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Allergie(-risiko) - was darf mein Baby essen?

Neues aid-Heft erschienen

Jedes dritte Baby kommt mit einem Allergierisiko auf die Welt. Wissen Sie, ob auch Ihr Kind gefährdet ist? Dieses Heft beschreibt,  wie Sie als Eltern vorbeugen können, damit aus dem Risiko keine Allergie wird, und was zu tun ist, wenn Ihr Kind bereits eine Allergie entwickelt hat. Im  ersten halben Jahr ist Stillen die beste Vorsorge, das ist vielfach bekannt. Doch wie geht's danach weiter: Was darf das Baby essen und was nicht? Welche Breie zu welcher Zeit? Wie steht’s mit Kuhmilch oder ist H.A.-Milch besser? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um die Ernährung allergiegefährdeter Babys.

aid-Heft "Allergie(-risiko) - was darf mein Baby essen?"
64 Seiten, Bestell-Nr. 61-1482, ISBN 3-8308-0383-4, Preis: 2,50 EUR  zzgl. Porto und Verpackung gegen Rechnung, (Rabatte ab 20 Heften)

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Vitamintabletten & Co

In hohen Dosen gesundheitsschädlich

Vitamintabletten und andere Nahrungsergänzungsmittel versprechen Gesundheit in Tablettenform. Viele, die keine Zeit haben, um sich gesund und abwechselungsreich zu ernähren, greifen gerne und reichlich zu den Supplementen [lateinisch supplementum: Ergänzung]. Vor allem die antioxidativen Vitamine A, C und E galten bislang als besonders gesundheitsförderlich. Zahlreiche Studien belegen, dass Personen, die verhältnismäßig viel Obst und Gemüse verzehren, weniger häufig an bestimmten Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Dieses Ergebnis hatten die Wissenschaftler bisher allein auf die höhere Vitaminaufnahme beim Verzehr der frischen Lebensmittel zurückgeführt. Offensichtlich stimmt das nicht. Die Auswertung von insgesamt neun großangelegten Interventionsstudien an mehr als 110.000 Männern und Frauen in Europa und den USA, erbrachte, dass antioxidative Vitamine in isolierter Form keine gesundheitsfördernden Effekte besitzen. Ganz im Gegenteil. Wie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung kürzlich berichtete, wiesen einige Ergebnisse in den über drei bis maximal zwölf Jahren laufenden Untersuchungen sogar auf gefährliche Wirkungen von hochdosierten Vitaminpräparaten hin. An der  Universität von Süd-Kalifornien beispielsweise ermittelten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der langandauernden und hochdosierten Vitamin C-Einnahme und einer Wandverdickung der Kopfschlagader. Vitaminpräparate mit hohen Vitamindosen seien nach heutigem Wissensstand mit Vorsicht zu genießen, warnt die Österreichische Gesellschaft für Ernährung. Sie könnten zellschädigende Wirkungen haben und damit Herzerkrankungen, Krebs-, Leber- und Nierenerkrankungen fördern. Nahrungsergänzungsmittel können im Einzelfall und in gewissen Lebenssituationen, z. B. in der Schwangerschaft, im hohen Lebensalter oder bei Vorliegen bestimmter Allergien, die Nährstoffversorgung verbessern. Unzureichende Ernährungsgewohnheiten können sie nicht ausgleichen. Antioxidative Vitamine entfalten nur in Obst und Gemüse gemeinsam mit Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzeninhaltstoffen und Ballaststoffen ihre gesundheitsfördernde Wirkungen. Vitamintabletten oder -pulver können diese Lebensmittel nicht ersetzen.

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Generelle Einzeltierkennzeichnung beeinträchtigt Tierschutz

