Marketing

Mit Radio per Autopilot zum Markenerfolg

Studienreihe zur impliziten Werbewirkung

AS&S und Radiozentrale ergänzen Studie zur impliziten Werbewirkung von Radio um Markeneffekt / Beide Studienteile belegen: Beim Radio geht kein Weg an der Wirkung vorbei - selbst beiläufiges Radiohören steigert Markenwerte und Kaufimpulse deutlich / Autopiloten im Gehirn stärker umwerben und auf Belohnungen fokussieren / Erkenntnisse von grundlegender, internationaler Relevanz

Auch wenn Informationen beiläufig via Radio ankommen, werden sie wahrgenommen, verarbeitet und lösen deutliche Veränderungen von Markenimages und Kaufimpulse aus. Trotz Ablenkung oder Unaufmerksamkeit erhöhen sich nach einem Spotkontakt die Kaufabsichten um zehn Prozent. Die individuell zu betrachtenden Markenimages sind im Schnitt ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. Am Beispiel Flensburger ergab sich ein Plus von 13 Prozent. Bei Bierkäufern anderer Marken konnte sich das Image sogar um 20 Prozent verbessern. Zeigen sich aufgrund einer Werbebotschaft im Radio keine Wirkungen beim Konsumenten, liegt das nicht daran, dass sie nicht gehört, verstanden bzw. geglaubt wurde, sondern vor allem am nicht ausreichenden Belohnungsversprechen.

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Rauchverbote führten nur zu geringen Umsatzeinbußen

Die in den deutschen Bundesländern eingeführten Rauchverbote haben kurzfristig zu Umsatzeinbußen im Gastgewerbe geführt. Diese fielen jedoch schwächer aus als von vielen Gastwirten befürchtet. An Zigarettenautomaten sorgte neben den Rauchverboten vor allem die seit 2007 vorgeschriebene elektronische Alterskennung für sinkende Umsätze. Zu diesen Ergebnissen kommen drei RWI-Untersuchungen rund um das Thema Rauchen auf Grundlage unterschiedlicher Daten.

Die zwischen August 2007 und Juli 2008 auf Bundesländerebene eingeführten Rauchverbote im Gastgewerbe haben dort zu einem durchschnittlichen Umsatzrückgang um rund zwei Prozent geführt. Vor allem kurz nach Inkrafttreten der Rauchverbote kam es  zu Umsatzeinbußen. Diese scheinen sich jedoch mit der Zeit abgeschwächt zu haben. In Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo das Rauchverbot durch die Gründung so genannter „Raucherclubs“ umgangen werden konnte, kam es zu keinem nachweisbaren Umsatzrückgang. Auswertungen von Gewerbeabmeldungen im Gastgewerbe lieferten keine belastbaren Hinweis darauf, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben führten.

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Neue CSR-Studie zu Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs liefert überraschende Ergebnisse

Partnerschaften zwischen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen sind keine Seltenheit mehr. Die medienfabrik Gütersloh GmbH und credibility.wegewerk beleuchten in ihrer soeben erschienenen Studie "Situation und Perspektiven von Partnerschaften zwischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Unternehmen" Rahmenbedingungen, Chancen und Potenziale derartiger Kooperationen.

Kaum ein Denkansatz der vergangenen 20 Jahre hat Selbstverständnis, Handeln und Kommunikation großer Unternehmen so stark beeinflusst wie die Themen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR). Wichtige Aspekte dieser Thematik sind die gemeinsamen Aktivitäten und Projekte von Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Doch was die Partner voneinander erwarten, in welchen Bereichen die Zusammenarbeit besonders intensiv oder effektiv ist und welche Perspektiven für die Zukunft bestehen, ist nicht immer offensichtlich.

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Trends im POS-Marketing 2010

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Die aktuellen POS-Trends basieren auf den Ergebnissen einer von der Lebensmittel Zeitung und der UGW Communication durchgeführten Befragung von 701 Verbrauchern im deutschen Lebensmittelhandel (SB-Warenhäuser, Verbraucher-, Super- und Drogeriemärkte). Der jährlich erstellte POS-Marketing-Report zeigt auf, wie stark und mit welchen Mitteln sich der Konsument am POS in seiner Kaufentscheidung beeinflussen lässt. Trend 1 Cleanstoring

Frische und Sauberkeit sind die entscheidenden Kriterien bei Auswahl der Einkaufsstätte.

