Quarkgenuss am liebsten pur

Fruchtzusätze verlieren an Bedeutung

Der Quarkverbrauch in deutschen Privathaushalten hat sich in den zurückliegenden Jahren wenig geändert, wohl aber die Vorlieben für bestimmte Angebotsformen. Von den 362.000 (Vorjahr: 361.000) Tonnen Quark, die 2003 im Einkaufskorb der Konsumenten landeten, entfielen 221.000 Tonnen auf Naturquark, über fünf Prozent mehr als vor zwei Jahren. Demgegenüber sanken die Einkaufsmengen bei Fruchtquark von 120.000 Tonnen im Jahr 2001 um gut vier Prozent auf 115.000 Tonnen im Jahr 2003.

Bezogen auf die Einkaufsmengen im gesamten Quarksortiment erhöhte sich der Anteil von Naturquark in den Jahren 2001 bis 2003 von 57,5 Prozent auf 61,1 Prozent, während der Anteil von Fruchtquark von 32,9 Prozent auf 31,8 sank. Das Interesse an pikant zubereitetem Quark ist ebenfalls rückläufig. Die Einkaufsmengen deutscher Privathaushalte sanken von 2001 bis 2003 von 29.000 Tonnen auf 19.000 Tonnen, der Anteil am Gesamtangebot ermäßigte sich von 8,0 Prozent auf 5,3 Prozent, so die Marktforschungsdaten von ZMP und CMA auf Basis des GfK-Haushaltspanels.

Quelle: Bonn [ zmp ]

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