Sonnleitner: EU-Vorschlag bei Schafen und Ziegen vereinfachen

Schafe und Ziegen generell mit einer Einzeltierkennzeichnung zu versehen und umfangreiche Registrierungsmaßnahmen vorzunehmen, sei zur Verbesserung einer Seuchenprohylaxe nicht erforderlich und führe zu extremen Tierschutzproblemen. Das betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, in einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast im Vorfeld der Agrarratssitzung in Brüssel. Der von EU-Kommissar David Byrne eingebrachte Vorschlag zur Einführung einer Einzeltierkennzeichnung sowie der Registrierung von Schafen und Ziegen müsse stark vereinfacht werden, forderte Sonnleitner. Ende 2002 sei bereits eine Änderung der nationalen Viehverkehrsverordnung beschlossen worden, die den Zweck der raschen Rückverfolgbarkeit von Tierbewegungen in einem Seuchenbekämpfungsfall voll erfülle. Schließlich finde in diesem Bereich kein Tiertourismus als Risikofaktor statt und Tierbewegungen seien lückenlos über Einträge von Zu- und Abgängen im Bestand  sregister nachweisbar. Zudem bedürfe es keiner über die national erfolgreich angewandten Kennzeichnungs- und Registrierungsmaßnahmen hinausgehenden Regeln, da Lämmer von der Geburt bis zur Schlachtung oder Vermarktung in der Betreuung des Ursprungsbetriebes verbleiben. Dies gelte auch beim Einsatz in der Landschafts- und Deichpflege. Anschließend würden über 60 Prozent der zur Schlachtung anstehenden Lämmer vom Hof direktvermarktet und die weiteren ca. 40 Prozent vom Ursprungshof unmittelbar zum Schlachtbetrieb verbracht.

Für verbesserungswürdig halte der DBV das Einzeltierkennzeichnungs- und Registrierungsverfahren lediglich im Zuchtbereich, der ca. 10 Prozent der in Deutschland gehaltenen Schafe und Ziegen ausmache. Daher fordere der DBV, diese Verfahren ausschließlich auf die Herdbuchzuchttiere beschränkt modernisiert und EU-einheitlich vorzunehmen. Nach Ansicht des Berufstandes sollte dies nach deutschem Beispiel auch in Herden Anwendung finden, in denen ein Scrapiefall festgestellt wurde. Dies sei die Grundlage dafür, dass anstatt der Herdenkeulung die gesamte Herde genotypisiert und ausschließlich die nicht resistenten Tiere gekeult würden.

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Verbraucherpreisindex November 2003: + 1,3% zum November 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex für Deutschland im November 2003 - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber dem November 2002 voraussichtlich um 1,3% erhöhen (Oktober 2003: + 1,2%).

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von - 0,2%.

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US-Bioterrorismus-Gesetz: Stichtag 12. Dezember

CMA berät betroffene deutsche Hersteller bei Registrierung

Alle Firmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft, die bereits in die USA exportieren oder vorhaben, dorthin zu exportieren, müssen sich spätestens bis zum 12. Dezember auf den Internetseiten der FDA (http://www.access.fda.gov oder http://www.fda.gov/furls) registrieren. Die Registrierung ist für alle Hersteller, deren Lieferanten, Lagerhäuser, Exporteure, Transportunternehmen und Importeure verpflichtend, wenn sie die Ware herstellen, verarbeiten, verpacken oder lagern. Darauf weist die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH Exporteure angesichts der endgültigen Durchführungsbestimmungen der FDA (Food and Drug Administration) zum US-Bioterrorismus-Gesetz hin.

Um die Handhabung von Exporten künftig reibungslos zu gestalten, rät die CMA betroffenen deutschen Herstellern dazu, ab sofort die elektronische Datenerfassung der Exportlogistik zu nutzen. Bei der Online-Registrierung sind hauptsächlich Adresse und Kontaktname der Firma gefragt. Außerdem muss ein US-Agent angegeben werden, der einen ständigen Firmen- oder Wohnsitz in den USA hat und dort auch physisch präsent ist. Am einfachsten ist es für deutsche Hersteller, wenn einer ihrer bisherigen Importeure als Agent zur Verfügung stehen würde. Beim möglichen Agenten kann es sich jedoch auch um einen Verwandten, Freund, Bekannten, Rechtsanwalt, eine gemeinnützige oder Regierungsorganisation - jedoch keine Botschaft - handeln. Wichtige Hinweise und Anleitungen zur Registrierung bis zum 12. Dezember 2003 stellt die CMA betroffenen Exporteuren im Internet unter http://www.cma.de/exportservice zur Verfügung.

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Futtermittel als Ursache für Lasalocid-Rückstände in Eiern in Verdacht

 Zur Verschleppung des Wirkstoffes kann es kommen, wenn in der Futtermittelproduktion wie allgemein üblich Futtermittel für unterschiedliche Tierarten nacheinander produziert werden. Der Wirkstoff Lasalocid-Na darf in der Mastgeflügelhaltung gegen Kokzidien (Parasiten) eingesetzt werden, in der Legehennenhaltung ist dieses Präparat jedoch nicht zugelassen. Wird nach der Produktion von Lasalocid-Na-haltigem Futter später Kraftfutter für Legehennen produziert, können unter Umständen Wirkstoffrückstände in die Mischung gelangen. 

