Politik & Recht

Sauerstoffbehandeltes Frischfleisch muss gekennzeichnet werden

Verwaltungsgericht Braunschweig verlangt Kennzeichnung von Bedienware zum Schutz der Verbraucher vor Gefahr der Irreführung

Nicht verpacktes Frischfleisch, das nach dem sogenannten Master-Depot-System mit Sauerstoff behandelt wurde, muss von den Verkäufern gekennzeichnet werden mit der Bezeichnung "mit Sauerstoff unter Hochdruck farbstabilisiert". Die Kennzeichnung ist erforderlich, um eine Irreführung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu verhindern. Dies hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts heute nach einer mündlichen Verhandlung entschieden.

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Eierwirtschaft warnt die Tierschutzverbände vor Erpressung des Handels

Falsche Darstellung gefährdet Tierschutz und heimische Eiererzeugung

"Das derzeitige Auftreten einzelner Tierschutzorganisationen treibt die Debatte über die Haltungsform von Legehennen auf die Spitze und brandmarkt heimische Eierbetriebe. Durch gezielte Falschaussagen wird die Vorreiterrolle Deutschlands beim Tierschutz in der Hühnerhaltung diffamiert und gegenteilig dargestellt", kritisierte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born. Die Aktionen einiger Tierschutzverbände zur Schädigung des Images von Geflügelhaltern und Handel grenzten an Erpressung.

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EU-Kommission macht Vorschläge für niedrigere und konkurrenzfähigere Lebensmittelpreise in Europa

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung beschlossen, mit der sie die Funktionsweise der Lebensmittelversorgungskette verbessern und so die Lebensmittelpreise für die Verbraucher senken will. Auch wenn die Lebensmittelpreise gegenüber dem Rekordhoch der ersten Jahreshälfte wieder nachgegeben haben, sind die Ursachen für den Anstieg der Agrarrohstoffpreise auf mittlere Sicht – darunter regulatorische Beschränkungen, mangelnder Wettbewerb und Spekulation – doch nicht beseitigt und müssen in Angriff genommen werden.

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DBV für mehr Klarheit bei Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln

Landwirtschaft zum „Grünbuch zur Qualität von Agrarerzeugnissen“

Zum „Grünbuch zur Qualität von Agrarerzeugnissen“ der EU-Kommission fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) mehr Klarheit bei der Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln. Gleichzeitig warnt er in einer Stellungnahme die EU-Kommission vor einer zügellosen Vervielfältigung von Qualitätssiegeln und fordert die Kommission statt­dessen auf, darauf hinzuwirken, dass Importe aus Drittländern eine vergleichbar hohe Qualität wie EU-Lebensmittel haben.

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