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Verändern Lebensmittelskandale das Verbraucherverhalten?

Eine rheingold Studie zur Wahrnehmung und Einordnung der Skandale durch die Konsumenten. Exklusiv erstellt für BVE und HDE zum Unternehmertag Lebensmittel

Lebensmittelskandale können das Einkaufsverhalten der Konsumenten beeinflussen, auch wenn sich viele Verbraucher nach wie vor unbeeindruckt zeigen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen rheingold Studie im Auftrag von Lebensmittelhandel und Ernährungsindustrie.

In Verbraucherinterviews mit dem Rheingold Institut bekräftigte knapp die Hälfte der Konsumenten ihr Vertrauen in Lebensmittel. Nichts desto Trotz gaben etwa 60 Prozent der Befragten an, ihr Einkaufsverhalten aufgrund von Lebensmittelskandalen zumeist vorübergehend zu ändern. Auch getrieben von der Berichterstattung über Vorfälle bei Lebensmitteln erwarten die meisten der befragten Verbraucher eine Zunahme solcher Vorfälle.

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Europamarkt für verdauungsfördernde Lebensmittel und Zusatzstoffe profitiert von höheren Preisen und neuen Anwendungsbereichen

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Vom zunehmenden Bewusstsein der Verbraucher für funktionelle Lebensmittel profitiert auch der Europamarkt für verdauungsfördernde Produkte. Im Jahr 2008 war der Bereich „Verdauung“ mit einem Umsatzanteil von 68 Prozent größter Sektor im Gesamtmarkt für funktionelle Lebensmittel mit EU-Zulassung. Höhere Produktpreise in Kombination mit einer Ausweitung der Anwendungsbereiche dürften das Marktwachstum weiter vorantreiben. Entsprechend rechnet eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in dieser Branche mit einer Steigerung des Umsatzvolumens von 245,0 Millionen US-Dollar im Jahr 2008 auf 536,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2015. Die Studie deckt die Segmente Prebiotika, Probiotika und Verdauungsenzyme ab.

„Der Europamarkt für verdauungsfördernde Lebensmittel und Zusatzstoffe befindet sich im Wachstumsstadium und ist durch eine hohe Frequenz an Produktneueinführungen gekennzeichnet”, so Sridhar Gajendran, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. „Das Angebot gliedert sich in die Kategorien funktionelle Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, wobei erstere sowohl in Bezug auf Marktvolumen als auch auf Marktwert im Jahr 2008 den größeren Anteil stellten.“ Funktionelle Lebensmittel mit verdauungsfördernder Wirkung sind in Form von Milchprodukten, Getränken, Backwaren, Zerealien und Convenience Food erhältlich. Vor allem aufgrund ihres signifikanten Potenzials zur Durchdringungen weiterer Anwendungsbereiche wie Fleisch und Fisch dürfte diese Kategorie in den nächsten Jahren kräftig zulegen.

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"Marketing hat den Bezug zum Vertrieb verloren"

Provokante Thesen bei Elmshorner Sales Convention

"Wettbewerb herrscht in vielen Bereichen unseres Lebens, auch  zwischen Hochschulen. Da auch staatliche Hochschulen verstärkt duale Studiengänge anbieten, stehen wir im Wettbewerb." Mit dieser auf die Tagung einstimmenden Feststellung begrüßte der Präsident der Nordakademie, Prof. Dr. Georg Plate, die 130 Tagungsteilnehmer der Sales Convention 2010 im Audimax der Hochschule der Wirtschaft in Elmshorn. Unter ihnen viele Marketingverantwortliche aus den Kooperationsunternehmen der Hochschule und auch am Tagungsthema "Verkaufen nach der Krise" interessierte Studenten.

