Verbände

Zeigen, wer man ist und was man kann

Öffentlichkeitsarbeit, zu zeigen, wer man ist, was man will und was man kann, gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Fleischerinnung. Die Innung, ihr Obermeister und ihre Mitglieder vertreten das Fleischerhandwerk in der Region gegenüber der Politik, den Medien und eben der Öffentlichkeit. Um diese Leistung anzuerkennen, zeichnet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Fleischerhandwerks jedes Jahr Innungen, die mit besonders ausgefallenen und wirksamen Kampagnen oder Aktionen aufgefallen sind, mit dem Rudolf-Kunze-PR-Preis aus. Dabei soll der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis nicht nur die Arbeit der ausgezeichneten Innungen belohnen, er soll ebenso als Vorbild, Anreiz und Ideenquelle für andere Fleischerinnungen dienen...

Weiterlesen

Quiz um Wurst-Geographie ergänzt Nachwuchswerbung

Frankfurt. Der Deutsche Fleischer-Verband hat im Rahmen der Nachwuchswerbung ein unterhaltsames Online-Quiz zur Geographie der deutschen Wurst erstellen lassen. Das Quiz, mit dem auf spielerische Art die Vielfalt traditioneller handwerklicher Wurst dargestellt werden soll, wurde im Rahmen der IFFA erstmal erprobt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun steht es auf der Nachwuchswerbe-Plattform fleischerberufe.de zum Online-Spielen zur Verfügung. Da das Wurst-Geographie-Quiz auf allen Arten von internetfähigen Endgeräten spielbar ist, eignet es sich auch gut zum Einsatz bei Nachwuchswerbeveranstaltungen oder Tagen der offenen Tür. Voraussetzung ist lediglich ein Internetzugang...

Weiterlesen

Branchentreffen der deutschen Putenwirtschaft

Magdeburg, 10. Juni 2016. Bei seiner Mitgliederversammlung in dieser Woche hat sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) organisierte Verband Deutscher Putenerzeuger e. V. (VDP) intensiv mit der Situation der Branche und der Wahrnehmung durch Öffentlichkeit und Politik befasst. Deutliche Worte fand VDP-Vorsitzender und ZDG-Vizepräsident Thomas Storck dabei für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die anlässlich des 30. Geburtstags ihres Ministeriums vor wenigen Tagen erneut eine radikale Kurskorrektur in der Agrarpolitik angemahnt und sich mit Blick auf die Größe der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe...

Weiterlesen

Abstimmung im EU-Parlament: Deutsche Geflügelwirtschaft fordert europaweite Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel

Berlin, 11. Mai 2016. Im Sinne einer umfassenden Verbraucherinformation unterstützt die deutsche Geflügelwirtschaft die geplante Abstimmung des Europäischen Parlamentes zur Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. In der morgigen Sitzung des EU-Parlamentes wird über einen entsprechenden Entschließungsantrag des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit der Forderung nach einer obligatorischen Angabe des Ursprungslandes für verarbeitete Lebensmittel abgestimmt: Wir fordern alle EU-Parlamentarier auf, sich für eine europaweit verpflichtende Herkunftskennzeichnung einzusetzen“, untermauert Dr. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft in diesem Zusammenhang die von der Branche bereits seit langem gefor- derte Angabe des Herkunftslandes bei eihaltigen Lebensmitteln und Geflügelfleisch, das als Zutat verwendet wird...

Weiterlesen

BLL stellt sich breiter auf

BLL geht gestärkt in die Zukunft – Agenda 2020 erfolgreich abgeschlossen

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) hat seine umfangreichen internen Reformberatungen, die sogenannte Agenda 2020, erfolgreich abgeschlossen und geht gestärkt und mit uneingeschränktem Rückhalt der Mitglieder in die Zukunft. Als Grundsatz der BLL-Arbeit gilt weiterhin die Verantwortung für die gesamte  Lebensmittelkette und damit die konsensorientierte Ausrichtung für eine breit aufgestellte, produkt- und stufenübergreifende Kommunikation.

Weiterlesen

Deutscher Fleischer-Verband protestiert gegen Ministererlaubnis

Frankfurt am Main, 23. März 2016.

Der Deutsche Fleischer-Verband hat gegen die von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel erteilte Ministererlaubnis zur Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka protestiert. In einem Schreiben an den Minister beschreibt der Verband die kürzlich ergangene Entscheidung als falsch und schädlich. Laut DFV-Präsident Heinz-Werner Süss führe sie unweigerlich zu einer weiteren Konzentration im Einzelhandel.

Weiterlesen

BGN-Vorstand beschließt Beiträge für 2012

Leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr für Fleischwirtschaft

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat in seiner Sitzung am 4. April 2013 den Beitragsfuß für das Jahr 2012 beschlossen. Er beträgt nunmehr 2,49 Euro. Je nach Höhe der Lohnsumme steigt der Beitrag für Betriebe der Fleischwirtschaft zwischen 2,36 und 3,65 %. Keine Folge der Fusion, diverse Faktoren ausschlaggebend

Die Erhöhung der Beiträge ist keine Folge der Fusion, da es nach wie vor eine getrennte Umlagerechnung gibt. Vielmehr ist die Steigerung auf viele Faktoren zurückzuführen. So ist die Lohnsumme der Unternehmen kaum gestiegen, zusätzlich werden die Strukturprobleme der Branche deutlich: Zuletzt war ein Rückgang der Unternehmen um 4% zu beobachten. Um die Beitragssteigerung zu dämpfen hat der Vorstand beschlossen, Betriebsmittel zu verwenden.

