Verbände

DLG gründet Ausschuss für Fleisch

Dr. Klaus-Josef Högg Vorsitzender - Ziel: Identifikation von Schlüsselproblemen

Dr. Klaus-Josef Högg (Hans Adler OHG, Bonndorf) ist zum Vorsitzenden des neu gegründeten Ausschusses für Fleisch der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) gewählt worden. Seine Stellvertreterin ist Dr. Annegret Bantleon (VFG-Labor, Versmold). Die konstituierende Sitzung fand unter Leitung von Martin Eck, DLG-Geschäftsführer Ernährungswirtschaft, in Frankfurt am Main statt.

Die Identifikation aktueller Schlüsselprobleme der Fleischgewinnung und Fleischverarbeitung sowie die Erarbeitung von Lösungswegen werden im Fokus der Ausschuss-Arbeit stehen. Die erarbeiteten Fachinformationen in die Branche sowie in die vor- und nachgelagerten Bereiche zu kommunizieren, hat sich der Ausschuss ebenso zum Ziel gesetzt wie ein Trend- und Innovationsmonitoring.

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Gemeinsam für ein Europa der regionalen Spezialitäten

Der kürzlich ins Leben gerufene Geo-Verband hat ein weiteres wichtiges Mitglied gewonnen. Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller ist am 1. April dieses Jahres beigetreten. 

Der Schutz regionaler Spezialitäten in Europa erfordert konsequenten und dauerhaften Einsatz, da sind sich der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller und der Geo-Verband einig. Deswegen haben sich die Schwarzwälder entschieden, dem nationalen Verband für regionale Schutzmarken beizutreten, der erst kürzlich auf Initiative der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste e.V. und des Münchner Bier e.V. gegründet worden war.

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Fleischer mit gemischten Gefühlen

Niedrige Materialkosten stabilisieren Ertragssituation 2009 – Was bringt 2010

Auf der Frühjahrs-Pressekonferenz des Deutschen Fleischer-Verbandes informierte DFV-Präsident Manfred Rycken über die Entwicklung des Fleischerhandwerks im vergangenen Jahr und berichtete über die aktuellen Rahmenbedingungen der Betriebe im Frühjahr 2010. Daten & Fakten 2009

Der Deutsche Fleischer-Verband und mit ihm die Betriebe des Fleischerhandwerks blicken mit gemischten Gefühlen auf das vor uns liegende Jahr 2010. Einerseits scheint die deutsche Wirtschaft mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge“ aus der Finanz- und Wirtschaftskrise des letzten Jahres gekommen zu sein. Andererseits stimmendie Prognosen von steigenden Arbeitslosenzahlen und unsicheren Konjunkturaussichten nicht unbedingt optimistisch.

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DLG wird 125 Jahre

„125 Jahre Impulse für den Fortschritt“: eine der führenden Organisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Jubiläumsjahr

2010 ist für die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) ein Jubiläumsjahr: Vor 125 Jahren, im Dezember 1885, wurde sie in Berlin gegründet. Dieser Anlass und die Meilensteine aus 125 Jahren werden 2010 im Zentrum verschiedener Aktivitäten der DLG stehen. Den Auftakt machte die Wintertagung der DLG, die traditionell am Anfang jeden Jahres stattfindet – bereits seit 1890.

Gegründet wurde die DLG auf Initiative von Max Eyth, Ingenieur und Schriftsteller. Das Ziel dabei, damals wie heute: die Umsetzung von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt in die land- und ernährungswirtschaftliche Praxis. Qualitätswettbewerbe für Lebensmittel zählten schon kurz nach der Gründung zu den Kernaktivitäten der DLG: Bereits 1890 fanden die ersten Wettbewerbe für Wein statt, 1891 die ersten Qualitätsprüfungen für Molkerei-, Fleisch- und Backwarenerzeugnisse sowie Bier. Ebenfalls 1891 wurde erstmals ein Wettbewerb für "Dauerwaren für Ausfuhr und Schiffsbedarf" ausgeschrieben: Er basierte bereits auf dem Urteil sensorischer Sachverständiger, Laboranalysen sowie Verpackungsprüfungen und legte den Grundstein für die modernen Lebensmitteltests.

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Maschinenproduzent Seydelmann neuestes Mitglied im Partnerkreis des Fleischerhandwerks

Die Maschinenfabrik Seydelmann KG ist neuestes Mitglied im Partnerkreis des Fleischerhandwerks. Das 1843 gegründete Unternehmen mit Sitz in Stuttgart und Aalen produziert eine breite Palette von Kuttern, Mischern, Wölfen und Feinstzerkleinerern für den Einsatz in fleischerhandwerklichen Betrieben.