Die Riege der namhaften Referenten aus Forschung und Praxis wurde von Prof. Dr. Christian Belz vom Institut für Marketing der Universität St. Gallen angeführt. Zu den Themenschwerpunkten Automobil, Finanzdienstleistung und Gesundheitswesen referierten Michael Otto, Direktor der Hamburger Berenberg Bank; Verkaufsprofi Wolfgang F. Bussmann, Seniorpartner bei der Unternehmensberatung Mercuri International, Dr. Bernd Becker, Managing Director der Agentur Wunderman; Dr. Wilfried Völsgen, Regionalleiter Verkauf & Marketing Ford; Unternehmensberater Hans-Georg Pompe, Autor des Buchs "Marktmacht 50plus" sowie Jürgen Heiko Borwieck, Geschäftsführer Dräger Medical und Absolvent der Nordakademie.

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Wettbewerbsvorteile für Lebensmittel mit Herkunftsbezeichnung

Immer mehr Hersteller von Regionalprodukten beantragen EU-Gütesiegel / Nationalatlas aktuell präsentiert Karten, erläutert Hintergründe und zeigt Zusammenhänge auf

Schwarzwälder Schinken, Lübecker Marzipan und Thüringer Rostbratwurst sind Lebensmittel mit geschützter Geographie. Weitere 73 Regionalprodukte aus Deutschland dürfen die verkaufsfördernden EU-Gütesiegel "geschützte Ursprungsbezeichnung" oder "geschützte geographische Herkunft" tragen. Für andere Spezialitäten wie Dresdner Stollen, Hessischer Apfelwein oder Schwäbische Spätzle laufen die Zertifizierungsverfahren derzeit noch. Diese sind aufwändig und können sich über mehrere Jahre hinziehen. Trotzdem lassen sich viele Schutzgemeinschaften auf das komplizierte und langwierige Prozedere ein. Denn der Schutzstatus nach EU-Recht bewahrt nicht nur vor dem Missbrauch von Herkunftsbezeichnungen. Die Firmen versprechen sich durch den Ausschluss von nicht in der Region ansässigen Herstellern vor allem Wettbewerbsvorteile.

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) hat alles Wissenswerte zum Thema geschützte Herkunfstbezeichnungen zusammentragen und anschaulich aufbereitet. Die Ergebnisse in Form von Karten, Grafiken und Texten sind jetzt auf der Internetseite Nationalatlas aktuell ( http://aktuell.nationalatlas.de ) nachzulesen. Der Beitrag erläutert Hintergründe und Zusammenhänge; Karten zeigen, wo es in Deutschland welche zertifizierten Regionalprodukte gibt, für welche Lebensmittel Anträge bei der EU-Kommission vorliegen und - am Beispiel regionaler Wurstspezialitäten - dass nach wie vor eine breite Palette von Produkten ohne Schutz ihrer geographischen Herkunft angeboten wird. Autor des Beitrags ist der IfL-Wissenschaftler Ulrich Ermann. Der Wirtschaftsgeograph beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen der Produktion und des Konsums.

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Werbung in Gelbe Seiten wirkt

70,7% der Nutzer nehmen Kontakt zu einem Inserenten auf - 82,8 % davon, geben im Anschluss für Waren oder Dienstleistungen durchschnittlich 577 Euro aus

Von solchen Kundenkontaktzahlen können andere Medien nur träumen: Wie eine aktuelle repräsentative Studie des Ipsos-Instituts für Marktforschung in Hamburg belegt, treten 70,7% aller Nutzer der Gelbe Seiten nach ihrer Suche in Kontakt mit einem oder mehreren Inserenten. Dabei haben die Gelbe Seiten Nutzer ihre Ausgaben auch schon fest eingeplant: stattliche 577 Euro geben 82,8% der Nutzer im Anschluss an ihre Kontaktaufnahme durchschnittlich für Waren oder Dienstleistungen aus.

