Wissen

Lebenswelten 2025

Eine Studie des Berlin-Instituts untersucht, wie sich die Struktur der Konsumenten in den Regionen verändert

Die Marktforschung sammelt Daten über das Konsumverhalten der Bevölkerung. Sie analysiert die Kaufkraft, Wünsche und Einstellungen möglicher Konsumenten. Denn Menschen haben je nach Alter, Lebensphase und Lebensstil beispielsweise unterschiedliche Produktvorlieben, achten unterschiedlich stark auf den Preis, sehen verschiedene Fernsehsendungen und lesen verschiedene Zeitungen. Informationen darüber helfen Unternehmen dabei, zu entscheiden, welche Produkte sie künftig anbieten oder in welchen Regionen sie investieren.

Um die Vielzahl an Informationen über die Bevölkerung zu strukturieren, teilen Marktforscher Menschen nach bestimmten Kriterien in verschiedene Konsumentengruppen ein. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit Sitz in Nürnberg, eines der größten Marktforschungsinstitute weltweit, hat dafür ein Verfahren entwickelt, das zwei Dimensionen berücksichtigt: Die Konsumenten ab 14 Jahren werden nach Lebensphase und nach finanzieller Lebenslage einer von 15 biografischen Lebenswelten zugeordnet. Die Lebensphase – von der Schul- und Ausbildungsphase über die Erwerbs- und Familienphase bis hin zum Ruhestand – bestimmt den Erkenntnissen der GfK zufolge in hohem Maße das Kauf-, Konsum- und Medienverhalten. Die ökonomische Lage entscheidet darüber, wie viel Geld für den Konsum zur Verfügung steht. In der mittleren Lebensphase wird zwischen Top-, mittleren und einfachen Lebenslagen unterschieden, in der Ruhestandsphase zwischen Arbeiter- und Mittelschicht.

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Studie zur Führungskräftegewinnung in der Nahrungsmittelindustrie

Erwartungen, Anreize und Recruitingmaßnahmen Was fordern Unternehmen aus der Nahrungsmittelbranche von potenziellen Führungskräften? Was erwarten diese wiederum von ihren zukünftigen Arbeitgebern? Wie finden beide Seiten zueinander? Auf Initiative der TOPOS Personalberatung Nürnberg befragte die Fachhochschule Erfurt im Rahmen einer bundesweiten Studie Unternehmen und Bewerber, besondere Beachtung fand die Vermittlerrolle von Personalberatungen.

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Mehr Transparenz für Verbraucher im SB-Bereich und an der Bedientheke

Die Lebensmittelkennzeichnung für verpackte Ware ändert sich bis zum Jahr 2014 erheblich. Für das gesamte Fleisch sind die Herkunftsangaben dann obligatorisch, wobei die genauen Anforderungen erst noch ausgearbeitet werden. Vielleicht noch gravierender sind die Anforderungen für verpackte Wurstwaren. Nach den neuen Bestimmungen müssen die Kalorien und die Nährstoffe Zucker, Kohlehydrate, Eiweiß, Fett sowie gesättigte Fettsäuren und Salz Natrium pro 100 Gramm in Tabellen auf der Verpackung ausgewiesen werden. Zum anderen müssen Stoffe, die Allergien auslösen können, auf den Verpackungen auf den ersten Blick zu erkennen sein.

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KidsVerbraucherAnalyse 2011 - Erstmals mit Daten zu Vorschulkindern!

Mit Link zur Präsentation der Verbraucheranalyse

Die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) bietet seit 18 Jahren eine Fülle an Daten und Informationen zum Medien- und Konsumverhalten der aktuell 6,13 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland. Die repräsentative Untersuchung gilt damit als die wichtigste Studie für junge Zielgruppen in Deutschland. In diesem Jahr wurde die Befragtengruppe erstmals um die 4- und 5-jährigen Vorschulkinder (=1,4 Millionen) erweitert. Über deren Medien- und Konsumverhalten gaben die Eltern ausführlich Auskunft.

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Branchenstudie Food & Beverages 2011

Rohstoffpreise dirigieren Marktentwicklung

Keine Atempause für die deutsche Nahrungsmittelindustrie: Die Preise vieler Rohstoffe haben astronomische Höhen erreicht - weitere Steigerungen scheinen unausweichlich. Wesentliche Inlandsmärkte sind gesättigt, das Wachstum in jungen Auslandsmärkten ist durch die Markenbekanntheit begrenzt. Eine Marktbereinigung ist programmiert. Doch welche Strategien können Unternehmen noch anwenden, um sich aus der Kostenfalle zu befreien? Welche Handlungsoptionen haben sie in der "Sandwichlage" zwischen Preis- und Kostendruck? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die aktuelle Branchenstudie "Food & Beverages 2011" von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit der West LB.