Weiterlesen

BLL-Jahrestagung 2013: Für Aufklärung und gegen Verunsicherung

Auf der Jahrestagung des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) in Berlin stand das mediale Negativimage der Lebensmittelbranche durch die jüngsten Vorkommnisse und der daraus folgende politische Aktionismus im Fokus. BLL-Präsident Dr. Werner Wolf betonte in seiner Begrüßungsrede den Standpunkt der Lebensmittelwirtschaft: "Es liegt im eigenen Interesse der Lebensmittelwirtschaft, kriminelle Elemente aus unserer Gemeinschaft und vom Markt auszuschließen". Man dürfe nicht zulassen, dass "schwarze Schafe" die gesamte Branche in Verruf bringen. Nur so könne Vertrauen wieder aufgebaut werden. Mit Blick auf die zunehmend einseitige Berichterstattung erklärte Dr. Wolf: "Eines unserer großen Vorhaben ist der Kampf gegen die Verunsicherung der Verbraucher. Die Einstellung gegenüber industriell hergestellten Lebensmitteln muss von Vorurteilen befreit werden." So könne es nicht sein, dass Eltern suggeriert werde, dass sie ihre Kinder mit Fertignahrung oder gar Zucker vergiften.

Auch die Politik dürfe sich durch öffentlichen Druck nicht zu voreiligen Entscheidungen hinreißen lassen, sondern müsse auch Folgenabschätzung und Durchführbarkeit beachten. In diesem Zusammenhang warb der BLL-Präsident mit den vorgestellten Wahlprüfsteinen der Lebensmittelwirtschaft anlässlich der Bundestagswahl 2013 um mehr Ausgewogenheit bei der politischen Entscheidungsfindung und Beurteilung sowie einem liberaleren Umgang staatlicher Einflussnahme auf den Lebensmittelmarkt: "Überwiegend mittelständisch geprägt benötigt die Lebensmittelwirtschaft zur Erhaltung und Stärkung ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Rahmenbedingungen, die Investitionsanreize bieten und auf unangemessene lenkende Eingriffe in das Marktgeschehen verzichten." So dürfe z. B. der Lebensstil des einzelnen Individuums sowie seine Konsumentscheidungen nicht vom Staat vorgegeben werden.

Weiterlesen

DFV legt Leitfaden für Schlachtung vor

Endgültige Fassung braucht noch Behördensegen

Der Deutsche Fleischer-Verband hat Standardanweisungen für die Schlachtung in handwerklich arbeitenden Betrieben veröffentlicht. Damit reagiert der Verband auf Anforderungen der neuen europäischen Tierschutzschlacht-Verordnung (EG) 1099/2009 sowie der deutschen Tierschutz-Schlachtverordnung. In den Anfang 2013 in Kraft getretenen Verordnungen wird unter anderem gefordert, dass „Unternehmer die Tötung von Tieren und die damit zusammenhängende Tätigkeiten vorab planen und sie im Einklang mit Standarderklärungen durchführen müssen.“

Um seine Mitgliedsbetriebe zu unterstützen, hat der DFV in Kooperation mit dem Fleischerverband Bayern einen Leitfaden für die Schlachtung in Betrieben des Fleischerhandwerks erarbeitet. Die in der rund fünfzigseitigen Veröffentlichung enthaltenen Standard-Arbeitsanweisungen umfassen  Vorgaben zu Zielen, Zuständigkeiten, Arbeitshinweise zur Aufstallung und Schlachtung, insbesondere zur Betäubung und Entblutung, sowie Verfahren zur Überwachung und Dokumentation. Darüber hinaus werden in dem Leitfaden die vom Gesetzgeber geforderten, sogenannten Schlüsselparameter sowie die erforderlichen Maßnahmen bei möglichen Fehlbetäubungen festgelegt.

Weiterlesen

foodwatch hat 25.000-Mitglieder

Neue Höchstmarke: - Ziel ist der Aufbau einer europaweiten Verbraucherorganisation

foodwatch hat die Marke von 25.000 Mitgliedern erreicht. Zehn Jahre nach ihrer Gründung unterstützen die Verbraucherorganisation damit so viele Menschen wie noch nie. Allein im vergangenen Jahr 2012 kamen rund 3.700 neue Mitglieder hinzu - ein Wachstum von 17 Prozent. foodwatch arbeitet als unabhängige Mitgliederorganisation und finanziert sich vor allem aus Förderbeiträgen. Jeder Verbraucher kann ab einem Beitrag von 5 Euro im Monat (60 Euro im Jahr) Mitglied werden. Hinzu kommen Einzelspenden und Stiftungsgelder.

"Immer mehr Menschen erkennen, dass Essen und Einkaufen keineswegs reine Privatsache sind, sondern vor allem Politik. Denn wie Lebensmittel hergestellt werden und welche Informationen wir über die Produkte erhalten, entscheiden wir nicht selbst", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. "Unternehmen haben ganz andere Interessen als ihre Kunden, und solange die Politik den Wirtschaftsinteressen Vorrang gibt, müssen sich die Verbraucher dauerhaft und möglichst europaweit zusammenschließen, um sich Gehör zu verschaffen."

Weiterlesen

Optimierung der Kommunikation - Lebensmittelwirtschaft im Dialog

Neujahrsempfang des BLL mit klarer Stellungnahme

 

Anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs in Bonn hat der Präsident des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), Dr. Werner Wolf, in seiner Ansprache die Position der Lebensmittelwirtschaft in der Diskussion um Verbraucheraufklärung und -kommunikation in den Mittelpunkt gestellt. Dabei erneuerte er zum Einen die Kritik an aktuellen politischen Projekten wie Klarheit und Wahrheit und sprach sich zum Anderen eindeutig gegen mögliche staatliche Interventionen wie Sondersteuern aus, die die Verbraucher lediglich bevormunden würden.

Weiterlesen