Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks findet 21.400 Unterstützer

Die von der Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks initiierte Online-Petition ist am Silvestertag abgeschlossen worden. Insgesamt hat die Aktion rund 21.400 Unterstützer gefunden. Damit kann den politischen Forderungen des Fleischerhandwerks zusätzlicher Nachdruck verliehen werden.Hauptforderung der Petition war eine faire Behandlung des Fleischerhandwerks gegenüber industriellen Strukturen. Anhand konkreter Beispiele wurde verdeutlicht, dass das Handwerk in bestimmten Bereichen durch gesetzliche Vorgaben benachteiligt wird. Das muss geändert werden. Anliegen war also nicht, eine Bevorzugung zu bewirken, sondern Nachteile abzubauen. Die Aktion lief knapp fünf Monate. Zahlreiche Unternehmen des Fleischerhandwerks haben bei Kunden, Bekannten und natürlich auch im direkten Umfeld des Unternehmens für die Aktion geworben und eine große Zahl von Unterschriften gesammelt. Diesen besonders aktiven Unterstützern gilt der besondere Dank der Nationalmannschaft. Es zeigt sich, dass noch deutlich mehr möglich gewesen wäre, wenn noch mehr Handwerksbetriebe in ähnlicher Weise aktiv geworden wären.
Dennoch wird das Ergebnis sowohl von der Nationalmannschaft als auch von der Spitze des Deutschen Fleischer-Verbands als ausgesprochen positiv bewertet. Die Petition ist die erste dieser Art, die im Bereich des Fleischerhandwerks angestoßen wurde. Vor diesem Hintergrund ist vor allem der große Zuspruch von Kunden ein beachtliches Ergebnis.
„Die Unterstützung von mehr als 21.000 Menschen für unsere Anliegen wird uns ordentlich Rückenwind geben, wenn wir in den kommenden Monaten mit Politikern sprechen“, betone DFV-Präsident Herbert Dohrmann.
 
Beispielhafte Kommentare von Unterstützern der Petition:
„Der Gedanke dieser Petition lässt sich auf sehr viele Bereiche umlegen. Hier wird endlich mal ein Schritt dazu getan.“
„Das lokale Fleischerhandwerk ist wichtig und soll bleiben.“
„Gesunde und hochwertige Nahrungsmittel sind wichtig!“
„Ich möchte, dass auch mein Kind in Zukunft noch ein ehrliches Handwerksprodukt kaufen kann.“
„Diese Petition ist beispielhaft für regionale Gewerke! Es gibt viele Hindernisse für kleine Hersteller und Händler. Wir brauchen Vertrauen und Wissen, nicht Verbote und überzogene Anforderungen!“
„Billiges Fleisch geht nicht. Qualität ist wichtig und kostet halt.“
„Weil ich seit über 30 Jahren zu meinem Metzger vor Ort gehen kann und das auch so bleiben soll.“

„Regionalität ist heute wichtiger denn je. Deshalb versuchen wir sie auch so oft wie möglich zu leben – beim Fleischkauf, bei der Milch, bei Eiern, beim Honig und vielem mehr.“

„Ich bin Vegetarier :-) und auf einem kleineren Landwirtschaftsbetrieb mit Tierhaltung groß geworden. Ich weiß, wie schwer es gerade den „Kleinen“ gemacht wird. … Deshalb bin ich grundsätzlich für … Vielfalt durch viele Kleine und nicht Monokultur durch wenige Große. Und für respektvollen Umgang mit Nahrungsmitteln, mit der Natur, mit allen Tieren und Menschen. Und auch dafür steht in meinen Augen diese Petition. Jeder darf Fleisch essen, der das möchte. Aber bitte mit der nötigen Wertschätzung und nicht vom Discounter aus einer riesigen Fleischfabrik.“
„Ich arbeite als amtliche Tierärztin sowohl auf einem großen Schlachthof als auch in einem mittelständischen Betrieb. Ich sehe tagtäglich, wo welche Werte liegen.“

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