"Die Zahlen der repräsentativen Studie, die Gelbe Seiten beauftragt hat, belegen eindrucksvoll, dass Gelbe Seiten das führende Branchenverzeichnis und Kundenkontaktmedium in Deutschland ist."sagt Uwe Frigge, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft in Hamburg, und unterstreicht seine Aussage mit weiteren Zahlen aus der Verbraucheranalyse: "Gelbe Seiten hat eine Bekanntheit von 98,5% innerhalb der deutschen Bevölkerung über 14 Jahren, wobei mehr als die Hälfte der Bevölkerung (57,6%) Gelbe Seiten Print im letzten Jahr genutzt haben. Und auch Online ist gelbeseiten.de mit 2,91 Mio. Unique User und 8 Mio. Visits das reichweitenstärkste Online-Branchenbuch. Wer Kunden effizient und effektiv erreichen will, für den ist und bleibt Gelbe Seiten sowohl On- als auch Offline erste Wahl."

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Studie: Verbraucher bevorzugen interaktive Informationskanäle für Produkte und Dienstleistungen

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Die klassische Einwegkommunikation in Werbung und Direktmarketing stößt zunehmend an ihre Grenzen - die Verbraucher in Deutschland bevorzugen interaktive Informationskanäle. Das belegt eine aktuelle Studie der Handelshochschule Leipzig (HHL) und der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Die repräsentative Befragung von 1.500 Konsumenten in den Bereichen Mobilfunk, Filialbanken und Unterhaltungselektronik zeigt: Zwar nutzt jeder dritte Konsument klassische TV-Werbung, Zeitungen, Zeitschriften und Kataloge zur Information über Produkte und Services - als ausschlaggebende Informationsquelle vor einer Kaufentscheidung gelten diese Kanäle aber für weniger als fünf Prozent der Käufer. Lieber informieren sich zum Beispiel Kunden, die vor einer konkreten Kaufentscheidung im Bereich Unterhaltungselektronik stehen, direkt im Einzelhandelsgeschäft (39 Prozent) und vor allem online: Die Seiten von Internethändlern und Herstellern sowie Foren und Web-Communities nennen mehr als 50 Prozent als den für sie wichtigsten Informationskanal. Bemerkenswert: In allen drei untersuchten Branchen ähneln sich die Befragungsergebnisse. Klassische Marketingkommunikation ist an Grenzen gestoßen

"Ob im klassischen Einzelhandel, der Bankfiliale oder im Internet - die Kunden informieren sich eingehender und nutzen mehr Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch untereinander", sagt Christoph Erbenich, Partner bei McKinsey. "Die klassische Marketingkommunikation reicht allein nicht mehr aus, um die Kaufentscheidung wesentlich zu beeinflussen."

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EHI-Technologie-Tage: Self-Checkout ist auf dem Vormarsch

Bis zu 50 Prozent der Ikea-Kunden nutzen schon SB-Kassen

Ikea ist wieder einmal der Vorreiter: Etwa 50 Prozent der bestehenden Kassenlinien in den 45 schwedischen Einrichtungshäusern in Deutschland wurden in diesem Jahr mit Selbstbedienungs-Expresskassen ausgestattet. Konkret wurden 480 herkömmliche Kassen abgebaut und 960 Expresskassen installiert. Das berichtete Holger Apel, bei Ikea für die Kassentechnologie verantwortlich, auf den Technologietagen des EHI Retail Institutes in Köln. Nach einem Bericht des Fachmagazins Der Handel ist das Möbelhaus „damit einer der wenigen Händler in Deutschland, die flächendeckend und im großen Stil auf diese ‚Self-Checkout’-Kassenlösungen setzen.“ Das scheint nur konsequent, zahlen doch rund 70 Prozent der 46 Millionen Kunden im Jahr ohnehin bargeldlos.

Allerdings hinkt Deutschland nach EHI-Angaben der Entwicklung im SB-Bereich hinterher, wo die Metro-Tochter Real als Pionier gilt und in 62 Märkten Self-Scanning-Terminals installiert hat, während bei den großen europäischen Lebensmittelhändlern Tesco, Carrefour oder Continente der Self-Checkout zum Standard gehöre. Dort, so berichtet Der Handel, „können Kunden, so sie denn wollen, an der Kasse ganz selbstverständlich selbst tätig werden.“ Das Beratungsunternehmen Retail Banking Research (RBR) geht zudem davon aus, dass sich die Zahl von weltweit derzeit 92.000 Terminals bis 2014 vervierfachen wird.

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