Österreicher lieben Wurst und Schinken rund um Weihnachten

Gütesiegel-Produkte sind auf dem Vormarsch

Wurst und Schinken feiern zu den Festtagen rund um Weihnachten Umsatzhöhen. Am beliebtesten unter den Arten sind dabei die Brätwürste. Die Extrawurst führt unangefochten das Ranking unter den Wurstsorten an. Die Vorarlberger geben am meisten, die Burgenländer am wenigsten für den Einkauf von Fleischwaren aus. Das AMA-Gütesiegel gewinnt auch in dieser Warengruppe bei Kaufentscheidungen zunehmend an Bedeutung. Mit 1. Dezember 2004 sind nun auch die Schirnhofer-Fleischwaren in die Gütesiegelfamilie aufgenommen worden.

Marktentwicklung Wurst und Schinken

Die Beliebtheit von Wurst und Schinken hat nach einem "Durchhänger" im Jahr 2001 deutlich zugelegt. Wurden im Jahr 2001 in Österreich noch rund 94.000 Tonnen konsumiert, werden es 2004 rund 107.000 Tonnen sein. Die Wertentwicklung hingegen konnte nicht exakt mit der Menge Schritt halten. Trotz gleichbleibender Menge von 2003 auf 2004 sind die erzielten Einnahmen gesunken. Grund dafür sind Preisaktionen großer Handelsketten. Besonders auffällig ist die Tatsache, dass die vermeintliche Sommerkost Wurst & Schinken im dritten Trimester (September bis Dezember) der letzten Jahre die größten Verzehrmengen aufweist. Der Grund dafür ist einfach: Wurst und Schinken sind Convenience-Produkte, rasch arrangiert und bieten gerade rund um die meist arbeitsreichen Feiertage in der Küche eine zeitsparende Variante der Verköstigung.

Die beliebtesten WurstARTEN

Mit Abstand die beliebtesten sind die Brätwürste (z.B Pariser, Extrawurst, Leberkäse etc.). 22% der Konsumenten entscheiden sich für diese Wurst. Würstel (z.B. Bratwurst, Weisswurst, Debreziner, Frankfurter, Krainer etc.) stehen im Ranking mit 15% an zweiter Stelle, gefolgt von Kochschinken (12%), Dauerrohwurst und Aufschnitt mit je 10%. Von den Konsumgruppen sind Speck bzw. Rohschinken (5%) und Putenprodukte (4%) die kleinsten Umsatzbringer.

Die Extrawurst ist Sieger unter den WurstSORTEN

Die Österreicher verspeisten im Vorjahr rund 8.800 Tonnen Extrawurst, die damit unverändert der "Renner" unter den Wurstsorten bleibt. Im Verhältnis dazu fast abgeschlagen auf dem zweiten Platz liegt mit rund 6.500 Tonnen Verzehrmenge die Frankfurter, gefolgt vom Leberkäse mit rund 6.400 Tonnen Verbrauch.

Vorarlberger geben am meisten für Wurst & Schinken aus

Gemessen an den Pro-Kopf-Ausgaben für Wurst und Schinken können sich die Vorarlberger als Wursttiger bezeichnen. Immerhin gibt ein Bewohner im Ländle durchschnittlich 148 EURO im Jahr für diese Warengruppe aus. Die Oberösterreicher folgen mit 140 EURO Pro-Kopf-Konsum, die Tiroler wenden 135 EURO auf. Weit abgeschlagen sind die Burgenländer mit 110 EURO für Wurst und Schinken pro Kopf und Jahr zu finden.

Frische ist das höchste Qualitätskriterium für Wurst

Aus einer RollAMA Motivanalyse geht hervor, dass 89% der Konsumenten auf besondere Frische der Ware achten. Natürlicher Geschmack (85%) und schönes, appetitliches Aussehen (84%) sind den Käufern ebenso besonders wichtige Anforderungen an die Qualität. Auch die Kennzeichnung der Ware mit einem offiziellen Gütezeichen ist den Konsumenten zunehmend wichtiger. Rangierte dieses Kriterium bei Wurst im Jahr 2000 noch auf Platz zwölf, wurde es 2003 bereits auf Platz neun vorgereiht.

Zuwachs in der AMA-Gütesiegelfamilie

Nach bekannten Firmen wie z.B. Hütthaler, Neuburger und Reiter erhielt nunmehr mit
1. Dezember 2004 auch die Firma Schirnhofer das AMA-Gütesiegel für Kalbspariser, Spargelschinken, Zigeunerkarrèe & Co verliehen. Einzigartig dabei ist, dass Schirnhofer damit den Großteil seines vielfältigen Sortiments mit dem AMA-Gütesiegel kennzeichnen darf.

"Basis für die Verleihung des rot-weiß-roten AMA-Gütesiegels im Wurst- und Fleischwarenbereich ist, dass die Fleischerzeugnisse dem strengen österreichischen Lebensmittelkodex in höheren Qualitätsstufen entsprechen müssen. Der österreichische Lebensmittelkodex ist eine Art Sachverständigenexpertise zur Herstellung qualitativ hochwertiger, unverfälschter Lebensmittel. Weiters haben die Verarbeitungsbetriebe ein überdurchschnittlich hohes Hygieneniveau zu erfüllen und die verwendeten Zutaten, wie z.B. Fleisch und Speck, müssen aus nachvollziehbarer österreichischer Herkunft sein. Österreichische Herkunft bedeutet, dass die Tiere, von denen das Fleisch bzw. der Speck stammt, in Österreich geboren, aufgezogen und geschlachtet worden sind. Die Einhaltung der Bestimmungen wird regelmäßig durch Laboranalysen und Vorortkontrollen überprüft", betont DI Martin GRESSL, Leiter der Abteilung Qualitäts-Management in der AMA Marketing.

"Zu den Festtagen und ganz besonders zu Weihnachten schauen die Konsumenten mehr und lieber auf Qualität. Das gilt ganz besonders auch bei Lebensmitteln. Wurst und Schinken sind eine beliebte Abwechslung während der Feiertage. Die vermeintliche Sommerkost erfreut sich deshalb ganz besonders in der Zeit zwischen Vanillekipferln und Weihnachtspunsch besonderer Beliebtheit. Wie Umfragen bestätigen, wird dabei das AMA-Gütesiegel als Kaufentscheidung immer wichtiger", freut sich Dr. Stephan MIKINOVIC, Geschäftsführer der AMA Marketing.

Quelle: Wien [ ama ]

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