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Gesunde und Herz-Kreislauf-Patienten profitieren von mäßigem Weinkonsum

Neue Meta-Analyse wurde auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt

Wer mäßig Wein trinkt, hat ein um etwa 30 Prozent reduziertes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen als ein Abstinenzler. Dieser statistisch signifikante Zusammenhang ließ sich bei Weinmengen von bis zu 150 Millilitern pro Tag nachweisen. Das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse von 13 Studien mit insgesamt 209.418 untersuchten Personen, die auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt von Prof. Dr. Giovanni de Gätano (Katholische Universität Campobasso, Italien) auf einem Symposium präsentiert wurde. Eine ebenfalls erstellte Auswertung von sieben Studien mit insgesamt 136.382 Teilnehmern zum Thema Bier ergab jedoch keine signifikanten Hinweise auf die für den Herzschutz optimale Biermenge.

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Wenn Fette nicht dick machen

Bundesweit einmalige krankheitsbezogene Lipidforschung am Frankfurter Uniklinikum wird als LOEWE-Schwerpunkt ausgezeichnet.

Fette - medizinisch auch Lipide genannt - machen nicht nur dick, sie sind auch wichtige Botenstoffe des Körpers und steuern elementare zelluläre Prozesse. Sie übermitteln Signale von Zelle zu Zelle und nehmen bei vielen Erkrankungen eine Schlüsselfunktion ein. Die Erforschung dieser "fettigen" Boten eröffnet daher innovative Behandlungsmöglichkeiten und ist zu einem zentralen Gegenstand der Arzneimittelforschung geworden. Bundesweit einmalig etablierte sich an Klinikum und Fachbereich Medizin der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main in den letzten Jahren ein Forschungs-schwerpunkt zum Lipid- Signaling, der nun von der hessischen Landesregierung als LOEWE- Schwerpunkt (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) ausgezeichnet wurde.

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ADCURAM erwirbt CaseTech-Gruppe von Dow

Klares Bekenntnis zum Standort Bomlitz – Investitionsprogramm für die Weiterentwicklung des Traditionsunternehmens zum Qualitäts- und Innovationsführer der Branche geplant

Die ADCURAM Group AG hat den Kauf der CaseTech-Gruppe erfolgreich abgeschlossen. Die Verträge über den Erwerb des traditionsreichen deutschen Anbieters hochwertiger Hüllen für Wurstprodukte mit der Dow Chemical Company wurden mit Wirkung zum 1. September 2008 unterzeichnet. Damit gehört die gesamte Unternehmensgruppe mit vier Standorten in Deutschland, Polen und den USA ab sofort zur Sparte Material / Spezialchemie der ADCURAM Industriegruppe. Alle rund 400 Mitarbeiter wurden übernommen.

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Kolibakterien im Salat?

Forschungsprojekt der Austrian Research Centers spürt Keime im Gemüse auf

Verdorbene Lebensmittel können Übelkeit und schwere Durchfälle auslösen. Salmonellen, Kolibakterien oder Listerien wurden bisher vor allem in Fleischprodukten gefunden. In letzter Zeit gibt es aber vermehrt Fälle von Lebensmittelvergiftungen, die durch pathogene Keime in Gemüse ausgelöst wurden. Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt ermöglicht nun, Risikofaktoren einzugrenzen und Kontrollmethoden zu entwickeln, um die Lebensmittelsicherheit bei Obst und Gemüse zu erhöhen. WissenschafterInnen der ARC arbeiten mit Hochdruck an Analyseverfahren, mit denen die heimische Produktion in Zukunft effizient überwacht werden kann.

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IP Bewertungs AG (IPB) stellt Rohwurst mit Folsäure vor

Neues patentiertes Herstellungsverfahren für Rohwürste* ermöglicht Produktionskostenvorteil: Technologische Verbesserungen - Günstige Herstellung - Folsäure: das Mangelvitamin

Rohwürste können zukünftig günstiger produziert werden. Das patentierte Herstellungsverfahren für Rohwurst mit Folsäure (Vitamin B9) ermöglicht eine erhöhte Produktionssicherheit bei vollständigem oder teilweisem Verzicht auf den Einsatz von Starterkulturen und die Nutzung von teuren, hoch technisierten Reiferäumen.

