Wissen

Werbemarkt: Anzeigenblätter mit leichtem Umsatzrückgang

Nettowerbeumsatz geht um 2,8 Prozent auf 2,001 Mrd. Euro zurück

Die Anzeigenblätter in Deutschland verzeichnen im Geschäftsjahr 2012 bei den Nettowerbeumsätzen einen leichten Rückgang von 2,8 Prozent. Der Umsatzrückgang resultiere aus verschiedenen Marktentwicklungen. Dies teilte der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) im Vorfeld seiner Frühjahrstagung am 17. und 18. April 2013 in Berlin mit.

Nach den erfolgreichen Geschäftsjahren 2010 und 2011 gelingt es Deutschlands Wochenblättern mit 2,001 Milliarden Euro den Nettowerbeumsatz relativ stabil zu halten. Bei einem Rückgang von 58,5 Mio. EUR bleiben die Anzeigenblätter der drittgrößte Werbeträger in Deutschland hinter dem Fernsehen und den Tageszeitungen.

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Geschäftsreisen: Risikofaktor Apps.

Mobile Anwendungen leisten Reisenden wertvolle Hilfe. Doch zwei Drittel der Unternehmen machen keine Vorgaben zu ihrer Nutzung und gefährden so ihre Datensicherheit.

Mobile Endgeräte sind längst ein fester Bestandteil von Geschäftsreisen. Smartphone-Apps helfen bei Fragen und Problemen vor Ort schnell weiter. Allerdings machen 65 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern keine Vorgaben bei der Nutzung mobiler Angebote. Damit gefährden sie die Sicherheit der auf den mobilen Endgeräten enthaltenen sensiblen Firmendaten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage "Chefsache Business Travel" von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

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Ethisches Unternehmertum und nachhaltige Strategien auf dem 8. Deutschen Verpackungskongress

Über 150 Führungskräfte aus Industrie, Handel und Markenartiklern trafen sich am 14. März beim Deutschen Verpackungskongress 2013 in Berlin. Der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstaltete Branchengipfel diskutierte erfolgreiche Strategien für Nachhaltigkeit und Prinzipien ethischer Unternehmensführung, Markenbindung über Verpackung, Marketing durch Maschinen, aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Konzepte für die Zukunft. Neben Informationen und Insights bot das Netzwerktreffen seinen Teilnehmer viel Zeit und Raum für Diskussionen, Wissenstransfer und neue Kontakte. Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi, zieht ein positives Fazit: „Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass sich der Kongress als Netzwerkplattform und Impulsgeber fest etabliert hat. Die Zahl der teilnehmenden Geschäftsführer und Entscheidungsträger steigt jährlich und es gibt nur sehr wenige Veranstaltungen, die Know-how und Kontaktpflege so gut einen, wie der Deutsche Verpackungskongress.“

Einem Pionier und Vorreiter des Nachhaltigkeitsgedankens war es vorbehalten, den 8. Deutschen Verpackungskongress zu eröffnen: Prof. Dr. Claus Hipp, geschäftsführender Gesellschafter der HiPP-Werke, Entrepreneur des Jahres und Träger mehrerer Verdienstorden und Umweltpreise zeichnete in seinem Vortrag eine Blaupause ethischen Unternehmertums und gelebter Nachhaltigkeit. Das wichtigste Ziel sei dabei, das Leben für die kommenden Generationen lebenswert zu machen. Der Verpackung falle dabei die anspruchsvolle Aufgabe zu, die Werte des verpackten Guts zu erhalten und nach außen hin auszudrücken. Dabei dürfe sie nach Gebrauch nicht zur Belastung werden oder Werte vernichten, sondern solle im Gegenteil möglichst für die weitere Nutzung wertvoll sein.

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Wie werden heute Nachrichten konsumiert

BBC World News und BBC.com veröffentlichen weltweit größte Studie über Plattform-übergreifenden Nachrichtenkonsum und damit verbundene Gewohnheiten

Laut der Studie werden Tablet-PCs ergänzend zum Fernsehen genutzt; 25 bis 34-Jährige größte Zielgruppe bei Nachrichtensendungen London, den 26. März 2013 - BBC World News und BBC.com/news veröffentlichten heute die Ergebnisse der bislang größten weltweiten Studie zum Thema Nachrichtenkonsum im digitalen Zeitalter, die von InSites Consulting durchgeführt wurde. Befragt wurden über 3600 Besitzer von digitalen Endgeräten in Australien, Singapur, Indien, VAE, Südafrika, Polen, Deutschland, Frankreich und den USA. Ziel der Umfrage war die Ermittlung des wachsenden Einflusses von Fernsehen, Smartphones, Tablet-PCs und Laptops auf unseren Nachrichtenkonsum und die damit verbundenen Gewohnheiten. Die Befragten gehörten zur Gruppe der Topverdiener und besaßen mindestens drei der folgenden Geräte: Fernseher, Tablet-PC, Smartphone und Laptop/Desktop-Computer.

