Gesundheit

Schon leichte Vitamin B12-Defizite schaden dem Gehirn

Wer bis ins hohe Alter geistig fit bleiben möchte, sollte auf eine gute Versorgung mit Vitamin B12 achten. Denn schon leichte Defizite an dem lebenswichtigen Vitamin können offensichtlich Gehirnveränderungen nach sich ziehen.

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Überraschender Fund in der Krebsforschung

Schadet eine neue Generation von Medikamenten gegen Krebs, die sich zurzeit noch in der klinischen Erprobung befindet, möglicherweise mehr als sie hilft? Eine Entdeckung Würzburger Wissenschaftler legt diesen Verdacht nahe. Weitere Untersuchungen sind deshalb dringend nötig.

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Soll normale geistige Fähigkeit gesteigert werden? Neues Forschungsprojekt untersucht Hirndoping

BMBF fördert deutsch-kanadisches Forschungsprojekt zu ethischen, soziokulturellen und neuropsychiatrischen Aspekten von Cognitive Enhancement

Die geistigen Fähigkeiten eines Menschen spielen in den modernen Wissensgesellschaften eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Möglichkeit zunehmend an Interesse, die eigene geistige Leistungsfähigkeit mithilfe von Psychopharmaka oder anderen Verfahren über das normale Maß hinaus zu steigern. Zwar können die Neurowissenschaften immer besser erklären, wie unser Gehirn arbeitet und damit auch, ob es statistisch gesehen "normal" funktioniert. Wie es zu solchen Beurteilungen kommt, was genau als normal betrachtet wird und ob, beziehungsweise inwieweit eine Verbesserung mit unseren Werten und ethischen Vorstellungen übereinstimmt, untersucht ein neues Forschungsprojekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Projekt bündelt Forschungsanstrengungen in Philosophie, Psychiatrie, Neurowissenschaften und Medizinethik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2011 mit rund 500.000 Euro gefördert.

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Verhaltensauffälliges, hyperaktives Kind in der Familie?

Neuartiges Computer-Lernspiel "TAIL" hilft Eltern und Kindern!

Lernsoftware "TAIL" -Die neue Alternative um Zappelphilippen zu helfen, ihre Defizite in den Griff zu bekommen. Stören des Unterrichtes. Unkonzentriert bei den Hausaufgaben. Keine Geduld beim Spielen. Über 1 Mio. Kinder in Deutschland leiden unter diesen Defiziten; sie sind Zappelphilippe, reagieren häufig ungeduldig, unkontrolliert und unaufmerksam.

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Herzklappen aus Nabelschnurblut-Stammzellen

Körpereigener Herzklappen- und Gefäßersatz könnte Kindern mit angeborenen Defekten viele Operationen ersparen

Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen Herzfehlern benötigt eine künstliche Herzklappe, eine Gefäßprothese oder Fremdmaterial zur Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. Hierbei sind vor allem Kinder mit Fallotscher Tetralogie, Klappen- und Gefäßmissbildungen betroffen. Bisher behilft man sich mit fremden Materialien (z.B. Herzklappen oder Gefäßprothesen aus tierischem Gewebe), die jedoch alle mit charakteristischen Komplikationen verbunden sind: Babys und Kleinkinder mit angeborenen Herzfehlern entwickeln sich z.B. sehr schnell, die Klappen wachsen jedoch nicht mit. Es muss daher mehrfach operiert werden. Aus diesem Grunde sucht man gerade für diese Patientengruppe nach einer "idealen Herzklappe" mit einer lebenslangen Haltbarkeit sowie einem Wachstumspotential und einer Regenerationsfähigkeit vergleichbar mit eigenem biologischem Gewebe.

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Nervöser Darm kann genetische Ursachen haben

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg entdecken molekulare Grundlagen einer unterschätzten Krankheit

Nervöse Störungen des Darms können genetische Ursachen haben. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg entdeckt. Bisher gelten die Ursachen für das so genannte Reizdarmsyndrom, eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, als unklar - was Diagnose und Therapie stark erschwert. Die Heidelberger Ergebnisse, die in der renommierten Fachzeitschrift "Human Molecular Genetics" veröffentlicht wurden, verbessern die Aussichten auf ein wirkungsvolles Medikament gegen ein Leiden, das häufig als funktionelle Störung verharmlost wird.

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Vermeintlicher Helfer gegen Tumoren

Wie Tumorzellen Schutzmechanismen des Körpers für sich nutzen

Das Glioblastom ist einer der häufigsten, aber auch aggressivsten Hirntumore und führt meist rasch zum Tod. Es besteht aus unterschiedlichen Zelltypen und deren Vorstufen, was eine erfolgreiche Behandlung erschwert. Um die treibende Kraft hinter dem Tumor, die Tumorstammzellen, zu bekämpfen, versuchen Forscherdie Tumorzellen in den Selbstmord, den programmierten Zelltod, zu treiben.

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Stoffwechsel im Stress - Genetische Variationen als Risikofaktoren identifiziert

Stoffwechselerkrankungen, insbesondere der immer häufiger auftretende Typ 2-Diabetes, sind Folgen eines komplexen Zusammenspiels zwischen genetischer Veranlagung und ungünstigen Lebensbedingungen. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der LMU konnten nun zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen der genetischen Ausstattung eines Menschen und den Unterschieden im Stoffwechselhaushalt aufzeigen. Eine Identifizierung dieser genetisch bedingten Variationen kann in Zukunft zur individuellen Vorhersage von Risiken hinsichtlich bestimmter Erkrankungen, beispielsweise Diabetes, ermöglichen.

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Genetischen Ursachen von Übergewicht auf der Spur

Zuviel Fett im Körpergewebe kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie Diabetes oder Bluthochdruck führen. Forscher vom Max- Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und den National Institutes of Health (Bethesda, USA) haben jetzt einen Proteinkomplex entdeckt, der beim Abbau des Körperfetts eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. (PLOS Biology, 25. November 2008).

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Tuberkulose häufigste Todesursache bei HIV-Infizierten

Weltweit sterben immer mehr Menschen daran, dass sie sowohl mit HIV als auch mit Tuberkulose infiziert sind. Die weltweit wachsende Bedrohung durch die Koinfektion der beiden lebensbedrohlichen Krankheiten stand im Mittelpunkt des internationalen Symposiums des Koch-Metschnikow-Forums "HIV & TB - a deadly alliance" am gestrigen Montagabend in Berlin.

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Dem Herzkatheter auf den Fersen

Internationale CorE 64-Studie belegt: Die Computertomografie (CT) gewinnt als nichtinvasives Diagnoseverfahren für Gefäßverengungen des Herzens eine immer bedeutendere Rolle

Erstmals haben Radiologen in einer internationalen und multizentrischen Studie (unter anderem Charité-Universitätsmedizin Berlin, Johns-Hopkins-University, USA) die Zuverlässigkeit von CT-Befunden des Herzens im Vergleich zur minimal- invasiven Herzkatheteruntersuchung geprüft. Das Ergebnis: Mit der nichtinvasiven Computertomografie lassen sich behandlungsbedürftige Gefäßverengungen sicher erkennen, bei der exakten Beurteilung des Schweregrades von Gefäßverengungen war der Katheter der CT-gestützten Bildgebung allerdings überlegen. Privatdozent Dr. Marc Dewey, Institut für Radiologie der Berliner Charité und Leiter der Studie von deutscher Seite: "Das Ergebnis stimmt uns zuversichtlich. Die Untersuchung zeigt, dass wir mit der Computertomografie der Angiografie dicht auf den Fersen sind."

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