Marketing

2°-Studie: Klimafreundlicher Konsum kann größeren Beitrag zu Klimaschutz leisten

Klimafreundliches Verbraucherverhalten kann zu einer weiteren Säule des Klimaschutzes werden und bietet Unternehmen erhebliche Marktchancen. Bisher wird dieses Potential allerdings kaum genutzt. Dies zeigen die Ergebnisse der 2°-Studie "Klimaschutz für Alle!", die im Auftrag der Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" vom Marktforschungsunternehmen GfK und der Beratungsgesellschaft Response erstellt wurde. Demnach wünschen sich die Verbraucher bessere Orientierungshilfen durch klare Kennzeichnungen und ein größeres Angebot an klimafreundlichen Produkten. Konsumverzicht, die Einschränkung der Produktvielfalt oder spürbare Preisaufschläge für den Klimaschutz werden dagegen von Verbrauchern abgelehnt.

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Deutschland unzufrieden mit Kantinenessen

Repräsentative Forsa-Umfrage in HEALTHY LIVING: Besonders junge Menschen bringen sich Lunchpakete von zu Hause mit

Noch nicht einmal jeder fünfte Berufstätige, der mittags zum Essen in eine Kantine oder einen Imbiss geht, ist mit dem Angebot zufrieden. Die Deutschen klagen vor allem über zu viel Fett (37%), Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe (36%) sowie mangelnde Frische (27%). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage (1003 Befragte), die das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING gemeinsam mit der DAK in Auftrag gegeben hat (Ausgabe 03/2009 jetzt im Handel).

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Studie: Maschinenbau hat die meisten Service-Innovatoren

Industrie sollte stärker auf Dienstleistungen setzen

In den aktuell unsicheren Zeiten fällt es vielen Unternehmen schwer, sich über Kernprodukte von der Konkurrenz abzuheben. Dienstleistungen werden daher immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland hält es der Ex-Sony-Chef Nobuyuki Idei für wenig ratsam, wenn sich die japanische Industrie darauf konzentriert, Autos und Fernseher selbst zu produzieren. Vielmehr müssten die Hersteller ihre Produkte mit anderen Dienstleistungen mischen, um aus der Masse herauszustechen. Als Beispiel führte er den Kindle von Amazon an. Das elektronische Lesegerät ziehe den Verkauf von Büchern nach sich.

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Mit der Stoppuhr durchs Schlaraffenland

Die Nestlé-Studie: Mehrzahl der Deutschen isst anders als sie will

So is(s)t Deutschland: gesundheitsbewusst, aber unter ZeitdruckFür jeden zweiten Deutschen gehört Ernährung zur Lebensqualität Die Mehrzahl der Deutschen ernährt sich anders als sie willNestlé startet Wissensoffensive für Ernährung

Wenn die Deutschen nur so könnten wie sie wollten, dann läge die Lebensqualität hierzulande um einiges höher. Denn die Wünsche und Vorstellungen der Deutschen haben mit der Lebenswirklichkeit oft nur wenig zu tun. Dies belegt jetzt die aktuelle Nestlé-Studie, die ausgesprochen detailliert die Ess- und Trinkgewohnheiten der Deutschen untersucht und mit ihren Wünschen und Vorstellungen verglichen hat. Rund 4.000 Deutsche wurden hierfür umfassend, teils in mehrstündigen Tiefeninterviews vor Ort befragt und durch Sekundäranalysen verifiziert. Neben dem renommierten Institut für Demoskopie Allensbach wurde ein Expertenteam der Boston Consulting Group mit der Analyse und Aufbereitung des Datenmaterials beauftragt.

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Mobile Payment und NFC: Wo steht Deutschland?

Internationaler Vergleich und Best Practices auf der MCTA 2009

Das Bezahlen mit dem Handy ist bislang in Deutschland eine Geschichte ohne (gutes) Ende. Herrschte Anfang 2008 Aufbruchstimmung auf dem deutschen M-Payment-Markt, weil eine Reihe neuer Anbieter stark in den Markt drängten, ist ein Jahr später fast ausschließlich von der aufkommenden Near Field Communication- Technologie (NFC) die Rede. Die Konferenz MCTA 2009 analysiert am 26. und 27. Januar den Status des deutschen M-Payment-Marktes im internationalen Vergleich.

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Qualitätsmanagement beginnt beim Wareneingang

Automatisierte Gewichtskontrolle bei Obst und Gemüse steigert Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit

Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität sind Voraussetzungen, um Geschäftspartner und Verbraucher optimal mit einwandfreien Produkten zu versorgen und sich am Markt zu behaupten. Software und Wägetechnik spielen bei Füllmengenkontrollen eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit dem Balinger Technologiehersteller Bizerba hat die REWE Group ein einfach zu bedienendes Füllmengenkontrollsystem entwickelt, um im Wareneingang die Füllmengen der angelieferten Fertigverpackungen zu kontrollieren.