 

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Selbstverliebte Vorstandschefs investieren häufiger in bahnbrechende Technologien

Je narzisstischer ein Vorstandschef, umso höher seine Bereitschaft, in seinem oder ihrem Unternehmen neue Technologien einzuführen – insbesondere wenn diese Innovationen von der Öffentlichkeit als „heilsbringend“, aber risikoreich wahrgenommen werden. Diesen Zusammenhang konnten Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erstmals in einer gemeinsam mit dem IMD in Lausanne und der Pennsylvania State University durchgeführten Studie nachweisen. Ihre Erkenntnisse werden in Kürze in der renommierten Fachzeitschrift Administrative Science Quarterly veröffentlicht.

Personal Computer, Online-News, E-Books, und Low Cost Airlines: Dies sind nur einige Beispiele für bahnbrechende – so genannte „diskontinuierliche“ – Innovationen, die zu ihrer Zeit dem bestehenden Geschäftsverständnis grundsätzlich zu widersprechen schienen und damit ganze Märkte durcheinander wirbelten. Wovon aber hängt es ab, ob ein etabliertes Unternehmen sich auf eine diskontinuierliche Technologie einlässt oder nicht? In einer Studie untersuchten Wolf-Christian Gerstner und Andreas König (beide FAU Erlangen-Nürnberg) sowie Albrecht Enders (IMD, Lausanne) und Donald C. Hambrick (Pennsylvania State University) mögliche Faktoren am Beispiel der Reaktion traditioneller Pharmaunternehmen auf die Biotechnologie zwischen 1980 und 2008. Das Ergebnis: Mehr als bislang angenommen hängt die Entscheidung für oder gegen Investitionen in eine diskontinuierliche Technologie von der Persönlichkeit des Vorstandschefs und seinem Ego ab.

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Für kurze Öffnungszeiten: «Easy to Open»

Neu bei Coop: Einfach und bequem zu öffnende Verpackungen

Verpackungen müssen eine ganze Reihe wichtiger Funktionen erfüllen. Und dabei erst noch einfach zu öffnen sein. Das stellt Verpackungstechniker nicht selten vor beträchtliche Herausforderungen. Nun hat Coop zusammen mit der Schulthess Klinik Zürich und dem Fraunhofer-Institut AVV in Dresden das Projekt «Easy to Open» gestartet. Und damit eine echte Innovation geschaffen: Verpackungen werden optimiert mit dem Ziel, das Öffnen zu erleichtern und somit kundenfreundlicher zu gestalten.

Die Angebotsfülle an portionierten und ansprechend verpackten Lebensmitteln in den Supermärkten ist gross. Die Verpackungen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie schützen das Produkt vor Umwelteinflüssen, Beschädigungen oder Kontamination durch Keime. Sie vereinfachen das Handling beim Einkaufen, Transportieren und Aufbewahren der Lebensmittel. Und sie informieren letztlich die Kunden über die Zubereitung der Speisen.

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Einmal Öko, immer Öko?

Forscher untersuchen Gründe des Ausstiegs aus dem Ökolandbau

Der Ökolandbau in Deutschland wächst. Die aktuellen Zahlen wurden jüngst auf der wichtigsten Branchenmesse „BioFach“ vorgestellt. Ein Blick hinter die Wachstumsbilanz verrät allerdings mehr: Jährlich steigen rund 600 Betriebe aus dem Ökolandbau aus. Dies wurde allerdings in der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommen, da immer deutlich mehr Betriebe auf Ökolandbau umgestellt haben als ausgestiegen sind. Welche Betriebe und Motive sich hinter diesen Ausstiegen verbergen, deckt eine neue Studie auf, die das Thünen-Institut zusammen mit der Universität Kassel und weiteren Partnern erstellt hat.

Aus der Untersuchung geht hervor, dass zwischen 2003 und 2010 jedes Jahr etwa 190 Aussteiger bzw. durchschnittlich 1,4 Prozent der bestehenden Ökobetriebe pro Jahr mit der Landwirtschaft vollständig aufgehört haben. Weitere rund 410 Betriebe kehrten im Durchschnitt jährlich zur konventionellen Wirtschaftsweise zurück. Dies ist immerhin ein Anteil von durchschnittlich 3,3 Prozent der bestehenden Ökobetriebe.

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Abendmenschen gehören nicht in die Frühschicht

Wissenschaftliche Arbeit liefert neue Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern in der Produktion

Die Leistungsfähigkeit eines Menschen verändert sich im Tagesverlauf. Wie eine wissenschaftliche Arbeit des Instituts für Integrierte Produktion Hannover belegt, hängen die Schwankungen stark vom Typ ab: Morgenmenschen zeigen demnach wesentlich konstantere Leistungen als Abendmenschen. Diese typabhängigen Leistungsschwankungen konnte der Ingenieur Jens-Michael Potthast in seiner Doktorarbeit für manuelle Montagetätigkeiten nachweisen.

