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Neue Gentechnik-Kennzeichnung

Alles muss auf die Verpackung

Ab April 2004 tritt die neue Gentechnik-Kennzeichnung in Kraft: Alle Lebens- und Futtermittel, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten, aus solchen bestehen oder hergestellt wurden müssen dann gekennzeichnet werden. Die entsprechenden EU-Verordnungen wurden am 18. Oktober im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Kennzeichnung ist auch dann notwendig, wenn die gentechnisch veränderten Bestandteile gar nicht mehr im Lebensmittel enthalten sind, z. B. bei Glucosesirup aus gentechnisch verändertem Mais. Verbraucher finden auf der Packung dann den Hinweis "enthält genetisch veränderten...." oder "enthält aus genetisch verändertem ... [z. B. Mais] hergestellten.... [z. B. Glucosesirup]". Bis jetzt werden gentechnisch veränderte Zutaten nur gekennzeichnet, wenn die Veränderung analytisch nachweisbar ist.

aid, Gesa Maschkowski

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Danish Crown will weitere Schlachtereien übernehmen

Dänen auf Expansionskurs

Die führende dänische Schweine- und Rinderschlachterei Danish Crown will in Zukunft mehrere Schlachtereien in Deutschland, Schweden und im Vereinigten Königreich übernehmen. Damit will der Genossenschaftskonzern auf den Wunsch "großer internationaler Supermarktketten" reagieren, die von Danish Crown angeblich Fleisch von Produzenten aus ihren jeweiligen Heimatländern beziehen wollen. Dies kündigte im September relativ überraschend der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Danish Crown an.

Noch Mitte August hatte Danish Crown einen neuen Strategieplan für den Dreijahreszeitraum 2003/04 bis 2005/06 bekanntgegeben, der in den drei genannten Nachbarstaaten und in den mittelosteuropäischen Beitrittsländern lediglich die Übernahme mehrerer Fleischwarenfabriken vorsah. Nach den neuesten Aussagen sollen künftig Tausende ausländischer Schweineproduzenten ihre Tiere an neue Schlachtereien von Danish Crown liefern.

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Fett und Fleisch erhöhen Brustkrebsrisiko

Studie weist direkten Zusammenhang nach

Das Essen von großen Mengen gesättigter Fette oder roten Fleisches kann das Risiko einer Brustkrebserkrankung erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Literatur-Studie des Ontario Cancer Institute [www.oci.utoronto.ca/institutes/html/oci/oci.html] gekommen.

Die Wissenschaftler werteten 45 Einzelstudien zu Fett in der Ernährung und Brustkrebs aus. Die Daten von 580.000 gesunden Frauen und 25.000 Patientinnen wurden unter Beachtung bekannter und möglicher Risikofaktoren analysiert. In einem ersten Schritt wurden jene Frauen verglichen, die am meisten und am wenigsten Fett zu sich nahmen. Festgestellt werden sollte, inwieweit die Fettmenge in der Ernährung in Zusammenhang mit einer Erkrankung stand.

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Rapsöl = Gesundheitsöl

Neue französische Forschungsergebnisse haben den hohen ernährungsphysiologischen Wert von Rapsöl unterstrichen und können dazu dienen, dieses Lebensmittel zur Vorbeugung von Herz-/Kreislauferkrankungen und Unterfunktionen von Gehirn und Sinnesorganen zu empfehlen. A

uf einer gemeinsamen Veranstaltung der französischen Interprofession für Öl- und Eiweißpflanzen und des Nationalen Agrarforschungsinstitutes wurde vor 150 Teilnehmern aus Medizin und Ernährungswissenschaft eine Versuchsreihe zum Infarktrisiko bei 600 herzkranken Personen vorgestellt. Nach Angaben der Forscher sei es alleine durch die Umstellung der Ernährung von Butter und Speiseölen anderer Herkünfte auf Margarine auf Rapsöl-Basis gelungen, die Mortalität durch Herz-/Kreislaufversagen um 70 Prozent und das Risiko nicht tödlicher Infarkte um 75 Prozent zu senken.