Das von den betroffenen Betrieben verwendete Futter stammt von Unternehmen aus drei verschiedenen Bundesländern. "Wir gehen deshalb davon aus, dass eine ähnliche Problematik in anderen Bundesländern vermutet werden kann", sagt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). In Gesprächen mit dem Landwirtschaftsministerium haben die Kraftfutterunternehmen dargestellt, dass kurzfristig Maßnahmen aufgenommen wurden, um die potentiellen Verschleppungsmöglichkeiten auszuräumen.

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CMA-Online-Rezeptservice in neuem Gewand

Nur kochen müssen Sie noch selbst!

Schluss mit einzelnen Zetteln und aus Zeitschriften ausgeschnittenen Rezeptschnipseln in der Küche. Nach dem Motto "Sammeln, Kochen und Genießen" können die Verbraucher jetzt mit dem neuen Online-Rezeptservice der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH unter der Adresse www.cma.de/genuss.php ihr eigenes Online-Kochbuch kreieren. Interaktive, benutzerfreundliche Funktionen und umfassende Informationen rund um deutsche Agrarprodukte unterstützen den kochbegeisterten Verbraucher beim Entdecken, Zubereiten und Servieren leckerer Kochrezepte. Hier kann jeder unkompliziert nach neuen Ideen suchen, seine Lieblingsrezepte archivieren, einen Wochenspeisezettel planen und sogar die Einkaufsliste per Mausklick erstellen lassen. So abwechslungsreich und bunt wie das Angebot an heimischen Agrarprodukten sind nun auch die CMA-Rezeptseiten im Verbraucherkanal Genuss und Leben.

Schon heute planen, was nächste Woche auf den Tisch kommt - das ist beispielsweise mit dem neuen CMA-Menüplaner kein Problem mehr. Mit diesem Modul können die Nutzer aus sämtlichen Kategorien der CMA-Rezeptdatenbank auswählen und erhalten prompt kreative Kochideen für jeden Wochentag. Falls der Geschmack nicht auf Anhieb getroffen wurde, schlägt der Menüplaner ein neues Rezept aus der gewählten Kategorie vor. Alle Zutaten der Rezeptauswahl werden auf Wunsch per Mausklick automatisch zu einer Einkaufsliste zusammengefasst. So wird beim Einkauf garantiert nichts vergessen. Eine ganz persönliche Rezeptsammlung kann der Nutzer anlegen, indem er seine Favoriten als "Lieblingsrezepte" gesondert abspeichert. Alle Lieblingsgerichte sind so jederzeit direkt und ohne erneutes Suchen abrufbar.

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Deutschland hat GesCMAck

Dritte Staffel der Kampagnenmotive gestartet

Nach dem erfolgreichen Auftakt der CMA-Kampagne "Deutschland hat GesCMAck" im August 2002 zeigt die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH nun mit einer dritten Staffel, dass Landwirte und Verbraucher GesCMAck haben. Die Kampagnenmotive unterstreichen, unterstützt durch die Aussage "Bestes vom Bauern", dass die Lebensmittelvielfalt der heimischen Landwirtschaft täglich Genuss für jeden erlebbar macht. Sechs der acht neuen Motive zeigen das Genießen unter freiem Himmel. Ob ein Brautpaar beim Frühstücken am See, drei Freundinnen beim Picknicken in einem Rapsfeld oder eine junge Bäuerin mit einem Glas frischer Milch - die Genuss-Szenen in der Natur und oder auch in den heimischen vier Wänden, beispielsweise mit einem Strauß Blumen vom Verehrer, sind frech in Szene gesetzt. Die grüne Serviette mit den witzigen, "doppelbödigen" Sprüchen macht auch diesmal wieder Appetit auf deutsche Agrarprodukte. Eine Köchin, bei der nichts anbrennt, oder eine junge Frau, die beim Grillen auf Typen mit Kohle steht - sind ein echter Hingucker und lassen den Betrachter so manches Mal schmunzeln.

