Wissen

Erhebung bestätigt Bedeutungswachstum der Arbeitszufriedenheit

Unternehmen erkennen die Wichtigkeit von "Wohlfühlfaktoren" im Kampf um Nachwuchs- und Fachkräfte

Die aktuelle Auswertung des ifaa-Trendbarometers "Arbeitswelt" belegt: Im Zeichen des demografischen Wandels rücken vor allem Themen in den Vordergrund, die den Mitarbeiter im Fokus haben: Arbeitszufriedenheit, ergonomische Arbeitsgestaltung und betriebliches Gesundheitsmanagement. In der im vierten Quartal 2012 vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) zum achten Mal durchgeführten Befragung mit rund 700 Teilnehmern bestätigt sich damit der Trend zum Bedeutungswachstum mitarbeiterbezogener "Wohlfühlfaktoren" zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und der Gewinnung von Nachwuchskräften. Tendenziell an Bedeutung verloren haben die eher betriebsorganisatorischen Themen Prozessorganisation und kontinuierlicher Verbesserungsprozess - sie bleiben aber in der Gruppe der Top-5-Themen bei den befragten Experten aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und sonstigen Bereichen. Thema Demografie für große und mittlere Unternehmen wichtiger

Die größten Einschätzungsunterschiede bei den Themen in Abhängigkeit der Unternehmensgröße bestehen diesmal bei dem Thema demografische Entwicklung - es ist in großen und mittleren Unternehmen sehr viel bedeutsamer als in kleinen Unternehmen. Im Vergleich zur vergangenen Befragung im zweiten Quartal 2012 haben sich die Unterschiede bei der Einschätzung des Themas Arbeitszufriedenheit jedoch zwischen den Unternehmensgrößen egalisiert. Die größte Übereinstimmung über die drei Unternehmenskategorien gibt es bei den Themen kontinuierlicher Verbesserungsprozess und Zielvereinbarung.

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Besserer psychischer Arbeitsschutz braucht konkrete Handlungsleitfäden für die Unternehmen

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe begrüßt die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen für eine Initiative zum besseren psychischen Arbeitsschutz. Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, schätzt dabei konkrete Handlungsleitfäden für Unternehmen als wirkungsvoller ein als weitere gesetzliche Regelungen. Vorbildcharakter könnten die Leitfäden für Alkoholerkrankungen am Arbeitsplatz haben.

Der am 29. Januar angekündigten Informationsveranstaltung zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz in Berlin, zu der Frau von der Leyen Vertreter der Arbeitgeber, Gewerkschaften und gesetzlichen Unfallversicherung eingeladen hat, geht eine Diskussion voraus, die die IG Metall im Sommer des vergangenen Jahres mit der Forderung nach einer Anti-Stress-Verordnung befeuerte. Ende 2012 wurden die Begriffe „psychische Belastungen“ und „psychische Gesundheit“ ins Arbeitsschutzgesetz aufgenommen – womit zugleich eine Vorsorgepflicht der Arbeitgeber verbunden ist. Der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister ASMK der Länder geht das nicht weit genug – sie hat Ende November die Bundesregierung zu einer Rechtsverordnung zum Schutz vor Gefährdung durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz aufgefordert.

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Steuerliche Aspekte der Mittagsversorgung in Schulen durch Schulfördervereine

1. Einführung  

Schulfördervereine unterstützen in vielfältiger Art den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schulen. Dabei nehmen sie sich in vielen Schulen auch der Mittagsversorgung an. Mit den nachfolgenden Informationen gibt das Bundesministerium der Finanzen einen Überblick zum steuerrechtlichen Umfeld der Mittagsversorgung durch Schulfördervereine und weist auf geplante Änderungen hin. Auskünfte zu Rechtsfragen oder steuerlichen Einzelfällen erteilen die jeweils zuständigen Landesfinanzbehörden (z. B. Finanzamt), denen die Abwicklung des allgemeinen Besteuerungsverfahrens obliegt.

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RWI-Studie: Der Gang zum Supermarkt bleibt Frauensache

 

Zwar sind in Deutschland immer mehr Frauen berufstätig, trotzdem übernehmen sie nach wie vor häufiger als Männer die Haushaltseinkäufe. Dies gilt insbesondere für Familien mit Kindern. Die Lücke zwischen Frauen und Männern bei der wöchentlichen Einkaufszeit hat sich allerdings deutlich verringert. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI und der Bergischen Universität Wuppertal auf Grundlage von Daten des Deutschen Mobilitätspanels.

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Online-Handel wächst weiter

Web-Experte: Online-Handel 2012 auf Kosten des stationären Einzelhandels gewachsen

Der boomende Online-Handel lässt die Umsatzahlen beim stationären Einzelhandel weiter sinken. Zu diesem Ergebnis kommt das eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein in seiner neuesten Hochrechnung der Handelsumsätze im Jahr 2012. Prof. Dr. Gerrit Heinemann hat die Umsätze von Offline- und Online-Handel verglichen und zieht daraus den Schluss: „Der Online-Handel gräbt den stationären Einzelhändlern zunehmend das Wasser ab.“

Zwar meldet der Handelsverband Deutschland (HDE) für den gesamten Einzelhandel eine Umsatzsteigerung von 1,5 bis 2 Prozent. Diese beruhen aber neben dem Wachstum im Online-Sektor vor allem auf den um 3,3 Prozent gestiegenen Lebensmittelpreisen. Rechnet man die Lebensmittel heraus, dürfte der Non-Food-Handel 2012 mit rund 211 Milliarden allenfalls eine Nullrunde gedreht haben, so Heinemann.