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Theorie und Praxis der Risikokommunikation

Erstes BfR-Symposium Risikokommunikation in Berlin

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat den gesetzlichen Auftrag zur Risikokommunikation. Nach sechs Jahren, die das BfR mittlerweile besteht, nimmt es in diesem Bereich eine anerkannte Vorreiterrolle ein. Auf dem ersten BfR-Symposium Risikokommunikation in Berlin stellte die gleichnamige Abteilung die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit der interessierten Fachöffentlichkeit vor und diskutierte mit Experten Anspruch und Wirklichkeit von Kommunikation, Evaluation und Partizipation. „Unsere Forschungsprojekte zeigen, dass die Art und Weise, wie Verbraucherinnen und Verbraucher Risiken wahrnehmen, Berücksichtigung finden muss, um Risiken effektiv zu kommunizieren“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Als erfolgreiches bürgernahes Dialogverfahren wurde unter anderem das Instrument der Verbraucherkonferenz eingesetzt. Bewährt hat sich ebenfalls die regelmäßige Evaluation der Wirksamkeit der geleisteten Risikokommunikationsmaßnahmen.

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Einkaufsberater warnen: Pauschale Sparwelle bei Marketingbudgets gefährdet Markenwerte

Kosten und Kreativität in der Balance halten mit effizientem Marketingeinkauf

Wenig kreativ geht es derzeit bei Marketingbudgets zu: Sie werden mit Hinweis auf die Wirtschaftskrise eingefroren oder pauschal gekürzt. Besonders für Markenhersteller, bei denen die Marken erheblicher Teil des Unternehmenswerts sind, ist dieses Vorgehen jedoch verheerend. Ein Ausweg ist der effiziente Einkauf von Marketingleistungen, um Marketingziele mit einem geringeren Budget zu erreichen. Entscheider unterschätzen den Anteil von Marketingleistungen am gesamten Einkaufsvolumen. Rund 14 Prozent des indirekten, nicht produktionsgebundenen Beschaffungsvolumens aller Branchen sind Marketingausgaben, gemessen an den Gesamtkosten sind es rund vier Prozent. Jetzt zählt nach Einschätzung der Einkaufsberater Inverto vor allem das schnelle Umsetzen der Verbesserungen im Marketingeinkauf. Zudem müsse sich der Einkauf an der Wirkung der Marketingleistung statt nur an Preisen ausrichten.

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Kooperation statt Konfrontation zwischen Handel und Konsumgüterherstellern

Steigende Komplexität der Kundennachfrage zwingt Handelsunternehmen und Hersteller zu neuen Kooperationen / Engere Kooperation als strategischer Königsweg / 80% der Kaufentscheidungen fallen direkt am Regal

Handelsunternehmen und Hersteller von Konsumgütern stehen vor einem Paradigmenwechsel: weg von Machtkämpfen um Konditionen, Rabatte und Zahlungsziele, hin zu einer konsequent kooperativen Marktbearbeitung. 84% der Entscheider von Markenherstellern und knapp 83% der befragten Handelsmanager sehen in der engen Zusammenarbeit der beiden Bereiche künftig den wichtigsten Erfolgsfaktor im Kampf um Marktanteile, Profitabilität und Kundenzufriedenheit. Im Vordergrund steht dabei die strategische Herausforderung, das richtige Produkt exakt dann am Point of Sale (POS) zu haben, wenn der Kunde danach verlangt - nicht nur je Saison, sondern wo nötig je Tag oder sogar Tageszeit. Das Ziel lautet dabei: Engere Kooperation entlang der gesamten gemeinsamen Wertkette. Obwohl die Bedeutung des Themas scheinbar erkannt ist, haben derzeit erst rund 30% der Marktteilnehmer solche Kooperationen zwischen Hersteller und Handel systematisch in Angriff genommen. Und gerade einmal 10% der Hersteller bzw. 20% der Händler sind sehr zufrieden mit den erreichten Ergebnissen. Wertvolle Marktpotenziale drohen durch dieses Zögern verloren zu gehen. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Booz & Company unter den 100 europaweit wichtigsten Handelsmanagern und Konsumgüterherstellern.

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Die Supermarkt-Waage als Daten- und Informationszentrum

Funktionen folgen dem technologischen Trend

Moderne Waagen im Supermarkt entwickeln sich immer mehr zu wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze. Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück. Früher war eine Ladenwaage lediglich im Einsatz, um das Gewicht eines Verkaufsartikels zu bestimmen. Heute mutet diese Vorstellung geradezu antiquiert an. Waagen sind nicht nur mit Bon- und Kassensystemen verschmolzen; sie liefern dem Verkäufer umfangreiche Artikelinformationen und empfehlen dem Kunden das Rezept zum Produkt oder einen passenden Wein. Das alles funktioniert natürlich nur, wenn die Waage an ein Datennetz angeschlossen wird und mit passender Software bestückt ist. Doch genau da beginnt das Problem, weiß Tudor Andronic vom Technologiespezialisten Bizerba http://www.bizerba.de in Balingen: „In dem Moment, wenn es das ist, was wir von einer Waage verlangen, dann muss eine Waage die Sprache lernen, die die anderen Systeme in dem Gebiet reden. Und das ist SOA."

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