Kaufland setzt erneut auf Plastikreduktion

Seit drei Monaten bietet Kaufland als erster Lebensmittelhändler sein Hackfleisch aus der Selbstbedienung in einer nachhaltig plastikreduzierten Verpackung an – zunächst in 30 Filialen im Süden Deutschlands. Um dem Ziel, Plastik einzusparen, weiter nachzukommen, erweitert der Lebensmittelhändler nun das Angebot und bringt die nachhaltige Verpackung in alle Kaufland-Filialen in Bayern und Baden-Württemberg.

„Wir wollen keine Möglichkeit versäumen, Plastikmüll zu reduzieren“, sagt Robert Pudelko, Leiter CSR Einkauf Deutschland. „Uns ist bewusst, dass der Kunde sich erst langsam an die neue nachhaltige Verpackung gewöhnen muss und deshalb auch zu Alternativen greift. Qualität und Preis haben sich nicht verändert, Kaufland setzt daher ganz im Sinne des Umweltschutzes auf diese Innovation. Wir möchten den Kunden in jedem Fall eine einfache Möglichkeit geben, Kunststoff beim täglichen Einkauf zu vermeiden. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, in noch mehr Filialen das Fleisch in der plastikreduzierten Verpackung anzubieten.“

Über die Verpackung
Statt einer Plastikschale wird beim Hackfleisch ein Karton verwendet, der nur mit einer dünnen Plastikfolie ausgekleidet ist. Durch das Trennen von Karton und Folie können die einzelnen Wertstoffe der Verpackung separat recycelt werden. Der Kunde erkennt an einem Hinweis auf der Verpackung, wie die Bestandteile getrennt werden müssen, um sie optimal zu recyceln. Kaufland setzt mit der innovativen Verpackung für Hackfleisch, die mit 70 Prozent weniger Kunststoff auskommt, neue Maßstäbe im Bereich Fleisch aus Selbstbedienung.

Um Plastik einzusparen, arbeitet Kaufland zusammen mit Experten fortlaufend an der Entwicklung neuer und der Optimierung bestehender Verpackungen. Die neue Hackfleischverpackung zeichnet sich durch einen deutlich geringeren Plastikanteil aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Karton zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, die durch FSC kontrolliert und zertifiziert sind. Zusätzlich setzt Kaufland bei den eingesetzten Plastikfolien, die zum Auskleiden des Kartons und für den Deckel benötigt werden, auf Recyclingfähigkeit.

Weitere Optimierungen
Das Thema Plastikvermeidung ist Kaufland ein äußerst wichtiges Anliegen. Bis 2025 reduziert das Unternehmen seinen eigenen Kunststoffverbrauch um mindestens 20 Prozent. Besonders im Blickpunkt des Unternehmens liegen die Eigenmarken. „Kaufland recycelt altes Material, um neues zu gewinnen“, erklärt Pudelko. „Das wiedergewonnene PET-Granulat verwenden wir für die Herstellung von Verpackungsmaterial von Eigenmarkenprodukten. Beispielsweise besteht die Flasche des bevola-Kräuterbades zu 100 Prozent aus recyceltem Material.“ Auch die Verpackungen des K-Classic-Sonnenblumenöls sowie des K-Bio-Eistees werden aus recyceltem Plastik hergestellt. Ein „Bewusster verpackt”-Logo auf der Verpackung informiert über Plastikreduktionsmaßnahmen.

Zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe
Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic- die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

1. REduce - Vermeidung
Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.
2. REdesign - Design
Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.
3. REcycle - Recycling
Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.
4. REmove - Beseitigung
Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.
5. REsearch - Innovation und Aufklärung
Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.

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Über Kaufland
Kaufland übernimmt Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. In den Zielen und Prozessen bei Kaufland ist das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit (CSR) tief verankert. Die Initiative "Machen macht den Unterschied" spiegelt die Haltung und die Identität von Kaufland wider. Dies drückt sich auch in den verschiedenen CSR-Maßnahmen und Aktivitäten aus. Kaufland fordert innerhalb der Themenfelder Heimat, Ernährung, Tierwohl, Klima, Natur, Lieferkette und Mitarbeiter zum Mitmachen auf, denn nur durchs Mitmachen kann die Welt ein Stückchen besser werden.
Kaufland betreibt bundesweit rund 670 Filialen und beschäftigt rund 74.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln und alles für den täglichen Bedarf. Dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.
Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Mehr Informationen zu Kaufland unter www.kaufland.de