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Ulrike Höfken: Verfassungsgerichtsurteil schafft Klarheit

"Jetzige Entwicklung haben die Agrarindustrie und die Käfighennenbarone betrieben"

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Zwangsabgaben der Landwirte an den Absatzfonds verfassungswidrig sind, erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Verbraucherfragen:

Ich begrüße das Verfassungsgerichtsurteil, da es endlich Klarheit schafft in einer seit Jahren schwelenden Diskussion über den Sinn der Arbeit der CMA. Die CMA hat es versäumt, die vielfältige Kritik an ihren Werbemaßnahmen aufzugreifen und ihre Ausrichtung zu verändern.

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Union: Zentrale nationale Absatzförderung notwendiger denn je

Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes

Zum Bericht über die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) zum Absatzfonds der Land- und Ernährungswirtschaft erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser MdB und die zuständige Berichterstatterin, Marlene Mortler MdB:

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Fleischerzeugung erreicht 2008 neuen Spitzenwert

In Deutschland wurden im Jahr 2008 insgesamt 7,5 Millionen Tonnen Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies erneut ein Spitzenwert, der gut 0,2 Millionen Tonnen (3,3%) über dem im Vorjahr erreichten bisherigen Rekordniveau lag. Die Schweinefleischerzeugung stellte dabei mit 5,1 Millionen Tonnen den Hauptanteil (67,7%) an der gesamten Fleischproduktion. Die Produktion von Geflügelfleisch fiel im Jahr 2008 mit 1,21 Millionen Tonnen (Anteil von 16,1%) erstmals höher aus als die Erzeugung von Rind- und Kalbfleisch mit 1,19 Millionen Tonnen (Anteil 15,9%). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 54,6 Millionen Schweine, 3,5 Millionen Rinder (ohne Kälber), 310 000 Kälber, 1,1 Millionen Schafe sowie 29 000 Ziegen und Pferde gewerblich geschlachtet.

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Finanzmarktkrise: Verbraucher bleiben gelassen

Mehrheit glaubt, den bisherigen Lebensstandard halten zu können - Beim täglichen Einkauf soll dennoch gespart werden

Die Finanzmarktkrise wirkt sich inzwischen auf die Realwirtschaft aus. Dennoch fühlen sich die Konsumenten in Deutschland aktuell nicht allzu sehr betroffen: Mehr als die Hälfte der befragten Haushalte gab in der neuesten Welle der Online-Umfrage Nielsen PanelViews an, dass sich ihre finanzielle Situation im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert (42%) oder sogar ein wenig verbessert (15%) habe. Ein Drittel spricht dagegen von einer leichten, acht Prozent von einer starken Verschlechterung.

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Die CSU und die Ampel

CSU – in München für, aber in Berlin gegen die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln

Zur Kennzeichnung des Nährwertgehalts von Lebensmitteln mit Ampelfarben erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber:

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PHW-Gruppe vor hohen Investitionen in Deutschland

Unternehmen investiert im laufenden Jahr 90 Mio. Euro / Umsatz der Gruppe steigt um 21,7 Prozent auf 1,93 Mrd. Euro / Marke Wiesenhof profitiert von anhaltendem Trend zu Geflügel-Produkten / Trotz Verkauf von TAD: Mitarbeiterzahl steigt auf 4.761 / Geschäftsfeld Tierernährung und -gesundheit mit Wachstum von 33,5 Prozent / Bohlen Werbepartner

Die stärkere Nachfrage nach Hähnchenfleisch, der zunehmende Trend zu Convenience-Produkten und der Ausbau des Exportgeschäftes haben der PHW-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (Stichtag 30.06.) ein deutliches Umsatzplus beschert. Die Gruppe steigerte ihren Umsatz um 21,7 Prozent auf 1,93 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,58 Mrd. Euro). Das Geschäftsfeld Wiesenhof legte um 23,4 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro zu. PHW-Vorstandsvorsitzender Paul-Heinz Wesjohann: „Trotz extrem volatiler Rohstoffmärkte und erheblich höheren Futtermittelkosten haben wir unsere Qualitätsstrategie bei Wiesenhof konsequent durchgehalten. Vom größer gewordenen Appetit der Deutschen auf Markengeflügel haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr profitiert.“

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Migros-Industrie 2008: Ausgezeichnetes Wachstum der Migros-Industrie-Gruppe

