Initiative Tierwohl bei Verbrauchern sehr beliebt

Die deutschen Verbraucher sind vom Konzept der Initiative Tierwohl (ITW) überzeugt. 69 Prozent haben schon einmal von ihr gehört, und 94 Prozent finden das Konzept gut oder sehr gut. Auch die Haltungsform-Kennzeichnung überzeugt die Verbraucher. 78 Prozent sind der Auffassung, die Kennzeichnung führe langfristig dazu, dass Tierwohl beim Einkaufen stärker berücksichtigt werde. 87 Prozent finden sie gut oder sehr gut. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des forsa Instituts, die unlängst im Auftrag der ITW durchgeführt wurde.
„Dass die Zufriedenheit der Verbraucher mit der Initiative Tierwohl beständig über 90 Prozent liegt und jetzt sogar noch einmal auf 94 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist, ist eine großartige Bestätigung für all die gemeinsamen Anstrengungen der in der ITW engagierten Beteiligten aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Handel und Gastronomie“, erklärt Robert Römer, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl.

Bedeutung der Haltungsform-Kennzeichnung wächst
Auch die Haltungsform-Kennzeichnung gewinnt seit dem Start im April 2019 stetig an Bedeutung. Die Wahrnehmung des Siegels auf der Verpackung von Fleischwaren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Während 2019 noch 31 Prozent der Befragten das Siegel erkannten, sind es 2021 bereits 57 Prozent. Damit ist das Haltungsform-Siegel inzwischen bekannter als das EU-Biosiegel, das 52 Prozent der Befragten auf der Verpackung wahrgenommen haben.

„Das Haltungsform-Siegel ist und bleibt eine unerlässliche Kennzeichnung, um Verbrauchern zu ermöglichen, Tierwohl bei ihrer schnellen Kaufentscheidung im Markt zu berücksichtigen“, erläutert Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. „Die Ergebnisse der Umfrage bekräftigen uns darin, die Kennzeichnung der Haltungsform auch zukünftig weiter auszubauen. Daher ist die geplante Ausweitung des Siegels auf Milch und Milchprodukten ab 2022 ein weiterer wichtiger Schritt“

Verbraucher finden die Haltungsform-Kennzeichen inzwischen deutschlandweit auf Verpackungen bei ALDI Nord, ALDI SÜD, Bünting Gruppe, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto Marken-Discount, PENNY und REWE. Die teilnehmenden Händler kennzeichnen derzeit durchschnittlich um die 90 Prozent der betreffenden Gesamtware von Schwein, Hähnchen, Pute und Rind mit der Haltungsform-Kennzeichnung.

Über die forsa-Befragung
Im Auftrag der Initiative Tierwohl GmbH hat forsa Politik- und Sozialforschung GmbH wiederholt eine Befragung zur Haltung von Nutztieren in Deutschland und zu Tierwohl-Siegeln durchgeführt. Im Rahmen der aktuellen Untersuchung wurden insgesamt 1.000 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 19. bis 30. Juli 2021 mithilfe des Befragungspanels forsa.omninet durchgeführt. Die Untersuchungsbefunde werden im nachfolgenden Ergebnisbericht vorgestellt. Die ermittelten Ergebnisse können mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 3 Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland übertragen werden.

Über die Initiative Tierwohl
Mit der im Jahr 2015 gestarteten Initiative Tierwohl (ITW) bekennen sich die Partner aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Lebensmittelhandel und Gastronomie zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für Tierhaltung, Tiergesundheit und Tierschutz in der Nutztierhaltung. Die Initiative Tierwohl unterstützt Landwirte dabei, über die gesetzlichen Standards hinausgehende Maßnahmen zum Wohl ihrer Nutztiere umzusetzen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird durch die Initiative Tierwohl flächendeckend kontrolliert. Das Produktsiegel der Initiative Tierwohl kennzeichnet ausschließlich Produkte, die von Tieren aus teilnehmenden Betrieben der Initiative Tierwohl stammen. Die Initiative Tierwohl etabliert Schritt für Schritt mehr Tierwohl auf breiter Ebene und wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt.

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www.initiative-tierwohl.de