Bell Food Group inviste en carne cultivada

Die Bell Food Group beteiligt sich am niederländischen Start-up Mosa Meat, dem weltweit führenden Unternehmen für kultiviertes Rindfleisch. Ziel der anstehenden Entwicklungsperiode ist es, kultiviertes Rindfleisch bis 2021 zur Marktreife zu bringen. Damit entsteht eine Alternative für jene Konsumenten, die aus ethischen Gründen ihren Fleischkonsum hinterfragen, und es ergibt sich eine Möglichkeit, die steigende Nachfrage nach Fleisch auf nachhaltige Art und Weise zu decken.

Die Bell Food Group beteiligt sich mit EUR 2 Millionen an der nächsten Finanzierungsrunde von Mosa Meat. Das Unternehmen mit Sitz im niederländischen Maastricht ist das weltweit führende Unternehmen für kultiviertes Rindfleisch. Mosa Meat hat eine Technologie entwickelt, mit der direkt aus tierischen Zellen kultiviertes Rindfleisch hergestellt werden kann. Co-Gründer und Forschungsleiter des Unternehmens ist Professor Mark Post von der Universität Maastricht, der weltweit als Pionier bei der Herstellung von kultiviertem Fleisch gilt. Für Mark Post ist die Zusammenarbeit mit der Bell Food Group ein weiterer Schritt, um die Zukunft der alternativen Fleischproduktion zu gestalten.

Mit dem Mittelzufluss der Bell Food Group und anderer Investoren sichert sich Mosa Meat die nächste Forschungsperiode bis 2021. Ziel ist es, kultiviertes Rindfleisch bis zu diesem Zeitpunkt zur Marktreife zu entwickeln. Die Bell Food Group unterstützt die Entwicklungs- und Forschungsarbeiten mit ihrer Kompetenz und ihrem Know-how als einer der führenden Hersteller von Fleisch und Charcuterie-Produkten in Europa.

Verschiedenen Studien zur Folge wird der Fleischkonsum in einigen Jahren weltweit deutlich ansteigen. Gemäss Berechnungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird die weltweite Nachfrage nach Fleisch bis 2050 um 70 Prozent ansteigen. Diese Zunahme wird nicht mehr alleine durch die bestehenden Produktionsmethoden nachhaltig gedeckt werden können. Mit dem Engagement bei Mosa Meat will die Bell Food Group langfristig die Entwicklung neuer Produktionsmethoden unterstützen, die eine mögliche Alternative für jene Konsumenten bieten, die aus ethischen Gründen ihren Fleischkonsum hinterfragen.

Das dynamische Marktumfeld in der Schweiz und in Österreich reduziert den EBIT der Bell Food Group im ersten Halbjahr 2018 um rund CHF 10 Millionen gegenüber Vorjahr. Das Resultat auf Stufe EBITDA konnte dank der Akquisition von Hüglihingegenum rund 6 Millionen gesteigert werden.

Im Geschäftsbereich Bell Schweiz erfolgte das Wachstum vor allem bei margenschwächeren Sortimenten und Absatzkanälen und dies führt zu einem Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Im Geschäftsbereich Bell International blieb das Geflügelgeschäft im ersten Halbjahr 2018 aufgrund von höheren Futtermittelpreisen, die nur teilweise und zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden konnten, sowie gestiegenen Personalkosten hinter den Erwartungen zurück. Die Ländergesellschaften in Polen, Frankreich und Ungarn entwickelten sich demgegenüber erfreulich und konnten die Ertragslage im ersten Halbjahr 2018 steigern.

Die eingeschlagenen Restrukturierungsmassnahmen im Geschäftsbereich Bell Deutschland unterstützen den positiven Trend in Bezug auf die Ertragslage.

Im Geschäftsbereich Convenience entwickeln sich beide Unternehmen Hilcona und Eisberg sehr positiv. Die Integration von Hügli ist auf Kurs. Erste Synergieprojekte befinden sich in Umsetzung und werden bis Ende 2018 wirksam.

Um dem Ergebnisrückgang entgegenzuwirken, wurden sowohl in der Schweiz wie in Österreich entsprechende Massnahmen eingeleitet. Weitere Details zum Halbjahresabschluss der Bell Food Group werden im Rahmen der Kommunikation des Halbjahresergebnisses am 16. August 2018 bekanntgegeben.

https://www.bellfoodgroup.com/

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