In der Werbung geht es vor allem um Aufmerksamkeit. Den Verbrauchern nachhaltig positiv im Gedächtnis zu bleiben, ist das Ziel. Für die CMA heißt das: Mit aufmerksamkeitsstarken Kampagnen die Sympathie für und das Vertrauen in die deutsche Landwirtschaft zu stärken, die Landwirte als moderne, aufgeschlossene und leistungsstarke Lieferanten heimischer Nahrungsmittel zu profilieren.

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Aktive und intelligente Lebensmittelverpackungen

Kommission schlägt Änderung der EU-Vorschriften für Materialien mit Lebensmittelkontakt vor

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine Verordnung(1) über Materialien vorgelegt, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Vorgeschlagen wird u.a. eine zeitgemäßere Regelung des Grundsatzes, dass Verpackungen keine Bestandteile freisetzen dürfen, die auf das verpackte Nahrungsmittel übergehen können. Die Verordnung schafft die Voraussetzungen dafür, dass „aktive“ und „intelligente“ Verpackungsmaterialien künftig in der EU verwendet werden dürfen, z. B. Verpackungen, die die Haltbarkeit eines Lebensmittel verlängern oder dessen Zustand permanent überwachen und Aufschluss über seine Frische geben. Weiter legt die vorgeschlagene Verordnung Anforderungen in Sachen Rückverfolgbarkeit fest, damit die Herkunft der verwendeten Stoffe in jeder beliebigen Herstellungs- und Vertriebsphase festgestellt werden kann. Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Befassung im Rahmen des Mitentscheidungsverfahrens vorgelegt.

Dazu David Byrne, der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar: „Die Rechtsvorschriften der EU müssen mit den technologischen Entwicklungen in der Lebensmittelverpackung Schritt halten. Aktive und intelligente Verpackungen sollten in Europa zugelassen werden vorausgesetzt, sie sind mit den Grundsätzen des Lebensmittelrechts der EU konform. Mit dem Vorschlag wird gleichzeitig auch unser Konzept der Gewährleistung der Unbedenklichkeit bei Lebensmitteln „vom Erzeuger bis zum Endverbraucher“ dahingehend ausgeweitet, dass Materialien jedweder Art, die eindeutig dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, identifiziert werden können und sich ihre Provenienz zurückverfolgen lässt.“

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Tiefgreifender Wandel am Rindermarkt

EU wird Nettoimporteur von Rindfleisch

Am europäischen Rindfleischmarkt vollziehen sich tiefgreifende Änderungen: Sorgten vor nicht allzu langer Zeit noch Käuferstreik und Überschüsse für tiefe Sorgenfalten bei den Produzenten, scheint sich die Lage 2003 komplett zu wandeln. Nach Einschätzung des Prognoseausschusses der EU-Kommission, der Mitte November in Brüssel tagte, wird die Rindfleischerzeugung der Europäischen Union in diesem Jahr erstmals geringer ausfallen als der Verbrauch. Einer Nettoproduktion von 7,27 Millionen Tonnen könnte ein Verbrauch von 7,4 Millionen Tonnen gege-überstehen.

Um den nach der BSE-Krise wieder gestiegenen Rindfleischbedarf in der Union zu decken, sind also Importe notwendig. So verwundert es denn auch nicht, dass die Rindfleischeinfuhren der EU in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 8,4 Prozent auf 296.000 Tonnen gestiegen sind. Dabei war Südamerika mit rund 80 Prozent der Einfuhrmenge die wichtigste Lieferregion.

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Mehr Eier aus Frankreich

Exporte legten deutlich zu

Frankreich exportierte in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 374,5 Millionen Schaleneier zum Konsum, das waren 16 Prozent mehr als in der entsprechenden Zeit 2002. Insbesondere die Lieferungen nach Deutschland, dem Hauptabnehmer für französische Eier, stiegen deutlich, und zwar um 29 Prozent auf 144,2 Millionen Stück. Zweitgrößter Empfänger war das Vereinigte Königreich mit 74,5 Millionen Eiern und einem Plus von sechs Prozent.

Trotz der gestiegenen Ausfuhren blieb Frankreich Netto-Importeur. Die Importe an Schaleneiern wuchsen von Januar bis Juni 2003 um neun Prozent auf 538,9 Millionen Stück. Vor allem Spanien lieferte mit 340,2 Millionen Eiern erheblich mehr nach Frankreich, das Plus beträgt immerhin 48 Prozent.

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