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Niedrige Schweinepreise

Dem Preishoch folgte die Korrektur

Wie gewonnen, so zerronnen, mag sich mancher Schweinemäster angesichts der Preisentwicklungen am Schlachtschweinemarkt seit Mitte August sagen. Denn nach dem Ende der Sommerferien zogen die Notierungen zunächst kräftig an, und der Nordwest-Preis stieg bis Mitte September auf 1,49 Euro pro Kilogramm; das war der höchste Stand in diesem Jahr.

Verursacht wurde der unerwartet starke Anstieg durch den extremen Sommer 2003. Denn die heißen Temperaturen ließen die Schweine langsamer wachsen, und auch die Verluste häuften sich. Das bewirkte einen Angebotsrückgang sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EU.

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Geflügelpreise über Vorjahr

Rentabilität hat sich verbessert

Die hiesigen Geflügelmäster erzielen seit einigen Monaten sowohl für Hähnchen als auch für Puten höhere Preise als 2002. Bei Hähnchen übersteigt die Preiskurve seit Mitte Juni die Vorjahreslinie, das Niveau von 2001 wird allerdings noch verfehlt. Mitte Oktober bekamen die Erzeuger für 1,5 Kilogramm schwere Hähnchen durchschnittlich 0,74 Euro je Kilogramm Lebendgewicht; zum Jahresbeginn 2003 waren es nur 0,70 Euro und vor einem Jahr 0,71 Euro gewesen.

Am Putenmarkt übertreffen die derzeitigen Erlöse nicht nur das Vorjahresniveau, hier hat man sich inzwischen auch der Linie von 2001 wieder genähert. Zuletzt bekamen die Putenmäster für 18,5 Kilogramm schwere Hähne im Mittel 1,08 Euro je Kilogramm, zehn Cent mehr als im Januar und elf Cent mehr als vor Jahresfrist. Die Verbesserung der Rentabilität wird aber begrenzt durch die jüngste Kostensteigerung für Futtermittel.

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Pflanzenschutzmittel-Rückstände: Einheimische Tomaten schneiden gut ab

Die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung informiert über Ergebnisse aus dem aktuellen Sonderkontrollprogramm zu Pflanzenschutzmitteln:

Das als Schwerpunkteinrichtung beauftragte Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hat mit einem weiteren umfassenden Kontrollprogramm bei Tomaten, Steinobst, Beerenobst und Tafeltrauben insgesamt 432 Proben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht.

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TransFair zieht positive Bilanz auf Anuga

TransFair e.V. zog heute auf der ANUGA eine erste Zwischenbilanz zur Einführung des neuen international einheitlichen Fairtrade-Siegels. „Der Faire Handel zeigt die gute Seite der Globalisierung. Jeder Verbraucher kann jetzt beim Einkauf zu Hause oder im Urlaub das Leben tausender Kleinbauern in den Entwicklungsländern positiv beeinflussen,“ betonte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair.

Bereits 14 Prozent der Deutschen kennen das neue Fairtrade-Siegel, bis Ende des Jahres werden mehr als 50 Prozent der gesiegelten Produkte auf das neue Logo umgestellt sein. In zehn europäischen Ländern sind die fair gehandelten Produkte an dem modernen, prägnanten Zeichen zu erkennen.

4,5 Millionen Produzenten und ihre Familien in 45 Ländern profitieren vom Fairen Handel mit dem Siegel. In den letzten Jahren konnte die internationale Dachorganisation Fair Trade Labelling Organisations International (FLO) jeweils 20 Prozent Zuwachs verzeichnen. 600 Händler in 17 Konsumentenländern erwirtschafteten in 2002 rund 300 Millionen Euro Umsatz mit den Fairtrade-Produkten. „Davon haben die Produzentengruppen über 40 Millionen Euro an Mehreinnahmen erhalten“, stellte Luuk Zonnefeld, FLO-Geschäftsführer, die Zahlen des weltweit größten Sozialzertifizierers vor.