Stärkste Wachstum im Geschäftsfeld "Fleisch, Fisch, Geflügel"

Die Migros-Industrie-Gruppe setzte ihren eingeschlagenen Wachstumskurs 2008 eindrücklich fort und baute ihre Marktstellung im In- und Ausland erneut aus. Mit einer Umsatzsteigerung von CHF 385 Mio. erreichte sie erstmals mehr als 5 Mrd. Umsatz, was einem Plus von 8,3% entspricht. Das Wachstum ist vor allem auf die gute Entwicklung der Geschäfte im Inland mit der Migros-Gruppe sowie auch mit Schweizer Drittkunden zurückzuführen. Um 8,7% stieg der Umsatz durch Belieferung des Migros-Kanals, wobei sich LeShop sowie die Tankstellenshops überdurchschnittlich gut entwickelt haben. Der Umsatz mit Schweizer Drittkunden erhöhte sich um 10,3%, dies vor allem dank dem Ausbau des Grossverbrauchergeschäfts. Das Exportgeschäft konnte in Lokalwährung um 9% (in CHF um 1%) gesteigert werden. 2008 haben die 16 Migros-Industriebetriebe insgesamt über CHF 190 Mio. (VJ CHF 203 Mio.) investiert.

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Nach dem Urteil: Verlässlichkeit auch bei schwersten Entscheidungen

Nach dem rigorosen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Absatzfondsgesetz und dem folgenden Widerruf aller genehmigten Haushalts- und Rahmenpläne durch das Bundeslandwirtschaftsministerium verbleibt für den Absatzfonds und die Durchführungsgesellschaften CMA und ZMP nur noch die Abwicklung. Offen ist lediglich, ob es dabei zu einer geordneten Auflösung („stille Liquidation“) oder zu einer Zerschlagung durch Insolvenz kommt. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat eine dringende Forderung an das Bundeslandwirtschaftsministerium gerichtet, durch eine sofortige Erklärung eine geordnete Auflösung und damit eine sozial verträgliche Lösung sicherzustellen.

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Rinderbestand stabil

Verbrauch könnte konjunkturbedingt zurückgehen

Nach den Ergebnissen der Viehzählung gab es Ende 2008 knapp 13 Millionen Rinder in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Zuwachs von 280.000 Tieren zu verzeichnen. Das ist aber fast ausschließlich auf methodische Gründe zurückzuführen, denn seit 2008 werden die umfangreicheren Daten aus der HIT-Datenbank genutzt. Werden die Ergebnisse um den methodischen Effekt bereinigt, dann ist der Rinderbestand relativ stabil geblieben.

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Schweinemarkt ist ausgeglichen

Die Lage auf den landwirtschaftlichen Märkten

Schlachtrinder:

Auf die schwachen Geschäfte mit Rindfleisch reagierten die Schlachtunternehmen zum einen mit der Reduzierung der Schlachtungen, zum anderen wurden die Auszahlungspreise, insbesondere im Süden Deutschlands, zurückgenommen. Erzeuger reduzierten darauf ihr Angebot. Bereits in der ersten Februarwoche gingen die Schlachtungen von Kühen um fast 8 Prozent zurück, bei Jungbullen waren es 3 Prozent. Die Preise blieben daher weitgehend stabil. Jungbullen der Klasse R3 kosteten im Durchschnitt der Berichtswoche 3,31 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Bei den Schlachtkühen der Klasse O3 sind die Notierungen unverändert bei 2,30 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht geblieben.

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Umsatz des Gastgewerbes 2008 gegenüber 2007 real um 2,5 % gesunken

Kantinen und Caterer zumindest nominal mit leichtem Plus

Es ist schon seltsam, wie mit der Umsatzentwicklung verschiedener Branchen umgegangen wird. Das große Stöhnen gibt es für Großindustrie und Großfinanz. Dass das Gastgewerbe seit 2003 real ein Zehntel seines Umsatzes verloren hat schert wohl nur die Betroffenen. Nach Berechnungen des Statistische Bundesamtes (Destatis) setzten die Unternehmen des Gastgewerbes im Jahr 2008 in Deutschland nominal 0,1% mehr und real 2,5% weniger um als im Jahr 2007. Dezember war hart

Im Dezember 2008 erzielte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 3,7% und real 6,2% weniger Umsatz als im Dezember 2007. Im Vergleich zum November 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,2% und real 1,6% niedriger.

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