 340,2 Millionen Eiern erheblich mehr nach Frankreich, das Plus beträgt immerhin 48 Prozent.

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Der Futtermittelmarkt im Dezember

Knappes Angebot an Mühlennachprodukten

Die Nachfrage aus der Landwirtschaft nach Misch- und Ergänzungsfuttermitteln wird vom Handel als rege bezeichnet; regional ließen sich starke Preisaufschläge durchsetzen. Auch im Dezember dürften die Einkaufspreise der Erzeuger fest tendieren.

Für Einzelkomponenten sind ebenfalls fortgesetzt feste Preise absehbar. Sofort verfügbare Mühlennachprodukte dürften nur in geringen Mengen zur Verfügung stehen, weil die aus der kleinen Vermahlung anfallende Ware nahezu vollständig in Kontrakten gebunden ist. Zudem kaufen Mischfutterwerke in den Niederlanden Weizenkleie-Partien in Westdeutschland zu Spitzenpreisen auf. Die Forderungen für vordere Weizenkleie erhöhen sich daher hierzulande weiter, und auch Ware für Januar bis Juli 2004 wird zu festen Notierungen gehandelt.

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Standardeier stark verteuert

Für normale Eier, die meist aus Käfighaltung stammen, müssen die Verbraucher in diesem Jahr so viel zahlen wie seit Jahren nicht, auch in Discountgeschäften. Im Bundesdurchschnitt hat sich eine Zehnerpackung der Gewichtsklasse M im November auf 1,29 Euro verteuert, das sind immerhin 39 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Ladenpreis für Eier aus konventioneller Freilandhaltung erhöhte sich im Vorjahresvergleich um acht Prozent auf 1,86 Euro je zehn Stück.

Ursache für die erhöhten Preise ist sowohl das kleinere Angebot in Deutschland als auch in anderen Ländern der Europäischen Union. Das hängt mit der seit Januar 2003 geltenden EU-Regelung zusammen, die den Platzbedarf für Hennen in Käfighaltung erhöht hat. Dadurch schrumpft die Kapazität etlicher Betriebe und somit der Legehennenbestand.

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Erste gentechnikfreie Zone Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern ausgerufen

Landwirte fordern von der Bundesregierung Klärung der Koexisten

Eine fast 10.000 Hektar große gentechnikfreie Zone wollen Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern schaffen. 15 Landwirte, darunter vier Biobauern, unterschrieben gestern eine Verpflichtung, wonach sie freiwillig auf ihren zusammenhängenden Ackerbauflächen kein verändertes Saatgut einsetzen. Sie wollen mit der Unterzeichnung dieses auch als Memorandum bezeichneten Vertrages, der am 1. Dezember 2003 in Kraft tritt und zunächst für ein Jahr gilt, ein Zeichen setzen, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.

Wir wollen ein Signal geben, um Berufskollegen zu mobilisieren und gleichzeitig den Druck auf die Bundesregierung zu verstärken, das längst überfällige gesetzliche Regelwerk bei Anwendung Grüner Gentechnik zu schaffen", erklärte der Initiator der Aktion Graf Dr. Heinrich von Bassewitz. Der DBV fordere genau das seit längerem von Bund und Ländern ein.

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Moksel Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen

 Die A. Moksel AG (WKN 66 22 30) hat ihre Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Dem Unternehmen fließt aus dieser Maßnahme frisches Kapital in Höhe von rund 23,4 Mio. Euro zu. Damit hat die A. Moksel AG ihre Kapitalkraft deutlich gestärkt und steht heute stabil in einem vom enormen Wettbewerbsdruck geprägten Marktumfeld.

Vier Prozent der innerhalb der Bezugsfrist vom 29. Oktober bis 12. November 2003 ausgeübten Bezugsrechte auf die neuen Moksel-Aktien entfielen auf freie Aktionäre. Die Zahl der Stückaktien der A. Moksel AG hat sich von 15.000.000 um 7.432.154 auf 22.432.154 erhöht. Der Anteil der Bestmeat Company b.v. am Aktienkapital der A. Moksel AG beläuft sich nach der Kapitalerhöhung auf 89 Prozent.

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Dänischer Stopp für antibiotische Leistungsförderer: Eine Bilanz

Vor fast vier Jahren stellten die dänischen Schweineproduzenten freiwillig den Einsatz antibiotischer Leitungsförderer bei Schweinen vollständig ein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert jetzt alle Länder zum Ausphasen der Leistungsförderer auf und verweist auf die positiven Erfahrungen aus Dänemark. Historischer Abriss

Schon 1995 wurde in der Branche die freiwillige Vereinbarung über die Reduzierung des Einsatzes antibiotischer Leistungsförderer getroffen. 1998 führte dies zunächst zu einem Stopp der antibiotischen Leistungsförderer bei Mastschweinen - und am 1. Januar 2000 wurde auch der Einsatz bei Ferkeln eingestellt.

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Entwicklung und Neuheiten in der dänischen Schweineproduktion

Jahreskongress für Schweineproduzenten

Kürzlich veranstaltete der dänische Landesbeirat für Schweine - eine selbstständige Abteilung unter Danske Slagterier - seinen Jahreskongress, der sich hauptsächlich an die dänischen Schweineproduzenten wendet. Auf dem Kongress werden die neuesten Ergebnisse und Konklusionen im Bereich der Schweineproduktion präsentiert. Die Referate haben eine große Spannweite - von praktischen Stalltipps bis zu den künftigen beruflichen und politischen Herausforderungen für die Schweineproduzenten.

