Grünes Licht für Wiederaufnahme des Betriebs in Sögel

Grünes Licht für den Weiterbetrieb des Standorts Weidemark in Sögel: Nach intensiven und guten Gesprächen mit dem Landkreis Emsland hat die Behörde am Sonntag das eingereichte Hygienekonzept abgenommen und akzeptiert. Damit kann die Arbeit am Standort am Montag wieder aufgenommen werden.

„Das uns vorgelegte Konzept zur Wiederöffnung des Betriebs ist aus infektiologischer Sicht tragfähig. Insofern kann die Arbeit unter den veränderten Rahmenbedingungen wieder anlaufen, wenn auch in eingeschränktem Maße“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Kernidee des Konzepts ist die Arbeitsquarantäne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Zerlegung, Verpackung, Kommissionierung und Versand. „Vorerst dürfen sich diese Mitarbeiter nur zwischen Wohnort und Arbeitsort bewegen“, erläutert Weidemark-Geschäftsführer Christopher Rengstorf.

Am Montag startete der Betrieb in den Bereichen der Verwaltung, Technik und Schlachtung. Die Kernbereiche der Produktion folgen am heutigen Dienstag mit verringerter Mitarbeiterzahl. So wird im Bereich der Zerlegung beispielsweise mit nur rund einem Drittel der üblichen Kräfte gearbeitet. Die eh schon hohe Testdichte der Angestellten bleibt bestehen. So werden die Mitarbeiter in Arbeitsquarantäne vorerst weiter täglich getestet, sowohl mit dem PCR-Test als auch dem Antigentest, bei dem schon nach 15 Minuten das Ergebnis feststeht. Nur wenn dieser negativ ausfällt, darf der Mitarbeiter die Produktion betreten. „Wir sind überzeugt, dass mit den vereinbarten Maßnahmen aus infektiologischer Sicht dieser zügige Neustart erfolgen kann“, erläutert Johanna Sievering, Leiterin des Gesundheitsamts des Kreises.

Zuletzt war die Zahl der positiven Tests in der Belegschaft bei Weidemark  deutlich zurückgegangen. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag lagen die positiven Befunde im niedrigen einstelligen Bereich. Dieser Trend soll mit dem neuen Konzept nun fortgesetzt werden. „Wir bedanken uns beim Kreis für die konstruktiven Gespräche in den vergangenen Tagen. Wir sind froh, dass wir diese Lösung gefunden haben“, unterstreicht Christopher Rengstorf.

Quelle: https://toennies.de