Technologie

Neueste Entwicklungen bei Robotik und Hochdruck auf der Anuga FoodTec

DIL präsentiert erstes europäisches Exzellenz Netzwerk für Lebensmittel Technologie - Einen Höhepunkt bildet das DIL-Forum „Hochdrucktechnologien“

Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) aus Quakenbrück im Kreis Osnabrück nutzt die alle drei Jahre stattfindenden internationalen Fachmesse für Lebensmittel- und Getränke Technologie „Anuga FoodTec“ in Köln (10. bis 13. März 2009) um seine aktuellen Projekte und Entwicklungen der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Dabei setzt das Institut unterschiedliche Schwerpunkte:

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[Weißbuch 1] Grundlagen über Verpackung

Fleisch- und Wurst-Verpackung: Schutz, Transport, Information, Anreiz

Die Verpackung von Fleisch- und Wurstwaren (d.h. von allen Lebensmitteln) hat unterschiedliche Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen. Das macht Verpackung zu einem komplexen Thema. Nabenhauer Verpackungen gibt einen Überblick.

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Angewandte Forschung für die Lebensmittelwirtschaft

Tagungsband "Von der Idee zum Projekt - vom Projekt in die Praxis" erschien

Druckfrisch auf dem Tisch von 1500 Wissenschaftlern, Experten und Führungskräften aus der Lebensmittelbranche liegt ab heute der neue Tagungsband des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e.V. (FEI).

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Futtererbsen in der Geflügelfütterung

Gute Ergebnisse bei Hennen und Masttieren

Futtererbsen können in der Geflügelfütterung Weizen und Sojaextraktionsschrot teilweise ersetzen. In der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena wurde in Fütterungsversuchen mit Küken, Junghennen, Legehennen, Broilern und Mastputen der Einsatz von Erbsen (10 bis 40 %) im Mischfutter getestet.

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Der pH-Wert wird 100 Jahre alt - und weitere Jubiläen der Wissenschaftsgeschichte

Wie sauer der Regen ist, gibt der pH-Wert an, den der dänische Chemiker Søren Sørensen vor 100 Jahren für die Konzentration von Wasserstoffionen einführte. Fast 50 Meilensteine der Wissenschaft der letzten 300 Jahre präsentiert die aktuelle Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie". Darunter: Seit 100 Jahren heißen Erbanlagen "Gene" und seit 50 Jahren heißen Insektenlockstoffe "Pheromone".

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Schöner, frischer, gesünder: dank Nano-Verpackungen und Nano-Zusatzstoffen?

Die Nanotechnologie hält Einzug in den Lebensmittelbereich: in Form von Zusatzstoffen oder in Verpackungsmaterialien. Eine Studie vom Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS schafft eine Übersicht, welche synthetischen Nanomaterialien dazu bereits verwendet werden. Sie bewertet Produkte, die Nanomaterialien enthalten, bezüglich Umweltfragen und Nachhaltigkeit. Weiter zeigt sie auf, wo mögliche Entwicklungen sein könnten und wo Vorsicht geboten ist.

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Nicht überall wo Nano drin ist, steht auch Nano drauf

Neue Studie des Öko-Instituts untersucht Nanomaterialien in Lebensmitteln: Bei Verpackungen interessant, für die Ernährung nur in Ausnahmefällen sinnvoll

Sie befinden sich in PET-Flaschen, Verpackungsfolien oder als Zusatzstoffe in der Streuwürze: Nanopartikel. Die Nanotechnologie hat Einzug in den Lebensmittelbereich gehalten. Doch was genau in den Geschäften zu kaufen ist, wie die künftige Entwicklung aussehen könnte und wo die Risiken liegen, darüber gibt es bisher erst wenige Erkenntnisse. Im Auftrag von TA- SWISS, dem Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung in Bern, hat sich das Öko-Institut nun ausführlich mit diesen Fragen beschäftigt. Untersucht haben die Experten vor allem den Schweizer Markt, die Ergebnisse lassen sich jedoch größtenteils auch auf Deutschland übertragen.