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Verbrauchern ist Transparenz von Unternehmen zu fairen Löhnen wichtiger als zur Höhe der Vorstandsgehälter

Transparenz-Studie zeigt, zu welchen Themen Verbraucher mehr Transparenz von Unternehmen fordern / Lebensmittelbranche, Energie, Pharma und Banken stehen unter Handlungsdruck

Verbraucher wollen wissen, ob ein Unternehmen seinen Mitarbeitern faire Löhne zahlt. Das große mediale Thema um die Vorstandsgehälter ist dagegen weitaus weniger relevant. Nur die Hälfte der Verbraucher wünscht sich dazu von Unternehmen transparente Informationen. Das zeigt die erste deutsche Transparenz-Studie von Klenk & Hoursch, für die rund 3.000 Verbraucher zwischen 18 und 65 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. In anderen Bereichen des unternehmerischen Handelns fordern Verbraucher dagegen massiv Transparenz ein. Was genau wollen Verbraucher von Unternehmen wissen?

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Form follwos Function

Wissenschaftler der Universität Münster hat nachgewiesen, dass die Ästhetik von Webseiten eine größere Rolle spielt als bisher vermutet

Praktisch sollen sie sein, auf den ersten Blick verraten, wo sich die Informationen verstecken. Und die sollten natürlich umfangreich sein, aber auch nicht zu sehr, um den Nutzer nicht zu verwirren. Mehr muss eine Webseite nicht bieten. Oder etwa doch? Dr. Meinald Thielsch von der Arbeitseinheit für Psychologische Diagnostik der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster (WWU), sieht das anders: "Ästhetik spielt bei der Bewertung von Webseiten eine wichtige Rolle."

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Deutsche sind Feuer und Flamme für den Grillgenuss

Marketagent.com befragt Mitglieder seines Online Panels zu ihren Gewohnheiten und Vorlieben am Grill

Idealtypische Grillfreunde in Deutschland feuern in den Sommermonaten alle zwei bis drei Wochen einen Holzkohlegrill an, werfen meist Würstchen und Schweinefleisch auf den Selbigen, scharen zwei bis vier Gleichgesinnte um sich und lassen den Mann im Haus als „Grillmeister“ fungieren – dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung die das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com unter 1.000 Mitglieder seines Online Access Panels zu einem – an Sommertagen – sprichwörtlich heißen Thema durchgeführt hat.

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Google macht Facebook ernsthafte Konkurrenz

Google+ überzeugt durch Transparenz

Mit Google+ hat der Suchmaschinen-Riese eine überzeugende Konkurrenz zu Facebook und Twitter gestartet. Das soziale Netzwerk ist übersichtlich gestaltet und bietet einfache Werkzeuge, mit denen sich der Empfängerkreis von Inhalten steuern lässt, berichtet das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 16/11.

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WSI: In 18 von 27 EU-Ländern drohen 2011 Reallohnverluste

In zwei von drei EU-Ländern drohen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in diesem Jahr Reallohnverluste. Im Durchschnitt der Europäischen Union dürften die Löhne pro Arbeitnehmer daher 2011 nach Abzug der Teuerung um 0,8 Prozent sinken. In Deutschland dürfte die Entwicklung 2011 zwar positiver ausfallen als bei den meisten Nachbarn. Allerdings ist auch hier nach Abzug der in diesem Jahr relativ hohen Preissteigerung lediglich eine Stagnation der Löhne absehbar. Das zeigt der neue Europäische Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. In Europa gingen daher von der Lohnentwicklung "derzeit kaum positive Impulse aus, um die strukturellen ökonomischen Probleme zu überwinden und eine nachhaltige Wachstumsstrategie einzuleiten", schreibt WSI-Tarifexperte Dr. Thorsten Schulten in der neuen Ausgabe der WSI Mitteilungen.

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Fleischbranche unterschätzt oft Bedeutung von CSR-Aktivitäten

Bonner Wissenschaftler untersuchen die Implementierung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung in der Fleischwirtschaft

„Tue Gutes und rede darüber…“ – diese alte PR-Weisheit gilt auch für die Themenbereiche Nachhaltigkeit und soziale Unternehmensverantwortung, die in der Ernährungsindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Insbesondere an die Fleischwirtschaft werden vermehrt gesellschaftliche Anforderungen gestellt. Für die Unternehmen der Wertschöpfungskette Fleisch sollte deshalb die Kommunikation über ihre Aktivitäten im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility, Unternehmensverantwortung) als potentieller Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Handel eine hohe Bedeutung haben. Um einen ersten Einblick in die Kommunikation der Unternehmen zu erhalten, wurde von Mitarbeitern der Abteilung „Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ der Universität Bonn auf der InterMeat 2010 in Düsseldorf eine (nicht repräsentative) Befragung durchgeführt. Die Befragung fand im Rahmen des Projekts FIN-Q.NRW (Forschungsnetzwerk Innovation durch Qualitätskommunikation) statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Qualitätskommunikation in der nordrhein-westfälischen Fleischwirtschaft zu verbessern. Einer der drei inhaltlichen Schwerpunkte befasst sich mit der möglichen Entwicklung von CSR-Standards oder zumindest von Empfehlungen für die Fleischwirtschaft.

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