Westfleisch: Hamm wird zum Monobetrieb Schwein

Der namhafte Fleischvermarkter Westfleisch mit Hauptsitz in Münster verlagert zum 30.Juni 2020 die Schlachtung und Zerlegung von Großvieh und Kälbern von seinem Fleischcenter Hamm zum Rindfleisch-Standorttandem Lübbecke-Bakum. In Hamm werden ab 1. Juli dann ausschließlich Schweine geschlachtet und zerlegt. „Der Investitionsbedarf für die Unterhaltung und ständige Modernisierung einer Schlachtlinie ist in den vergangenen Jahren aufgrund der gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Technik, Qualität und Hygiene enorm gewachsen“, erklärt Carsten Schruck, geschäftsführender Vorstand der Westfleisch SCE. Das Credo „Jeder Standort muss alles können“ aus früheren Jahren sei daher aus wirtschaftlicher Sicht heute nicht mehr vertretbar. Im Rahmen des Strukturprojekts „Westfleisch 2025“ wird Hamm nun als letztes Fleischcenter der Westfleisch-Gruppezum Monobetrieb umgerüstet. „Export-Zulassungen vor allem in Richtung Asien werden heute nur noch Monobetrieben erteilt“, sagt Schruck. „Der in den vergangenen Monaten entstandene Wegfall von rund einem Viertel des Weltschweinebestandes in Asien wird unsinden kommenden Jahren wichtige zusätzliche Absatzmärkte bieten. Für diese Welle müssen wir uns jetzt wappnen – gerade auch in Hamm. “Die Fleischcenter in Lübbeckeund Bakumwaren in den vergangenen Jahren mit kräftigen Investitionen zu einem von Handelskunden geschätzten Rindfleisch-Kompetenz-Tandem ausgebaut worden. Dort könnendie hinzukommenden Volumina im Regelbetrieb im Rahmen der genehmigten Schlachtkapazitäten aufgenommen und verarbeitet werden.

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