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Ernährung & Gewicht

Veggie-Trend ist rückläufig

"Die Begeisterung für vegane und vegetarische Ernährung hat in Deutschland in den vergangenen Monaten einen spürbaren Dämpfer bekommen. Nach aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung ist der boomende Markt für Fleischersatzprodukte seit dem Sommer auf Schrumpfkurs."..

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Fleischabfall? Keiner will mehr Innereien

Nieren, Herz, Leber, sogar Lunge, Schlund, sogar Panzen vom Rind wurden mal regelmäßig gegessen, diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Sicherlich war dies noch mit den Hungerzeiten verbunden, wo der Mensch darauf angewiesen war, alle vom Tier stammenden Organe und Teile sinnvoll zu verwerten. Heute ist dies anders - Zeiten haben sich geändert...

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Ignorieren Veganer die Evolution?

In der gesamten Entwicklung des Homosapiens wurde viel Fleisch verzehrt. Unzählige Tiere: Wildschweine (woraus später Hauschwein entstand) und anderes Getier musste dran glauben. Der größte Teil unserer Ur-Vorfahren hat sich das essenzielle Protein über das Fleisch besorgt. Ignorieren Veganer und Vegetarierer also unserer Evolution, indem sie sämtliche Tierprodukte ablehnen? Sind Veganer gar gegen unsere Evolution?...

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Endlich rehabilitiert: gesättigte Fette sind unschädlich!

Bis heute empfiehlt die DGE allen Bundesbürgern über 2 Jahre weniger Fett, vor allem weniger gesättigte Fette (und dafür reichlich Kohlenhydrate) zu essen, um gesund zu bleiben und sich insbesondere vor Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Zuletzt hat sie diesen Ratschlag im vergangenen November in ihren aktualisierten “10 Regeln” erneuert – obwohl schon damals klar war, dass er überholt und im Grunde falsch ist. Die Aufforderung, weniger (gesättigte) Fette zu essen und sie womöglich durch Kohlenhydrate zu ersetzen  widerspricht den wissenschaftlichen Erkenntnissen  - darauf  habe ich in meinen Büchern, Vorträgen und Artikeln  immer wieder hingewiesen.

Erfreulicherweise melden sich nun immer mehr Wissenschaftler zu Wort, wie z.B. vergangenes Jahr  Malhotra im British Journal of Medicine und jetzt ganz aktuell Di Nicolantonio in openheart und Chowdhury in den Annals of Internal Medicine. Sie alle kommen (unter anderem) zu dem Schluss, dass die Empfehlungen in Sachen gesättigte Fette dringend überarbeitet werden müssen, weil sie die Öffentlichkeit falsch informieren und die Gesundheit sogar schädigen können. Exemplarisch seien einige der wichtigsten Argumente aus der DiNicolantonio-Arbeit angeführt:

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Vegetarier: Mehr Krankheiten und weniger Lebensqualität als Viel-Fleischesser

Ausgewogene Mischkost bringt höchste Lebensqualität - Erstmalig Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit in Österreich untersucht

Eine repräsentative IFES Studie besagt, dass aktuell rund 10% der ÖsterreicherInnen angeben, vegetarisch bzw. vegan zu leben. Damit hat sich ein großer Markt für spezielle Lebensmittelprodukte entwickelt. Eine Studie des Institutes für Sozialmedizin und Epidemiologie der Med Uni Graz, koordiniert von Univ.-Ass.in Mag.a Nathalie Burkert, hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Form der Ernährung unsere Gesundheit und Lebensqualität beeinflusst. Überraschendes Ergebnis ist dabei u.a. das subjektiv schlechtere Gesundheitsempfinden bzw. eine generell niedrigere Bereitschaft zur Gesundheitsvorsorge von VegetarierInnen gegenüber Personen, die sich von Mischkost ernähren. Gesund mit reiner Pflanzenkost?