Wichtigste Ergebnisse der neuen Studie, die heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird: "Bislang sind nur wenige Lebensmittel mit Nanokomponenten auf dem Schweizer Markt erhältlich. Die dort verwendeten Nano-Zusatzstoffe werden schon seit Jahren verwendet, sind toxikologisch überprüft und von ihnen gehen demzufolge keine Risiken für die Verbraucherinnen und Verbraucher aus", fasst Projektleiter Martin Möller vom Öko-Institut zusammen. Allerdings: "Der Beitrag der Nanotechnologie für eine umweltverträgliche und gesundheitsfördernde Ernährung ist derzeit gering und wird es nach unserer Auffassung wohl auch bleiben", sagt Dr. Ulrike Eberle, Expertin für nachhaltige Ernährung.

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Analysemethode und Normierungsansatz für Dreimillimeterfleisch

Das Lebensmittelanalyselabor Histalim stellt vom 10. bis 13. März auf der Anuga FoodTec die MDI-Methode (Meat Destructuration Indicator) vor (Halle 9, Stand G020)

Das französische Unternehmen ist auf die histologische Untersuchung von Fleischprodukten spezialisiert. In der Fleischwarenbranche wird die Histologie häufig für die Bestimmung aller in einer Zubereitung vorhandenen Gewebe eingesetzt, um die Konformität von Wurstwaren zu prüfen. Mithilfe dieser Untersuchungsmethode lässt sich jedoch auch der Zustand von Gewebestrukturen ermitteln. Die durch Histalim entwickelte MDI-Methode basiert auf histologischen Untersuchungsformen in Verbindung mit Bildanalysealgorithmen.

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Aktuelles BÄRO Seminar zur „Lufthygiene in der Lebensmittelindustrie“

Termin im März

Schädliche Mikroorganismen in der Luft sind nach wie vor eines der größten Probleme im sensiblen Bereich der Lebensmittelproduktion. Ob Bakterien, Schimmelpilze oder Hefen: Werden frische Lebensmittel während des Produktionsprozesses kontaminiert, drohen je nach Ware Fäulnis, Gärung, Schleimbildung, Farbveränderungen oder auch Ranzigkeit - und somit ein unnötiger frühzeitiger Verderb. Die Folgen: Qualitätsprobleme, Warenverluste und erhebliche Umsatzeinbußen. Keime bis zu 99,9% abtöten - durch natürliche UV-C-Strahlung.

In dem Eintages-Seminar im BÄRO Schulungszentrum in Leichlingen erfahren Betriebsleiter, Produktionsleiter, QM-Manager, QS-Beauftragte, Hygiene-Beauftragte aus der Lebensmittelindustrie, wie sie die Mikroorganismen in der Luft durch Einsatz moderner UV-C-Entkeimungstechnik im Sinne der Lebensmittelhygiene-Verordnung sowie HACCP-Konzepten nahezu auf Nullniveau reduzieren können. Wolfgang Ritzdorf, bei BÄRO verantwortlich für den Unternehmensbereich Lufthygiene: „Das Prinzip unserer UV-C-Technik ist einfach. Die mit Mikroorganismen verunreinigte Luft wird rund um die Uhr in unsere Luftentkeimungsgeräte eingesaugt, in einer geschlossenen Kammer mit UV-C bestrahlt und dann wieder der Raumluft zugeführt. So lässt sich die Keimbelastung in der Luft zuverlässig um bis zu 99,9% reduzieren und das Qualitätsniveau der Waren dauerhaft steigern. Ohne Zusatz von Chemikalien.“

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DIL bietet Schnell - Identifizierungs - Test für Melamin an

Melamin – Quantifizierung in Lebensmitteln: So kann Missbrauch schnell und sicher vorgebeugt werden

Vor Weihnachten machten mit Melamin belastete Lebensmittel aus China Schlagzeilen. In China sind an den Folgen mehr als 300.000 Kinder erkrankt, viele davon starben. In verschiedenen Milch- und anderen Produkten tauchte auch Melamin in Europa auf. So z.B. auch in Hirschhornsalz für Backwaren wie z.B. Lebkuchen oder Pfeffernüsse. Für Lebensmittelhersteller ist es daher wichtig auszuschließen, dass den verwendeten Zutaten illegal Melamin beigemischt ist.

Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik DIL in Quakenbrück hat jetzt einen Test entwickelt, mit Hilfe dessen die Quantifizierung des Schadstoffes Melamin schnell und ohne hohe Kosten möglich wird. Die LC-MS/MS-basierte Methode kann beim DIL direkt in Auftrag gegeben werden.

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