In Deutschland kann TransFair im ersten Halbjahr 2003 ebenfalls Zuwächse vermelden: Am stärksten stiegen die Absätze von Orangensaft und Süßwaren, aber auch Tee und Honig wurden vermehrt nachgefragt. Nur der TransFair-Kaffee verzeichnete leichte Rückgänge, die jedoch im Vergleich zum Gesamtmarkt Röstkaffee deutlich geringer ausfielen.

„Wir sind guter Hoffnung, dass wir den Negativtrend beim Röstkaffee in diesem Jahr mit verstärkter Kampagnenarbeit noch stoppen können,“ so Overath auf der Anuga. Das vielfältige Engagement in der Fairen Woche bestätigte die positive Prognose. Weiterhin hat sich TransFair im zweiten Halbjahr 2003 im Marketing personell deutlich verstärkt. „In den Bereichen Großverbrauch und Produktneueinführungen werden wir in den nächsten Monaten besonders aktiv werden,“ erklärt Overath. Durch die Präsenz auf der Anuga pflegt TransFair die Kontakte zu den Partnern aus Handel und Industrie und hofft auf ein verstärktes Engagement bei der Verbreitung und Vermarktung fair gehandelter Produkte.

Prominente Gäste am TransFair-Stand während der Anuga waren Verbraucherschutzministerin Renate Künast, die auf ihrem Eröffnungsrundgang zur Stärkung ein Gläschen TransFair-Tee genoss. Der Friedensnobelpreisträger Dr. José Ramos-Horta aus Timor-Leste überreichte Dieter Overath und Luuk Zonneveld einen Tais – den Freundschaftsschal aus Osttimor - für ihr Engagement im Fairen Handel.

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FRoSTA Vorstandsvorsitzender geht - Reaktion auf schlechte Geschäfte 2003

Die FRoSTA AG hat in den ersten 9 Monaten 2003 einen Verlust in Höhe von EBIT 4,4 Mio € (6,6 Mio. € Jahresfehlbetrag). Einer der Gründe ist wohl die Neueinführung eines Markenkonzept ("FRoSTA-Reinheitsgebot") in einem schwierigen Marktumfeld. Die damit verbundenen erheblichen Werbeaufwendungen standen keine ausreichenden Erträge gegenüber. Auch wenn seit August 2003 wieder positive Ergebnisse erzielt werden und FRoSTA für das 4. Quartal gar wieder Gewinne erwartet, wird sich daraus für das Gesamtjahr 2003 kein ausgeglichenes Ergebnis errechnen lassen.

FRoSTA reagiert u.a. mit einer geänderten Organisationsstruktur. Dafür wird der Vorstand teilweise neu besetzt. Dr. Braumann, der amtierende Vorstandsvorsitzende, wird einvernehmlich aus dem Vorstand ausscheiden. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Ahlers wechselt wieder in den Vorstand und wird dessen Vorsitzender. Sein Sohn Felix Ahlers wird neu in den Vorstand berufen. Die weiteren Vorstandsmitglieder Dr. Stephan Hinrichs und Jürgen Marggraf verbleiben in ihren Ämtern.

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Thalheim korrigiert: Keine Abkehr von der Neuausrichtung der Agrarpolitik

Staatssekretär fühlt sich missverstanden

"Ich bin verwundert über die Pressereaktion auf einen Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem ich mich zu den notwendigen Haushaltseinsparungen im Agrarhaushalt und zur Neuausrichtung in der Agrarpolitik geäußert habe", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesverbraucherministerin, Dr. Gerald Thalheim. In den wörtlichen Zitaten seien lediglich bekannte Positionen wiedergegeben worden. So habe er um Verständnis für die unvermeidlichen Einsparungen geworben, da Subventionen gekürzt werden müssten.

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Wirkung von Alpha - Tocopherol - Ergänzungsnahrung bei Schweinen auf Farb- und Fettsäurestabilität

Quelle: Meat Science 58 (2001 ), 389-393

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