Abhängig vom Grad der Bildung geben 17% der unter 40-jährigen ÖsterreicherInnen an, vegetarisch bzw. vegan zu leben. Statistisch gesehen befindet sich in 15% der österreichischen Haushalte jemand, der sich rein pflanzlich bzw. vegetarisch ernährt. Eine aktuelle Studie an der Med Uni Graz, koordiniert von Univ.-Ass.in Mag.a Nathalie Burkert, zeigt jedoch, dass sich rein vegetarisch ernährende Menschen ein subjektiv schlechteres Gesundheitsempfinden haben und daher häufiger medizinische Dienstleistungen beanspruchen. Dies bedingt insgesamt gesehen eine niedrigere Lebensqualität als es bei jenen der Fall ist, die sich von einer ausgewogenen Mischkost ernähren. „Für Österreich liegen aktuell keine relevanten Daten zum Zusammenhang diverser Ernährungsformen und Gesundheit vor. Dieser Zusammenhang wurde in unserer Studie erstmals untersucht“, berichtet Nathalie Burkert.

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Grünes Licht für low-carb Therapie bei Adipositas

Überarbeitete Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ der DAG lässt Therapeuten zukünftig die Wahl

Bislang galt eine fettreduzierte, kohlenhydratbetonte Ernährung als Goldstandard für die Behandlung von Übergewicht. Dies soll sich nun ändern, wie der seit Juni 2013 vorliegende Entwurf der überarbeiteten Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ verheißt. Die unter der Federführung der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) e.V. aktualisierten Richtlinien revidieren demnach erstmals die seit Jahrzehnten bestehenden Vorurteile gegenüber Nahrungsfetten. Wenn auch die tierischen Fette weiterhin als ausnahmslos problematisch gelten, wird der bisherige Grundsatz „fett macht fett“ entkräftet. Während die bisherige Leitlinie lediglich empfiehlt, kalorienarm zu essen und die Fettaufnahme zu beschränken, gibt der aktuelle Entwurf praktische Tipps für den Alltag. Diese gehen auch auf die Fettqualität ein und unterscheiden zwischen günstigen sowie ungünstigen fettreichen Lebensmitteln.

Für viele Ernährungsberater verspricht der Entwurf zudem eine kleine Revolution. Nachdem zahlreiche Studien die Effektivität kohlenhydratarmer Diäten bestätigten, wird die Ernährungsform nun erstmals in einer Leitlinie gewürdigt. Die Entscheidung, ob der Weg zum Idealgewicht fettarm oder low-carb sein soll, liegt fortan im Ermessen des Therapeuten. So kann sich die Behandlungsstrategie zukünftig individueller am Risikoprofil des Patienten orientieren. Daneben gehören die Bewegungs- und Verhaltenstherapie weiterhin zum Basisprogramm. Die Adipositaschirurgie bleibt nach wie vor die letzte Option zur Gewichtsabnahme.

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Ernährungsunsinn des Monats - Frühstücksforschung aus Harvard

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Ende Juli war es in fast allen Medien zu lesen: Wer das Frühstück weglässt, der schadet seinem Herz! Denn eine Studie der Harvard School of Public Health, die im renommierten Medizinjournal Circulation publiziert wurde 1, habe ergeben: Männer, die nicht frühstücken, haben ein um 27% erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder am Herztod zu sterben.

„Diese Beobachtungsstudie ist ein klassisches Beispiel für den Kardinalsfehler der Ernährungsforschung: Korrelationen werden zu Kausalitäten umgedeutet - also prinzipiell nichtssagende statistische Zusammenhänge werden als Ursache-Wirkungs-Beweis verbreitet“, erklärt Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.) – doch bewiesen ist nichts, denn selbst wenn die Zahlen stimmen würden: Ob das Nichtfrühstücken für das erhöhte Herzinfarkt-Risiko ursächlich verantwortlich ist oder typische, aber nicht erfasste Ursachen wie Schichtarbeit oder Stress – niemand weiß es!

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Erbrechen, Durchfall und Kälteschmerz nach Fischverzehr

Erster Ausbruch von Ciguatoxin-Vergiftungen nach Fischgenuss in Deutschland analytisch aufgeklärt

Es beginnt in der Regel mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei den meisten Betroffenen kommen etwas später äußerst unangenehme Missempfindungen wie Brennen, Kribbeln und Schmerzen beim Kontakt mit Kälte hinzu, die wochen- oder sogar monatelang andauern können. Treten derartige Symptome nach dem Genuss einer Fischmahlzeit auf, dann liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ciguatera vor, eine Vergiftung mit Ciguatoxinen.