Der Partnerkreis des Fleischerhandwerks besteht aus derzeit 46 Unternehmen. Ihm gehören ausschließlich Unternehmen an, die sich für den Erhalt und die Förderung des Fleischerhandwerks besonders einsetzen. Im Zentrum der Fördertätigkeiten stehen Maßnahmen rund um die Bewerbung der f-Marke.

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Neues Rahmenabkommen für Innungsbetriebe

Fleischerverband baut Serviceangebot weiter aus

Seit September 2009 besteht ein neuer Rahmenvertrag des Deutschen Fleischer-Verbandes mit der Fleischerprint GmbH. Innungsbetriebe des Fleischerhandwerks erhalten damit exklusiv einen Rabatt von zehn Prozent auf alle Print-Produkte des Aichacher Unternehmens. Der Druckdienstleister ist spezialisiert auf die Gestaltung und den Druck von Angebotsblättern und Flyern für Fleischer-Fachgeschäfte. Die Besonderheit dabei ist, dass jeder Nutzer über ein Internetportal den Aufbau und die Gestaltung seiner Flyer oder Angebotszettel selbst vornehmen kann.

Durch ein selbsterklärendes Baukasten-System sind dazu keine besonderen Computer-Kenntnisse nötig. Somit kann beispielsweise ohne großen Aufwand jede Woche ein neues Angebotsblatt gedruckt werden. Die Rahmengestaltung bleibt dabei bestehen, Texte und Bilder können vom Fleischer-Fachgeschäft selbst mit Hilfe des Internetzugangs angepasst werden. Dazu steht auf den Webseiten von Fleischerprint.de eine umfangreiche Auswahl an Vorlagen zur Verfügung.

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f-Markenkommission klärt strittige Fälle

Nicht jeder soll die f-Marke des Fleischerhandwerks nutzen dürfen – Grenzfälle landen nun vor einer Markenkommission

Das rote f in der Raute ist seit 2001 das Kennzeichen des deutschen Fleischerhandwerks. Wer es führen will, muss eine Lizenzvereinbarung unterzeichnen, in der auch festgelegt ist, welche Anforderungen der zukünftige Nutzer erfüllen muss. „Wir wollen mit diesem Schritt klar verhindern, dass sich Mitbewerber mit dem Erkennungszeichen des Fleischerhandwerks – und damit unseren Stärken – schmücken, ohne dazuzugehören“, erklärt DFV-Präsidialmitglied Michael Durst den Sinn dieses Verfahrens.

Die in dem sogenannten f-Markenvertrag genannten Kriterien, sind so gewählt, dass die f-Marke ausschließlich Fleischer-Fachgeschäfte kennzeichnen darf. Dabei wird sowohl der Vielfalt des Fleischerhandwerks, als auch den verbindenden Gemeinsamkeiten eines Fleischer-Fachgeschäftes Rechnung getragen.

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Rudolf-Kunze-PR-Preise 2009

Fleischerinnungen Aachen, Bonn-Rhein-Sieg, Hamburg und Rhön Grabfeld werden in diesem Jahr für herausragende PR-Leistungen ausgezeichnet

Die Fleischerinnungen Aachen, Bonn-Rhein-Sieg, Hamburg und Rhön Grabfeld sind die Preisträger des Rudolf-Kunze-PR-Preises 2009. Das Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle aus Bietigheim-Bissingen gewinnt zum zweiten Mal in Folge den, von der allgemeinen fleischer-zeitung gestifteten Aktionspreis, der im Rahmen des Rudolf-Kunze-Preises an Fachgeschäfte verliehen wird. 

Die Fleischer-Innung Bonn-Rhein-Sieg sicherte sich dabei mit einer Fülle von ausgefeilten und vielfältigen PR-Aktionen den Preis in der Kategorie „Bestes Gesamtkonzept“. Als „beste Einzelaktion“ bewertete die Jury den 4. Rhöner Wurstmarkt, der von der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld veranstaltet wurde. Als unschlagbar in der Kategorie „beste f-Marken-Präsentation“ erwies sich die Fleischerinnung Hamburg. Darüber hinaus wurde die Fleischerinnung Aachen für ihre grenzübergreifende und europaorientierte PR-Arbeit mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

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