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Kupfer löscht in weltweitem Feldversuch resistente Krankenhauskeime aus

Manchmal kann Altbewährtes auch innovativ sein: Kupfer galt schon in der griechischen Antike als stark antimikrobiell. Diese Fähigkeit spielt jetzt beim Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime eine zentrale Rolle. In einem weltweit beachteten Feldversuch wurde in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg eine komplette Krankenhausstation mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus Kupfer ausgestattet. Denn die Keime werden nicht nur von Hand zu Hand, sondern in vielen Fällen auch über das Berühren von Klinken und Schaltern übertragen. Derzeit werten Wissenschaftler der Universität Halle-Wittenberg die Proben der ersten Untersuchungsphase aus. Damit ist die Asklepios Klinik Wandsbek Vorreiter dieser klinischen Forschung in Europa.

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Für wieviel Nutella steht Kevin Kurányi?

Sportler, die Werbung für Markenprodukte machen, können ihr Image übertragen

Michael Schumacher wirbt für Rosbacher Mineralwasser, Kevin Kurányi für Nutella: Bekannte und beliebte Sportler in der Werbung für Markenartikel einzusetzen, ist ein beliebtes Instrument des Marketings. Inwiefern der Sportler als Testimonial beim Konsumenten eine Veränderung in der Einstellung zu der Marke und ihren Produkten hervorrufen kann, untersucht eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für ABWL und Marketing der Mainzer Johannes-Gutenberg Universität. Unter dem Titel "Wenn Sport zur Religion wird - Wie die Beziehung zwischen Sportidol und Konsument auf den Erfolg der Marke wirkt" wird außerdem der Frage nachgegangen, nach welchen Kriterien der Sportler ausgewählt werden sollte.

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Proteinextrakte aus Linsen und Bohnen können mit Soja konkurrieren

Als pflanzliche Proteinlieferanten haben sich vor allem Soja und Erbsen etabliert. Doch weitaus mehr Pflanzen eignen sich zur Herstellung nahrungsergänzender Proteinpräparate, so das Ergebnis des Forschungsprojektes PlantPro. Das ttz Bremerhaven untersuchte dabei 20 Pflanzen, unter denen sich besonders Linsen und weiße Bohnen aufgrund ihres ernährungsphyiologischen Gehalts und den guten funktionellen Eigenschaften auszeichneten. Die Fachzeitschrift "European Food Research and Technologie" veröffentlicht aktuell OnlineFirst einen Fachartikel der Wissenschaftler Marie Bildstein, Dr. Mark Lohmann, Caroline Hennings und Dr. Hauke Hilz vom ttz Bremerhaven, der erstmails eine detaillierte Zusammenfassung der Ergebnisse liefert. Co-Autor Alexander Krause, Geschäftsführer des Projektpartners Gewürzmühle Nesse GmbH, hatte dabei besonders die wirtschaftlich effiziente Umsetzung im Blick.

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Wurstwaren – Wurstverpackungen

Nabenhauers Warenkunde Lebensmittelverpackungen (1)

Wurstverpackungen werden als begaste oder vakuumierte Variante im Handel angeboten. Der Folienaufbau ist abhängig von der gewünschten Verpackung: Hartpackung oder flexible Verpackung, auch davon ob die Oberfolie oder gar die Unterfolie bedruckt sein soll oder ob mit Etiketten gearbeitet werden soll.

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Silberpartikelfolie als Bakterienkiller

Forschende der ETH Zürich haben eine neuartige Kunststofffolie entwickelt, die mit Nanopartikeln aus Silber und Calciumphosphat beschichtet ist. Da sie für Bakterien tödlich ist, kann sie in Spitälern und in der Lebensmittelindustrie zur Eliminierung von Keimen genutzt werden.

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Berufskrankheiten bei Azubis fast ausschließlich Hautkrankheiten

Präventionskampagne Haut: Über 90 Prozent junger Berufserkrankter haben eine kranke Haut

Hautkrankheiten sind mit Abstand die häufigste bestätigte Berufskrankheit bei Auszubildenden und jungen Erwerbstätigen zwischen 15 und 25 Jahren. Mit jährlich fast 2.400 Fällen nehmen Hauterkrankungen in dieser Altersgruppe gegenüber anderen beruflich bedingten Erkrankungen einen Anteil von über 90 Prozent ein. Im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut raten die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung daher, Hautschutzmittel konsequent zu nutzen und bei Hautproblemen gleich zum Arzt zu gehen.

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