Verzehrsgewohnheiten in den Niederlanden ändern sich langsam

Gut 80 Prozent der Niederländer erwarten, dass sich die Verzehrsgewohnheiten in den kommenden 25 Jahren verändern werden. Dies hat eine repräsentative Umfrage eines Marktforschungsunternehmens ergeben. 70 Prozent der Befragten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren rechnen damit, dass der Konsum sich auf Convenience-Mahlzeiten und ausländische Produkte konzentrieren wird. 52 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Zubereitungsweise der Mahlzeiten ändern wird; demnach dürfte die Mikrowelle an Bedeutung gewinnen. 21 Prozent gehen davon aus, dass zunehmend auch die Männer kochen und sich Lebenspartner beim Kochen immer mehr abwechseln werden.

Allerdings haben sich die niederländischen Verbrauchertrends seit 1999 kaum verändert. In den Haushalten bestimmen zurzeit vorwiegend, nämlich zu 80 Prozent, und zunehmend die Frauen, was auf der Speisekarte steht. Deshalb seien Frauen auch mittelfristig eine wichtige Zielgruppe für Werbeaktionen der Lebensmittelunternehmen. In zwei Dritteln der Haushalte kommen mehrmals pro Woche Kartoffeln, Gemüse und Fleisch auf den Tisch. Allerdings verliert die gekochte Kartoffel als immer noch wichtigster Bestandteil der Mahlzeit an Boden zugunsten von Nudeln und Reis. Geringe Zuwächse sind auch bei italienischen Gerichten zu verzeichnen. Kinder und Erwachsene nennen Brechbohnen, Blumenkohl und Salat als Lieblingsgemüse; Rosenkohl mögen die wenigsten.

Quelle: Bonn [ zmp ]

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