Außerdem gibt es Beiträge von interessanten Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer Lebenserfahrung eine neue und andere Sichtweise der uns umgebenden Welt und nicht zuletzt des Gewerbes der Produzenten bieten.

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Bericht über die Tagung des EU-Rates für Landwirtschaft und Fischerei

am 17. November 2003 in Brüssel

Futtermittel- und Lebensmittelkontrollen - Registrierung von Schafen und Ziegen - Wiederauffüllung der Kabeljau- und Seehechtbestände - Fischerei-Abkommen mit Grönland - Wissenschaftliche Gutachten zur Bewirtschaftung der Fischereiressourcen I. Landwirtschaft Zusammenfassung

Im Mittelpunkt der Ratstagung stand eine ausführliche Orientierungsdebatte über die geplanten Reformen bei Zucker, Tabak, Olivenöl und Baumwolle. (Auf die wir hier nicht weiter eingehen [top])

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Softdrinks an globaler Fettleibigkeit schuld

Phänomen nicht auf Industriestaaten beschränkt

Forscher der University of North Carolina in Chapel Hill UNC [http://www.unc.edu] haben nach den Ursachen der Fettsucht in Amerika und in Europa gesucht und sind zum Schluss gekommen, dass die guten Geschäfte mit Softdrinks und gezuckerten Fruchtsäften in den vergangenen 40 Jahren wesentlich daran schuld sind. Das Phänomen ist nach Ansicht der Forscher aber nicht nur auf die Industriestaaten beschränkt, sondern ein globales Phänomen.

Die Verwendung von immer größeren Mengen von Zucker führt zu einer globalen Fettsucht, sind sich die Experten einig. "Studien in den vergangenen Jahren haben eindeutig eine Verbindung zwischen der Zunahme der Fettleibigkeit und dem Konsum an Softdrinks in den USA festgestellt", so Barry Popkin, Ernährungswissenschaftler an der UNC. Allerdings gebe es bis heute keine verlässliche Studie darüber, welche Nahrungsmittel Fettleibigkeit wirklich auslösen. Die Forscher haben in Statistiken den Konsum an Softdrinks und gezuckerten Fruchtsäften zwischen 1977 und 1996 verglichen. "In den USA, ergab die Studie, war der Zuwachs von 83 Kalorien pro Tag auf kalorische Süßstoffe zurückzuführen, denn die süßen Getränke kommen täglich auf 66 Kalorien. Das heißt, dass 80 Prozent des gesamten Kalorienzuwachses nur auf die Getränke zurückzuführen sind", erklärt Popkin. Die Forscher haben Lebensmitteldaten von 103 Staaten aus dem Jahr 1962 mit denen von 127 Staaten im Jahr 2000 verglichen. Dabei haben die Wissenschaftler auch demografische Daten wie urbane Besiedlung und Pro-Kopf-Einkommen untersucht. Anhand verschiedener Untersuchungen vom US-Landwirtschaftsministerium konnten die Wissenschaftler ableiten, welche Nahrungsmittel zur Steigerung der Kalorienzufuhr am meisten beigetragen haben. Die Zufuhr von Kalorien stieg weltweit um durchschnittlich 74 Kalorien pro Tag. Interessanterweise war in Ländern, in denen das Pro-Kopf-Einkommen geringer war, der Anstieg der Kalorienzufuhr zwischen 1962 und 2000 höher als in den reichen Staaten.

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Zimt reduziert Blutzucker

Werte bei Diabetikern um 20 Prozent gesunken

Bereits ein halber Teelöffel Zimt reduziert die Blutzuckerwerte bei Diabetikern deutlich. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Beltsville Human Nutrition Research Center http://www.barc.usda.gov/bhnrc gekommen. Bereits das Einweichen einer Zimtstange in den Tee kann diesen Effekt erzielen. Der leitende Wissenschaftler Richard Anderson erklärte gegenüber Newscientist, http://www.newscientist.com dass diese Entdeckung anfangs auf einen reinen Zufall zurückzuführen war. "Wir haben die Auswirkungen von verbreiteten Lebensmitteln auf den Blutzucker untersucht. Beim sehr beliebten mit Zimt gewürzten Apfelkuchen haben wir eigentlich schlechte Ergebnisse erwartet. Aber das Gegenteil war der Fall." Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Diabetes Care http://care.diabetesjournals.org veröffentlicht.

Bei der Wirksubstanz von Zimt handelt es sich um die wasserlösliche Polyphenolverbindung MHCP. Bei Versuchen im Reagenzglas imitierte MHCP Insulin, aktivierte so seinen Rezeptor und arbeitete synergetisch mit dem Insulin in Zellen. Für die Überprüfung dieser Ergebnisse wurde eine Studie in Pakistan durchgeführt. Freiwillige mit Typ 2 Diabetes erhielten ein, drei oder sechs Gramm Zimt in Kapselform täglich nach dem Essen. Innerhalb von einigen Wochen waren die Blutzuckerwerte dieser Gruppe durchschnittlich 20 Prozent niedriger als jene der Kontrollgruppe. Einige Teilnehmer erreichten sogar normale Blutzuckerwerte. Nach Beendigung der Einnahme stiegen die Blutzuckerwerte wieder an. Zusätzlich verringerte Zimt die Fett- und Cholesterinwerte im Blut, die teilweise ebenfalls durch Insulin kontrolliert werden. Bei Versuchen im Reagenzglas wurden freie Radikale neutralisiert.

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