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Großer Aufwand - große Erwartung

Wer hart arbeitet, will auch entsprechend dafür belohnt werden. Diese Regel wird offenbar im Gehirn des Menschen ganz automatisch befolgt. Das haben Wissenschaftler des Center for Economics and Neuroscience (CENs) der Universität Bonn gezeigt. Bei Probanden, die schwierige mathematische Aufgaben lösen mussten, hing die Aktivität in belohnungsverarbeitenden Gehirnarealen stärker von der Höhe der Belohnung ab als nach leichten Aufgaben. Die Studie ist nun im Journal „Social Cognitive and Affective Neuroscience“ erschienen.

Stehen Aufwand und Ertrag im richtigen Verhältnis? Dieser Frage folgen praktisch alle Lebewesen bei ihren Entscheidungen. „Ein Tier muss automatisch die Anforderung befolgen, nicht mehr Energie in die Futtersuche zu investieren, als Beute im Gegenwert zu erwarten ist - das ist schlicht ein Prinzip des Überlebens“, sagt Privatdozent Dr. Klaus Fließbach vom Center for Economics and Neuroscience (CENs) der Universität Bonn, der nun am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn forscht. Auch der Mensch folgt erfahrungsgemäß dieser Regel, selbst wenn es nicht um Leben oder Tod geht: Wer sich im Job richtig anstrengt, gibt sich meist nicht mit einem lauwarmen Händedruck als Belohnung zufrieden.

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Online-Werbung steigert Offline-Kaufimpuls

"Erste Wahl am Kühlregal": / Aktuelle Yahoo!-Studie belegt Effektivität von Display-Werbung im FMCG-Bereich am Beispiel von "Zott Monte"

Yahoo! Deutschland hat mit Hilfe eines innovativen Studienansatzes für "Zott Monte" die Effektivität von Online-Display-Werbung in Bezug auf unmittelbare Kaufimpulse untersucht. Die Studie analysiert mit Hilfe eines experimentellen Designs die Wirkung von Werbung - eingebettet in die natürlichen Nutzungsvorgänge der Studienteilnehmer. Die Untersuchung belegt: Online-Werbung hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Relevant Set und damit auf die Kaufabsicht der Verbraucher. Darüber hinaus bestätigen die Ergebnisse die erfolgreiche Ansprache vor allem neuer Käuferzielgruppen im Web sowie positive Ausstrahlungseffekte auf andere Produkte der Marke Zott.

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Servicestudie Bio-Supermärkte

Beratung verbesserungswürdig - Testsieger ist Ebl Naturkost vor Naturgut und Voll Corner

Artgerechte Tierhaltung, Verzicht auf Gentechnik und keine präventiven Antibiotika - es gibt gute Gründe, die für Bio sprechen. Supermärkte, die sich auf den Verkauf von ökologischen Erzeugnissen spezialisiert haben, liegen voll im Trend, auch weil Kunden sich hier gut aufgehoben fühlen. Dass die Mitarbeiter jedoch gar nicht immer so kompetent sind wie angenommen, zeigt nun die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Die Marktforscher nahmen Service und Beratung von zehn Bio-Supermarkt-Ketten unter die Lupe.

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DLG-Lebensmitteltage 2012: "Brennpunkt Lebensmittelkommunikation"

DLG-Lebensmitteltage in Darmstadt - Wie reagieren auf die Vertrauenskrise? - 450 Teilnehmer aus allen Lebensmittelbereichen diskutierten in Darmstadt

"Vertrauen" rangiert nach "Frische" und "Preis" auf Platz drei der wichtigsten Kriterien beim Kauf von Lebensmitteln. Allerdings misstrauen knapp 60 Prozent der Deutschen der Lebensmittelbranche. Eine Zahl, die aufschrecken lässt und Lebensmittelproduzenten dazu führen muss, "sich aus der informationellen Sackgasse zu befreien", so DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer auf den DLG-Lebensmitteltagen, die am 17. und 18. September in Darmstadt stattfanden. 450 Teilnehmer aus allen Bereichen der Ernährungsbranche diskutierten an zwei Tagen über aktuelle Themen und Strategien. Im Zentrum der großen Plenarveranstaltung am zweiten Tag der DLG-Lebensmitteltage stand das Thema "Lebensmittelkommunikation".

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„Burnout“ und Depression am Arbeitsplatz: Wie können Arbeitgeber damit umgehen?

Depressive Erkrankungen gehören in den europäischen Ländern zu den häufigsten Erkrankungen und gehen mit den meisten mit schweren Beeinträchtigungen gelebten Lebensjahren einher. Die Depression ist die mit Abstand größte Herausforderung im Bereich psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt und etwa 11 Prozent der EU Bürger erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Depression.

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