Vierzehn Fälle solcher Vergiftungen nach dem Verzehr von Red Snapper-Filets wurden dem Nationalen Referenzlabor für Marine Biotoxine und der Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) von amtlichen Überwachungslaboren, vom Giftinformationszentrum Nord und anderen Gesundheits- und Veterinärbehörden Ende 20 12 gemeldet.

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Dem Mangel an Vitamin B12 und Folat auf der Spur

Vitamine sind für uns von essentieller Bedeutung. Ein Mangel kann ernste Folgen mit sich bringen: Bei älteren Menschen steigt etwa das Risiko, an Demenz zu erkranken, wenn sie nicht genug Vitamin B12 zu sich nehmen. Bei Schwangeren kann ein Zuwenig an Folsäure, die auch zu den B-Vitaminen zählt und als Folat im Körper ihre Wirkung entfaltet, zu Komplikationen führen. Welche Rolle diese B-Vitamine in unserem Körper spielen, untersuchen Wissenschaftler der Saar-Uniklinik um Professorin Rima Obeid und Susanne Kirsch-Dahmen vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. Zusammen mit anderen Forschern diskutieren sie auf einem Symposium am 12. April in Homburg über deren Bedeutung.

Vitamin B12 ist an vielen wichtigen Prozessen in unserem Körper, wie der Zellteilung oder der Blutbildung, beteiligt. Steht Vitamin B12 nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, kann es auf Grund dessen zu Folatmangel und zu dauerhaften gesundheitlichen Problemen kommen. „Gerade ältere Menschen und Vegetarier nehmen oft nicht genug Vitamin B12 über die Nahrung zu sich“, weiß Professorin Rima Obeid vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin am Uniklinikum in Homburg. „So erhöht sich zum Beispiel bei Älteren das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden oder an Demenz zu erkranken, deutlich.“ Die Wissenschaftler des Universitätsklinikums untersuchen in ihren Studien unter anderem diagnostische Marker, um Mangelerscheinungen aufzuklären, zu behandeln oder ihnen sinnvoll vorzubeugen. „Oft reicht es nicht aus, einfach nur auf eine gesunde Ernährung zu achten, sondern man muss auch Nährungsergänzungsmittel einnehmen“, berichtet die Wissenschaftlerin.

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Ist Low-Carb gefährlich?

Eine Richtigstellung von Ulrike Gonder

Noch einmal, weil diese Sache immer wieder aufgekocht wird: “Diäten: Low-Carb erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten”, so die  Meldung am 27.6.2012 auf Spiegel online und in anderen Nachrichtendiensten. Das wird viele Menschen verunsichern, die mit Hilfe einer kohlenhydratreduzierten Kost erfolgreich abgenommen oder ihre Risikofaktoren für eben jene Herz- und Gefäßerkrankungen verringert haben. Hintergrund für die Meldungen ist eine schwedische Studie, die bei knapp 40.000 Frauen ein um 5 % erhöhtes relatives Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gefunden haben will, wenn wenig Kohlenhydrate und dafür viel Eiweiß auf dem Speiseplan standen (Lagiou, P et al.: British Medical Journal 2012;344 doi: 10.1136/bmj.e4026). Mein Senf dazu

Es handelt sich bei der Schwedinnenstudie um eine Beobachtungsstudie, bei der die Ernährung ein einziges Mal erhoben und in einen fragwürdigen Kohlenhydrat-Eiweiß-Score umgerechnet wurde. Die Fettzufuhr fand seltsamerweise keine Berücksichtigung, was den Score ebenfalls suspekt macht. Denn neben Kohlenhydraten und Eiweiß spielen die Fette ja auch eine wesentliche Rolle für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Zudem wird bei vernünftigen kohlenhydratreduzierten Kostformen empfohlen, einen Teil der Kohlenhydrate durch Eiweiß UND Fett zu ersetzen, nicht zuletzt, weil zu viel MAGERES Eiweiß (Stichwort “rabbit starvation”) Probleme verursachen kann.

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