Morgenmenschen sind in den frühen Stunden des Tages besonders aktiv und leistungsfähig. Populärwissenschaftlich werden sie deshalb oft als Lerchen bezeichnet. Abendmenschen hingegen laufen – wie Eulen – erst in späteren Stunden zur Höchstform auf. So weit, so bekannt. Eine wissenschaftliche Arbeit, die kürzlich am Institut für Integrierte Produktion Hannover entstanden ist, liefert nun weitere Erkenntnisse: Demnach sind die Leistungshochs und -tiefs der Morgen- und Abendmenschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Morgenmenschen zeigen der Untersuchung zufolge über den Tag konstantere Leistungen. Die Leistung der Eulen schwankt im Vergleich zu den Lerchen wesentlich stärker und erreicht in der Nacht ihren Tiefpunkt.

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SuGA 2011: Jeder Arbeitnehmer 2011 fast 13 Tage krank

Durch die Zahl der Krankheitstage ist der deutschen Wirtschaft im Jahr 2011 ein Produktionsausfall von 46 Milliarden Euro entstanden. Verrechnet man die insgesamt 460,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage mit der Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland, dann war jeder von ihnen statistisch gesehen 12,6 Tage arbeitsunfähig. Ein Jahr zuvor lagen die Werte noch bei 11,3 Tagen beziehungsweise 39 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2011“ (SuGA, früher Unfallverhütungsbericht Arbeit), den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist in Deutschland laut SuGA im Jahr 2011 gesunken. Dennoch lag ihre Zahl in diesem Zeitraum bei über einer Million. Von 1.000 Vollarbeitern haben im Jahr 2011 statistisch gesehen 26 einen Arbeitsunfall erlitten. Im Jahr davor waren es noch 27,4. Damit nähert sich die Zahl der gemeldeten Arbeitsunfälle langsam wieder dem Tiefststand aus dem Jahr 2009, in dem 25,8 von 1.000 Vollarbeitern Opfer eines Arbeitsunfalls waren. Ausreißer ist jedoch das Baugewerbe: Dort ist die Arbeitsunfallquote von 57,6 im Jahr 2010 auf 70,4 im Jahr 2011 gestiegen.

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Essen für Schüler in der Diskussion

Wirtschaftliche Bedingungen zwingen Schulverpfleger zu Dumpingpreisen / Anbieter geben Politik schlechte Noten

Für Deutschlands Schulverpfleger haben sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb eines Jahres verschlechtert. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis (Deutscher Fachverlag), die in der Sonderpublikation Ess-Klasse junior im Detail beschrieben werden. Befragt wurden bundesweit über 130 regionale und überregionale Anbieter für Schulessen.

Das wirtschaftliche Umfeld benoten Deutschlands Schulcaterer mit einer glatten 4,0 (Vorjahr 3,7), der politische Rahmen erhielt eine 4,3 (Vorjahr 4,1) auf der Schulnotenskala. Im Vergleich zum Vorjahr fällt das Zeugnis erneut schlechter aus. Bei der immer noch geltenden Mehrwertsteuer-Regelung, hohen Ansprüchen und niedrigen Essenspreisen sehe man kein Licht am Ende des Tunnels, so der Tenor der Befragten. Der wirtschaftliche Druck steige stetig. Die entfachte Diskussion um die Essensqualität nach der Brechdurchfall-Welle an ostdeutschen Schulen hätte daran leider nichts geändert. "Der Preis schlägt nach wie vor jedes Qualitätsargument", sagt Silke Schnapp, Chefin von Aubergine & Zucchini, einem Bonner Schulverpfleger. Auch für den Marktführer Sodexo bleibt wenig Spielraum für Qualitätsverbesserungen: Der wirtschaftlichen Not gehorchend, werde es keine wesentlichen flächendeckenden Änderungen geben, sagt Unternehmenssprecher Stephan Dürholt. Der Unmut der befragten Schulverpfleger trifft vor allem die politischen Entscheidungsträger. "Die Politik will kein gutes Schulessen, nur ein billiges", bringt es ein Essensanbieter auf den Punkt. Die Abgabepreise für ein Schulessen liegen im Schnitt bei 3,19 Euro brutto - im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um lediglich 8 Cent.

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Analog-Produkte, Ausnahmen und Fernabsatz

Produktkennzeichnung nach der neuen Lebensmittelinformationsverordnung - Fresenius-Fachtagung mit Intensiv-Workshop klärt offene Fragen zur neuen Kennzeichnungspraxis

 

Die Spielregeln auf dem Lebensmittelmarkt sind seit Inkrafttreten der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) der Europäischen Union klar und allgemeingültig: Überall in Europa müssen Hersteller auf eine einheitliche, umfangreiche, für den Konsumenten gut lesbare und verständliche Kennzeichnung ihrer Produkte achten. Nicht in allen Fällen ist dabei die Frage, welche Deklarationsform noch rechtskonform ist und welche nicht, für Hersteller einfach zu beantworten. Alle Informationen zum Thema, praxisnahe Beispiele und die Gelegenheit, rechtssichere Produktetiketten zu erstellen bzw. bestehende zu optimieren, erhielten viele von ihnen auf der 3. Fachtagung "Die neue Lebensmittelinformationsverordnung" der Akademie Fresenius vom 05. bis 06. Februar 2013 in Köln.

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